Die Spieluhr

19. Januar 2014

Der Liebste und ich sahen es, als es im Fernsehen vorgestellt wurde und einen Tag später schenkte er es mir. Ich fand es wunderschön – die Farben, der Einband, die Schrift… Und legte es erst einmal beiseite. Auf der letzten Fahrt von Arbeit und Uni zurück in die Heimat (immerhin fast drei Stunden), las ich es durch – und war vollkommen gefangen. Zuhause angekommen ließ es mir keine Ruhe und noch am selben Abend laß ich es dem Liebsten in einem Rutsch vor – ich konnte nich aufhören, vorzulesen und er nicht, zuzuhören. Lange sprachen wir noch darüber, über unsere Eindrücke und all die Geschichten, die in dieser kleinen Novelle erzählt oder auch nur angedeutet werden.
Die Sprache ist so poetisch, die Figuren vielschichtig und spannend und trotz einiger Elemente wirkt das Ganze kaum Fantastisch.
Ein wunderbare Buch, das schon jetzt – nach zweimaligem Lesen – in die Riege der Lieblingsbücher aufgestiegen ist. Ich gab es sofort weiter und hoffe, dass noch viele Menschen es lesen, verschlingen und genießen werden.

Auf Herrn Tukurs Website steht dazu:

Inspiriert durch einen der Kultromane des 20. Jahrhunderts, Der große
Meaulnes von Henri Alain-Fournier, erzählt Ulrich Tukur in dieser
Novelle von der Schönheit der Kunst und ihrer Wirkung auf
den Betrachter. Eine Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit,
Realität und Phantasie.

Und mehr möchte auch ich nicht verraten.

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