Erinnerungen | 2011

8. März 2016

Dienstag, 8. März 2011

ich war in der heimat und es ging. es ging mir gut, es war komisch, es
hat wehgetan, es war schön. alles in allem war es okay. und dann bin ich
wieder hier, zuhause. wir
verabreden uns und ich sehe dich am ende der straße auftauchen. mein
herz pocht. und in der nacht ziehst du mich in deine arme, hältst mich
fest. und plötzlich kann ich ganz tief durchatmen. die augen schließen
und spüren, dass ich wirklich zu hause angekommen bin. das ist
so schön und macht mir gleichzeitig solche angst. wir sprechen nur
selten darüber, was das mit uns ist oder wo das mit uns hinführen
könnte. einerseits macht es das so einfach und entspannt und zum ersten
mal schaffe ich es tatsächlich, einfach den moment zu
genießen. aber wenn ich reflektiere und überlege, habe ich einfach nur
angst, dass du irgendwann gehst, genau so schnell wie du in mein leben
gekommen bist. mit eben jener wucht. aber ich möchte mich nicht
verschließen, ich möchte durchsichtig bleiben für dich. dir
sagen können, wenn es mir gut geht – aber auch, wenn es mir schlecht
geht. manchmal mit dir telefonieren, mit dir schreiben. dich treffen,
mich auf dich freuen. und an manchen abenden einfach in deinem arm
liegen, meine nase an deinem hals. und mich fallen lassen können.

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