Erinnerungen | 2011

4. Februar 2016

Freitag, 4. Februar 2011

wir verstehen uns so gut, und trotzdem komme ich nicht umhin, ständig
zu hinterfragen (vor allem mich selbst und mein verhalten), mir
gedanken zu machen, zu zweifeln.
wahrscheinlich weil ich glaube,
dass das mit uns etwas für länger ist. egal, in welche richtung es
letztendlich gehen wird. wir haben so viel zu reden, zu lachen. du
stellst mir – einfach so – fragen, auf die ich bei anderen vielleicht
lachen und ausweichen würde. wir können uns so viel erzählen, wir ticken
so ähnlich, obwohl wir doch sehr verschieden sind. es genügt mir,
einfach neben dir zu sitzen und musik zu hören, oder in deinem arm zu
liegen und zu dösen, morgens um vier, bis du losmusst.
vielleicht liegt aber auch da das problem… das ich angst habe, dass es irgendwann mehr sein könnte. für mich. oder: nur
für mich. deswegen schaffe ich es einfach nicht, die zeit vollkommen
unbeschwert zu genießen. deswegen schlafe ich so schlecht, wenn du
gehst. deswegen glaube ich immer noch, dass das mit uns einfach wieder
im sand verläuft, wenn semesterferien sind, oder spätestens wenn das
neue semester beginnt. obwohl das unsinn ist, das merke sogar ich. eine
deiner häufigsten fragen: „wann sehen wir uns wieder?
und
wir haben so viele pläne. so viele bücher, so viel musik, so viele
filme und serien. so viele orte, die zu besuchen sind. es ist einfach…
ich mag dich. und ich möchte dich nicht verlieren. nicht jetzt schon.
nicht einfach so.

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