Ostern | 2015

7. April 2015

Ostern war in diesem Jahr wirklich schön, entspannt und gefüllt mit Freude, Freunden und Familie.
Meiner Brieffreundin schrieb ich vor einiger Zeit dazu:

Mit Ostern verbinde ich viele schöne Erinnerungen, fast mehr als mit Weihnachten. Bei uns wurde das immer sehr ritualisiert gefeiert: Am Gründonnerstag mit grüner Sauce, Kartoffeln und Ei. Dann ging es am Karfreitag zu meinen Großeltern, wo es Fisch, Kartoffelsalat und zum Nachtisch den allerersten Erdbeerkuchen des Jahres gab. Sonntags wurde dann meistens bei uns mit leckerem Essen gefeiert. Wenn meine Großeltern zum Mittagessen noch nicht da waren (was fast nie vorkam), kamen sie zu Kaffee und Kuchen. Meine Oma versteckte Osterkörbchen draußen für uns, die wir suchen durften. Und außerdem backte sie für jedes ihrer fünf Enkelkinder ein Osterlamm mit weißer oder dunkler Schokolade überzogen. Beim Liebsten und mir sieht das in diesem Jahr so aus, dass es Gründonnerstag grüne Sauce bei uns gibt, am Freitag macht meine Mama Fisch mit Kartoffelbrei und Salat und am Sonntag würden der Liebste und ich gern wieder in den ganz frühen Ostergottesdienst gehen.
Da waren wir auch im letzten Jahr und es war unglaublich schön. Vor der Kirche brannte ein Osterfeuer und alle bekamen eine Kerze, die sie mit an den Platz nehmen konnten. Die Kirche war nur von Kerzen erhellt und so konnte man während des Gottesdienstes sehen, wie der Himmel langsam heller wurde.
Kochen wird meine Mama und am Montag ist ja unser Osterbrunch. Samstag oder Sonntag geht es dann auch noch bestimmt auch noch raus, frische Luft schnappen, gemeinsam Zeit verbringen und entspannen.
Zudem haben wir von Freitag bis Montag ja Besuch aus Berlin und der freut sich auch schon auf Ostern mit und bei uns.

Unser Besuch kam ganz pünktlich am Freitag an und ich fand die gemeinsame Zeit wirklich schön. Wir konnten ganz viel unternehmen und das Wetter war viel besser als von uns erwartet.

Mein Nest war dieses Jahr ein schwarzes Metalltablett, welches ich unglaublich schön fand. Dazu gab es eine Schokoladenform, eine alte Postkarte, frisch gerahmt, Schuhe, die ich schon lange haben wollte, einen Kurzzeitmesser und außerdem (nicht mit auf dem Bild) ein paar Süßigkeiten, ein Kleid (vom Liebsten – es ist wunder-wunderschön) und ein Hörbuch.
Unser Brunch war ebenfalls ganz toll und ging bis in den späten Nachmittag hinein. Es gab ganz viel zu Essen (unter anderem Mini-Möhren-Guglhupfe, einen Buttermilch-Kardamom-Zopf und selbstgebackenes Weißbrot), die Küche bot genug Platz und unser Besuch brachte noch Kuchen vom Vortag mit.
Den Tisch deckte ich bereits am Abend zuvor mit ganz vielen Blumen und einem Stück Tapete als Tischläufer. Außerdem hatte ich in den letzten Wochen Eier gesammelt und weiß angesprüht; diese hingen nun an frisch geschnittenen Zweigen.

Am Abend spürte ich dann sehr stark, wie müde ich mit einem Mal war. Die letzten Tage waren auf jeden Fall sehr anstrengend und ich brauche gefühlt ganz viel Schlaf. Stattdessen steht heute noch Arbeit an – aber es sind bloß vier Stunden und ich kann endlich, endlich mit Elsa (meinem neuen Fahrrad) fahren, weil nun ein Korb angebracht ist, ich ein Schloss dafür besorgt habe und weil das Wetter so gut ist, dass ich auch heute Abend um 20.00 Uhr noch Fahrrad fahren kann.
Donnerstag und Freitag habe ich frei und noch nicht allzuviel geplant. Und am Samstag steht dann zum letzten Mal bis September ein Wochenend-Dienst an der Arbeit an.
Hach, und Montag geht die Uni wieder los. Ich freue mich sehr darauf, habe aber auch das Gefühl, die vorlesungsfreie Zeit gar nicht wirklich gut genutzt zu haben.
Aber noch ist sie nicht um und ein bisschen was gibt es auch noch zu tun.

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