Fasten: Ein erster Rückblick

17. Februar 2016

Die erste Woche meiner Klamottenkur ist vorbei und so werfe ich mal einen ersten Blick auf die letzten Tage.
Hier geht es übrigens noch zu meinem ersten Artikel.
Ich muss sagen, dass die erste Woche wirklich überhaupt kein Problem war. Noch vor Aschermittwoch habe ich ein Oberteil ausgetauscht und war (und bin) seitdem rundum zufrieden. An den meisten Tagen stand ich morgens gar nicht vor dem Kleiderschrank um zu überlegen, was ich anziehen könnte, sondern entschied am Abend vorher – aus dem Kopf heraus – auf was ich Lust habe. Das ist unheimlich entspannend und ich hatte auch nie das Gefühl, falsch gekleidet zu sein. Weder an der Arbeit, noch beim letzten Kinobesuch oder sonst irgendwo.
Ich denke nicht mal darüber nach, welche Kleidungsstücke in meiner Schublade schlummern, die ich nicht öffne (n darf), ich vermisse einfach nichts.
Da kommt bei mir ja doch die Frage auf, ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist. Sollte ich die Dinge, die da in der Schublade liegen, einfach direkt und ohne sie noch einmal anzusehen entsorgen? Darauf kann ich ganz klar mit Nein antworten, denn es gibt natürlich Kleidungsstücke, die bei mir an bestimmte Jahreszeiten gebunden sind. Worüber ich aber immer mehr nachdenke, ist, meinen Kleiderschrank regelmäßig an die Jahreszeiten anzupassen und dabei immer mal wieder alles durchzusehen. Wie wäre es also, permanent mit 35-40 Stücken im Kleiderschrank zu leben und den Rest ordentlich zu verstauen? Ich glaube, darüber werde ich noch länger nachdenken.

Gekauft habe ich in dieser Woche tatsächlich auch ein Teil – und eines habe ich geschenkt bekommen. Für die Hochzeit meines Vaters und seiner Freundin im Frühjahr habe ich nämlich schon mal nach Kleidern geschaut und dabei direkt eines im Winter-Sale gefunden. Der Liebste hat es mir geschenkt und so konnte ich mir eine passende Strickjacke dazu kaufen. Nun hängt dieses schöne Ensemble mit in meinem Schrank und ich freue mich jeden Tag beim Hineinsehen darüber – und darauf, es dann endlich in fast genau zwei Monaten tragen zu können.
Glücklicherweise sind beide Teile so, dass sie auch hinterher noch in meinen Kleiderschrank passen, ich werde sie also sicherlich noch oft tragen.

Die Aktion zur Klamottenkur findet ihr übrigens auf dieser Seite.

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