Ein kleiner Rückblick.

4. Mai 2015

Huch, wo ist der April geblieben? Es gäbe so viel zu schreiben und zu
erzählen. Vom Brieffreundinnentreffen, von wichtigen Plänen, von der
Uni, der Arbeit, … Aber die Zeit dazu konnte ich mir bisher einfach nicht nehmen.
Ich hoffe da sehr auf den Mai, der durch die vielen Feiertage vielleicht etwas ruhiger wird.

Einen kleinen Rückblick wollte ich aber dennoch schreiben, denn im April habe ich endlich meine Brieffreundin getroffen und es war so schön!
Was hatte ich Angst. Davor, dass sie mich nicht mag, dass ich sie nicht mag, dass der Liebste sie und/oder ihren Freund nicht mag.
Doch all die Ängste waren ganz unbegründet, denn als wir uns auf einem Mittelaltermarkt zum ersten Mal trafen, fielen wir uns gleich um den Hals. Es fühlte sich einfach an, als sei sie eine Freundin, die ich lange nicht gesehen habe. Genau richtig.
Wir verbrachten einen wunderbaren Tag, redeten ganz viel und am Ende hatte ich einen Sonnenstich und sie und der Liebste Sonnenbrand. Das kann meine schöne Erinnerung jedoch nicht trüben.
Gleich in der Woche darauf sollten wir uns wiedersehen, bei einem Theatertreffen. Uns war die Zeit viel zu kurz und so freute ich mich, dass sie zusagte, als ich sie anschließend noch zu uns nach Hause einlud.
Und in der vergangenen Woche sahen wir uns ganze drei Mal! Unser Gesprächsstoff wird nicht weniger, ganz im Gegenteil. Und schreiben tun wir uns auch noch (meine Befürchtung war ja zwischenzeitlich, dass wir das Schreiben gar nicht mehr ‚brauchen‘, wenn wir uns öfter sehen). Letzte Woche Dienstag waren wir gemeinsam beim Chor, am Freitag gingen wir zusammen ins Kino und am Samstag… Hachja. Darüber mag ich noch nicht schreiben – das muss noch etwas warten.
Jedenfalls verbrachten wir dann spontan auch den Abend zusammen, es gab leckeres Essen und wir saßen lange zusammen.

Außerdem begann im April mein zweites Mastersemester und ich habe vier wirklich gute Kurse. Ich bin froh, dass das alles so geklappt hat, nur die beiden Hausarbeiten aus dem ersten Semester wollen endlich geschrieben werden, aber da komme ich noch nicht so richtig voran. Vielleicht muss ich mir mal wieder einen Schreib-Lese-Plan machen, um wirklich endlich etwas zu schaffen. Mit etwas Disziplin lässt sich das gut mit der Arbeit vereinbaren.
Da wird es auch immer besser und ich denke, dass ich mich wirklich dort eingelebt und mich daran gewöhnt habe. Es dauert ja immer ein wenig, aber inzwischen bekomme ich nicht mehr nach vier Stunden Kopfschmerzen oder bin einfach nur müde – zumindest nicht immer.

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