Fundstück

17. Februar 2013

Wir wollen Momente auskosten, wollen so viel davon mitnehmen wie möglich. Etwas bekommen für die Zeit, die wir spenden. Wir wollen Momente zubereiten, wie man Mahlzeiten zubereitet; kleine Snacks für Zwischendurch, ab und zu ein Festmahl. Wir wollen in Erinnerungen schwelgen, und uns kleine Andenken auf der Zunge zergehen lassen.
[…]
Man braucht Momente, in denen man sich nicht nur unbeobachtet weiß, sondern auch selbst damit aufhört, sich zu beobachten. Man braucht Momente, in denen man nach nichts anderem strebt, als sie wahrzunehmen; nicht einmal danach, sie zu speichern.

[Queen of maybe – Inside your ancient eyes // hier]

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