Sonntag

23. November 2014

…und schon sind wieder 10 Tage vergangen. Um zu überlegen, was ich in dieser Zeit so alles gemacht habe, muss ich erst einmal in meinen Kalender schauen – außer Arbeit und Uni steht da nicht viel. An den Wochenenden: ausschlafen, gemütlich frühstücken, entspannen. Zwischendurch den Adventskalender für den Liebsten vorbereiten und Bahntickets für den Berlin-Trip buchen (ich freu‘ mich so!). Langsam aber sicher bin ich in meinem neuen Job angekommen. Ich weiß, wann ich schlafen gehen muss, um wach genug zu sein. Ich kann wieder besser entspannen, weil ich vorher produktiv war. Und zwei Unikurse habe ich abgegeben, damit mir das alles nicht zu viel wird. Das letzte Frühjahr und der Sommer haben mir meine Grenzen deutlich aufgezeigt und ich möchte sie nicht stets und ständig selbst verletzen.
Gestern morgen machten der Liebste und ich spontan einen frühmorgendlichen Spaziergang zum Bäcker, um Brötchen und Zeitung zu holen. Anschließend gab’s ein entspanntes Frühstück. Danach beschlossen wir, in ein Städtchen in der Nähe zu fahren, das wir beide noch nicht kannten. Es war richtig schön. Ich fahre so gern Auto – und am Liebsten auf der Landstraße am Fluss entlang, mit all dem bunt gefärbten Laub und Novembernebel. Dieser Ausflug hat sich wirklich gelohnt. Mit roten Wangen und kalten Fingern gab es dann erst mal eine Kanne Tee, bevor es ans samstägliche Aufräumen ging. Und abends haben wir es sogar endlich mal wieder geschafft, einen Film zu gucken, weil ich nicht gegen neun Uhr so müde war, dass ich nur noch ins Bett wollte.
Heute Abend freue ich mich auf ganzganz leckeres Essen und mein entspanntes Sonntagsbad. Das ist inzwischen schon ein richtiges Wochenausklangsritual geworden.

 

You Might Also Like