Keine Angst

27. Juli 2016

Ramona hat auf ihrem Blog heute einen Eintrag geteilt, der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.
Sie fragt (unter anderem):

Was würde ich tun, wenn ich wüsste, ich könnte nicht scheitern.

Das ist eine Frage, die mich momentan auch in gewisser Weise beschäftigt – und das (unterbewusst) schon seit Monaten.
Ich weiß inzwischen, was ich mir momentan mehr als alles andere wünsche. Doch ist es nicht allein Angst, die mich davon abhält. Es sind auch andere Entscheidungen und Umstände, die ich mit einbeziehen muss.
Viele davon lässt sich jetzt noch nicht entscheiden. Ich kann die Weichen noch nicht stellen. An vielen TZagen reibt mich das auf, weil ich – besonders in diesem Punkt – nicht gut geduldig sein kann. Ich weiß, dass es nicht anders geht, weil ich jetzt weder entscheiden kann, noch darf. Trotzdem kann ich nicht aufhören, darüber nachzudenken.
Wenn alles klappt (ich klopfe ganz fest auf Holz), dann erfüllen sich nacheinander zwei meiner Wünsche. Sie gehören fast ein bisschen zusammen, bauen aufeinander auf. Und wenn diese beiden Wünsche Wirklichkeit geworden sind, dann kann ich (wieder) das tun, was ich wirklich möchte.
Dann muss ich nicht mehr so viel Angst haben, darf einfach machen und mich ausprobieren.
Natürlich habe ich schreckliche Angst, dass es doch nicht klappt. Dass ich meinen Traum nicht (nie?) verwirklichen kann.
Ich weiß aber, dass ich es versuchen muss. Für diese Einsicht habe ich lange gebraucht, viele Monate – fast zwei Jahre. Aber mehr und mehr hat sich alles gefestigt, sortiert, und plötzlich lag mein Weg so klar vor mir. Der Nebel lichtete sich – warum hatte ich das vorher nur nicht gesehen?
Ich weiß, dass der Liebste mich bei allem unterstützt. Auch er möchte, dass ich mir meinen Wunsch erfüllen kann und es tut so gut, ihn an meiner Seite zu wissen.
Nun hoffe ich nur noch, dass alles klappt. So, wie ich es mir sehnlichst wünsche.

Si jamais j’oublie les jambes à mon cou,
si un jour je fuis,
rappelle-moi qui je suis,
ce que je m’étais promis.

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