12 von 12 | Mai 2016

12. Mai 2016

Es ist der 12. und ich babe fast sofort daran gedacht und sogar ein paar mehr Bilder von meinem Tag gemacht. Hier also meine Auswahl:

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Zwar habe ich mir einen Notfallwecker gestellt – wie immer donnerstags, wenn ich erst Uni habe, bevor ich zur Arbeit gehe – aber heute brauche ich ihn eigentlich nicht, ich wache von selbst früh genug auf. Einen Moment bleibe ich noch liegen, dann kann ich mich doch dazu überreden, aufzustehen und zu frühstücken.
Währenddessen die Überlegung: Gehe ich zur Uni oder lasse ich es heute sein? Ich bin hin- und hergerissen, da aber meine liebste Brieffreundin heute auch nicht da sein wird, entscheide ich mich, zu Hause zu bleiben. Ich schreibe ihr schnell und habe trotz allem ein schlechtes Gewissen, bis mich ihre Nachricht beruhigt.

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So motiviert nehme ich mir endlich, endlich mal das Schlafzimmer vor. Wenige Tage zuvor habe ich mir nochmal meinen Kleiderschrank vorgenommen und ein bisschen umsortiert (hauptsächlich habe ich meine Sommerkleider rausgesucht und dafür die warmen Merino-Cardigans beiseitegelegt), dann waren da noch zwei Maschinen Wäsche und ein generelles Klamotten-Wust… Kurz: Überall liegt Kleidung. Auf der Kommode, auf beiden Hockern, auf dem Boden, im Wäschekorb. Ich mache mir Musik an und sortiere erst mal. Das motiviert mich immerhin so sehr, dass ich danach auch meinen Kleiderschrank einmal ausräume, jedes Teil in die Hand nehme und dann zusammenlege und umsortiere.
Der Liebste wird gleich angesteckt und gemeinsam nehmen wir uns dann auch noch die Kisten unter dem Bett vor. Eine Tüte Altkleider ist schnell aussortiert und das Ergebnis gefällt uns beiden: Unter dem Bett ist es viel leerer, der Schrank ist aufgeräumt und im Zimmer fliegen endlich keine Klamotten mehr herum.
Wie lange das wohl so bleibt?

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Ein Bild vom Mittagessen (Spaghetti mit scharfer Thunfisch-Sauce) und der Dreiviertelstunde auf-dem-Sofa-entspannen fehlt hier, dafür gibt’s aber ein Bild von meiner heute voll gepackten Tasche; die Arbeit ruft.
Seit Anfang der Woche ist schlechtes Wetter angekündigt und so sagte ich mir bisher jeden Tag „Heute ziehe ich nochmal schnell was sommerliches an, bevor es usselig und kalt wird.“ Heute war das nicht anders, aber was soll ich sagen? Das schöne Wetter hält, es ist warm und sonnig. Meine winterblassen Beine mag ich noch nicht zeigen, also muss eine Leggings herhalten.

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Auf dem Weg zur Arbeit muss noch schnell getankt werden, wir haben aber Glück und sind heute mal etwas früher als sonst losgefahren.
An der Arbeit immer das Wichtigste: Rollos öffnen! Ich habe das Glück, einen Fensterplatz bekommen zu haben und die Sonne scheint nicht direkt hinein, also kann ich den ganzen Tag (natürlich immer nur zwischendurch…) aus dem Fenster schauen und vom Wochenende träumen.

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Irgendwann überkommt mich mein Nachmittagstief (das ist ziemlich zuverlässig), aber glücklicherweise hat der Liebste mir eine Stärkung eingepackt. Langsam dümpelt der Arbeitstag vor sich hin.
Zwischendurch fällt mein Blick auf die wunderbare Blätterspiegelung und da gerade sowieso nicht so viel los ist, kann ich auch noch schnell ein Bild machen!

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Auch nach der Arbeit: Ein wundervoller Himmel, milde Temperaturen und nicht die Andeutung von Regen. Ob der dann wohl heute Nacht kommt? Nachts mag ich das Regengeräusch ja noch lieber, wenn ich so eingekuschelt im Bett liege…
Schnell noch ein bisschen was einkaufen und dann zu Hause erst einmal die Fenster weit öffnen und die Pflanzen gießen. Die Luft ist wunderbar, überhaupt nicht drückend sondern abendfrisch.

Nun muss ich ganz dringend auf’s Sofa… Ich bin so müde, ich könnte eigentlich gleich ins Bett fallen, aber ich muss noch am Hochzeitsfotoalbum für meinen Vater und seine Frau arbeiten, das möchte ich noch vor dem Wochenende fertigstellen.

Mehr 12 von 12 gibt es – wie jeden Monat – bei Caro an dieser Stelle. Ich guck mich da jetzt auch erst mal um.

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