Ruhe.

30. März 2014

In den letzten Tagen ist hier nicht viel passiert, und das hatte einen ganz einfachen Grund: Ich war krank. Nach einer scheinbaren Ewigkeit hat’s mich mal wieder erwischt. Zwar hatte ich kein Fieber, dafür aber gemeine Kopfschmerzen, Husten und Schnupfen. Ich fühlte mich einfach furchtbar matschig, konnte mich kaum konzentrieren und verbrachte so die meiste Zeit auf dem Sofa. Ein gutes hatte das ganze jedoch irgendwie. Ich steckte den Liebsten an (oder er sich) und so konnten wir eine ganze Woche gemeinsam verbringen! Leider muss er im Moment sehr viel arbeiten und hat manchmal auch noch ganz blöde Schichten, wo er spät zu Hause ist, weswegen wir nur wenig Zeit füreinander haben. Es tat gut, die gemeinsamen Akkus mal wieder aufzutanken, zusammen auf dem Sofa Tee zu trinken, zu reden und gemeinsam zu kochen.
Über das Fasten machte ich mir zwar hin und wieder Gedanken, doch für einen Blog-Eintrag hatte ich einfach keine Muße, bzw. wollte ich mich mit Kopfschmerzen nicht an den PC setzen.
Mir ist jedoch aufgefallen, dass es sehr stark davon abhängt, was bei mir so los ist, wie ich mich anderen gegenüber verhalte. Es geht mir ja beim Fasten auch darum,

Nichts Negatives über irgend einen Menschen sagen sondern versuchen
das positive sowohl in jeder Situation, als auch in jeder Person zu
sehen.

Bin ich selbst entspannt, am Besten noch ausgeschlafen und insgesamt recht zufrieden, ist das für mich auch gar kein Problem. Wenn ich jedoch krank und nörgelig bin, fällt es mir ganz schön schwer, mich zusammenzureißen und nach etwas positivem zu suchen. Was ich jedoch gut finde ist, dass mir das durch das Fasten noch bewusster geworden ist, so konnte ich bereits daran arbeiten.
Nachdem der Liebste und ich uns wieder ziemlich auskuriert hatten, nahmen wir dann das Wohnzimmer in Angriff – wir hatten uns gegenseitig den Floh ins Ohr gesetzt, statt dreier Bücherregale lieber Wandregale anzubringen und ein Sideboard zu kaufen, um es darunter zu stellen. Gesagt getan, wir liehen uns also das Auto meiner Mama und fuhren in den Baumarkt und zum Möbelschweden. Nach einigen kleineren Komplikationen kamen wir auch wieder zu Hause an und es ging ans Löcher bohren (immerhin 20 Stück) und Regalböden lackieren (vier Stück à 2,50m). Gestern räumten wir dann die Bücher ein uns es sieht einfach fabelhaft aus. Das Wohnzimmer wirkt nun viel luftiger und größer!
Nun geht es mir also (bis auf eine etwas verschnupfte Nase) wieder gut und nächste Woche – ich bin schon aufgeregt – fahre ich zum ersten Wiedereingliederungs-Schulungstag, um dann von Mai bis Oktober wieder zu fliegen! Ich hoffe, dass ich noch genügend weiß, immerhin ist das letzte Mal knapp vier Jahre her. Ich hoffe aber, wenn alles gut klappt, dass ich im Sommer dann auch immer mal wieder darüber schreiben kann, wo ich so stecke und was mir so passiert.

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