Sommer

7. April 2014

Manchmal, wenn es gerade Frühling wird, fange ich an, mich auf den Sommer zu freuen. Eigentlich bin ich eher ein Herbstmädchen (manchmal auch ein Frühlingskind), der Sommer ist mir oft zu heiß, zu stickig, zu träge. Doch wenn die Sonne, so wie jetzt, durch das Fenster scheint, ich ganz ausgeglichen bin und alte Bilder durchsehe, dann freue ich mich auf einen weiteren gemeinsamen Sommer. Zwar werde ich durch meine Arbeit nicht viel zu Hause sein, doch vielleicht kann ich ihn dann umso mehr genießen? Die sich gelb färbenden Felder. Der Geruch der staubigen Landstraße. Die kühle des Waldes und die laue Luft am Fluss. Ich freue mich auf faule Tage, die ich mit ganzem Herzen genießen kann. Weil der Liebste und ich angekommen sind. In meiner Heimat – und unserem Zuhause.

Die Bilder entstanden in unserem Sommerurlaub 2012, den wir auf einem kleinen Gut verbrachten. Wir waren ganz viel draußen, zu Fuß und auf Fahrrädern, erkundeten das winzige Städtchen und faulenzten abends mit guten Büchern vor dem Kamin. Gern möchte ich noch einmal dorthin zurückkehren und wieder ein paar Tage Sommerfrische dort verleben.

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