05. Februar 2016

5. Februar 2016

Ich erwache recht früh – ein gutes Zeichen! Denn nachdem ich mich nun fast zwei Wochen mit einer Grippe herumgeplagt habe (naja, zum Schluss hauptsächlich mit Husten und Schnupfen), werde ich langsam wieder fitter. Gestern haben der Liebste und ich die neue Schlafzimmerkommode aufgebaut und die alte Kommode ist in die Küche gewandert, daher sieht es überall noch etwas wüst aus… Trotzdem ist es dann doch ziemlich gemütlich, als wir bei Kerzenschein – die Sonne zeigt sich heute nicht ein Mal – frühstücken und mit frisch aufgebackenen Brötchen in den Tag starten.
Wir rödeln herum, räumen auf und ich lege Wäsche zusammen und putze die Küche ein bisschen. Außerdem läuft bereits wieder eine neue Wäsche und die Spülmaschine ebenso.
Gegen Mittag überlegen wir, was wir mal kochen könnten und ich beschließe, mal wieder einen Vorrat an der besten Tomatensauce der Welt anzulegen, also müssen noch Tomaten besorgt werden.
Danach geht es los, Knoblauch schneiden, andünsten, Honig dazu und dann Tomaten (immerhin zwei Kilo), alles blubbern lassen, pürieren und mit Salz, Pfeffer und Weißweinessig abschmecken. Hmmm, so gut! Zum Mittag gibt es also Nudeln mit Tomatensauce und danach sind wir beide ziemlich platt und müde.
Die Katze macht mir Sorgen, weil sie sich den ganzen Tag über an ihrem Ohr kratzt. Bei näherem Hinschauen entdecke ich, dass da ziemlich viel Flüssigkeit ist. Vor einigen Jahren hatte sie schon einmal eine Ohrentzündung, also müssen wir morgen wohl mal zum Tierarzt fahren. Der Katze gefällt es gar nicht, untersucht zu werden und sie verkriecht sich auf der Wolldecke auf dem Sofa, wo sie einschläft.
Ich mache eine Blogrunde, lese mich auf einem neuen Blog fest, schaue Bilder von Freunden an und freue mich außerdem über die Nachricht meiner liebsten Brieffreundin.
Plötzlich ploppen auf meinem Handy mehrere Nachrichten auf: Mein Vater heiratet im Frühjahr und die Tochter seiner Freundin schreibt mir, dass das Brauptaar sich wünscht, dass der Kuchen von uns Kindern (auch meinem Bruder) gebacken wird. Wir beraten uns kurz, beschließen dann aber, dass wir uns bald mal treffen müssen. Eine Torte für 47 Leute plant man nicht mal eben über WhatsApp.
Am späten Nachmittag fahren der Liebste und ich noch in den Baumarkt, Dübel, Spachtel und ein paar Schrauben kaufen, denn morgen wird gebohrt! Zwei Lampen, ein Spiegel und ein Bild müssen (wieder) angebracht werden und ich freue mich schon darauf. Ich mag es so gern, im Baumarkt herumzuschlendern und mich inspirieren zu lassen, also verbringen wir mal wieder viel mehr Zeit als nötig dort. Mit vielen Ideen fahren wir wieder zurück.
Zum Abend machen wir es uns auf dem Sofa gemütlich, schauen Columbo, trinken Tee und essen Chips (dient natürlich alles der Genesung!). Anschließend kommt meine Mama noch auf einen kurzen Plausch vorbei und nun fällt mir – heute zum ersten Mal rechtzeitig – ein, dass Frau Brüllen ja heute zum Tagebuchbloggen einlädt. Zu gern nehme ich diese Einladung an.
Alle anderen findet ihr an dieser Stelle.
Ich werde nun noch eine zweite Blogrunde machen, noch eine Maschine Wäsche zusammenlegen und dann wohl bald ins Bett gehen, ich bin richtig müde.
Vermutlich mit einem Hörbuch lasse ich den Tag dann also ausklingen.

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