Ein Rückblick II | 2016

30. Dezember 2016

Schon 2015 habe ich mir die Zeit genommen, nochmal etwas genauer auf das Jahr zurückzuschauen. Und auch in diesem Jahr habe ich meinen Kalender und mein Notizbuch noch einmal durchgeblättert und geschaut, was das letzte Jahr alles für mich bereithielt. Einiges hat mich überrascht, von anderem (zum Beispiel unserem Umzug) habe ich bereits abstrakt geträumt, jedoch ohne konkrete Vorstellungen. Es war ein sehr ereignisreiches und vollgepacktes Jahr, das mich in vielen Bereichen wirklich weitergebracht und mir einige Neuanfänge (sei es beruflich oder privat) ermöglicht hat.

Januar, Februar, März

Silvester feiern wir in diesem Jahr bei Freunden; jeder von uns bringt etwas zu Essen mit, außerdem gibt es Singstar und allgemein ist die Stimmung wunderbar entspannt und vorfreudig. Da der 1. Januar ein Freitag ist, liegt erst einmal noch ein Wochenende vor uns, bevor es wieder an die Arbeit geht. Das tut wirklich gut und am Sonntag unternehmen wir auch schon den ersten Ausflug für dieses Jahr – an einen Ort, den der Liebste noch nicht kennt. Ich schaffe es tatsächlich, schon im Januar alle jährlichen Check-Ups bei diversen Ärzten zu absolvieren, außerdem ist die Arbeit gerade sehr interessant und die Zeit vergeht schnell. Dann wird auch noch unser Patenkind geboren und wir besuchen es im Krankenhaus. <3
Unser fünfjähriges verbringen der Liebste und ich – wie immer – in Berlin bzw. Potsdam, wo wir uns kennengelernt haben. Wir haben ein tolles und entspanntes langes Wochenende.
Zweimal gehe ich zum Osteopathen, der mir mit meinen Rückenschmerzen ganz großartig weiterhilft. Dann wird es Ende Februar spannend: Ganz spontan haben der Liebste und ich uns zu einem Bodhràn-Wochenende angemeldet… Das Wochenende wird wirklich großartig und ich lerne ein neues Instrument lieben (und natürlich auch schon ein bisschen darauf spielen). Ostern verbringen wir zu Hause, ganz klassisch mit grüner Sauce am Gründonnerstag, Fisch an Karfreitag und Fleisch am Ostersonntag.

April, Mai, Juni

Der Aprilanfang ist vom Auslüften, Ausmisten und Aufräumen geprägt. Danach fühle ich mich gleich selbst etwas luftiger und mein Kopf ist klarer. Schon ein Wochenende später heiratet mein Vater und ich habe viel zu tun: Kuchen backen, während der Hochzeit Fotos machen und der erste Bodhràn-Auftritt (auf der Hochzeit) steht auch an. Gemeinsam mit dem Liebsten meistere ich alles gut und bin hinterher total platt. So ein Wochenende kann schon anstrengend sein.
Etwas später geht es für uns nach Erfurt zu Subway to Sally! Nicht nur das Konzert ist wirklich, wirklich toll; auch die Stadt begeistert uns. Wir laufen viel, ich mache jede Menge Fotos und wir planen, schon bald wiederzukommen. Erfurt ist wunderschön und gleichzeitig so klein, dass man alles erlaufen kann.
Der Rest der Zeit ist etwas ruhiger, der Liebste feiert einen schönen Geburtstag mit Überraschungsparty und so sind auch gleich liebe Freunde und Familie zu Besuch, mit denen wir etwas unternehmen. Das Wetter ist wirklich gut, viele Wochenenden verbringen wir draußen und sehnen uns immer mehr nach einem eigenen Garten – oder wenigstens einem Balkon!
Unseren ersten Hochzeitstag feiern wir ebenfalls und lassen es uns an einem langen Wochenende richtig gut gehen. Dieser Frühling ist wirklich wunderschön und scheint manches Mal nur so dahinzufließen.

Juli, August, September

Auch im Sommer unternehmen wir viele Ausflüge und entdecken auch kulturell neues. Zudem feiere ich Anfang Juli einen richtig schönen Geburtstag. In unserer gemeinsamen Urlaubswoche unternehmen der Liebste und ich einige Überlandfahrten um die Gegen zu erkunden – leider ist das Wetter jedoch oft sehr trüb und an zwei Tagen regnet es sogar. Natürlich lassen wir uns dadurch von nichts abhalten!
Dann wird es noch einmal schön; mein Opa feiert seinen Geburtstag bei wunderbarem Sonnenschein und ich bekomme sogar noch zwei Andenken an meine verstorbene Oma, die mir sehr viel bedeuten.
Unser Patenkind wird – ebenfalls bei bestem Wetter – getauft und wir verbringen einen richtig schönen Tag. Die Kleine schläft in meinen Armen ein und ich sitze glücklich stundenland auf einem Sessel und schaue sie an.
Im September starte ich einen neuen Sportkurs, der Balsam für meinen Rücken ist und mir auch allgemein sehr gut tut. Einmal in der Woche geht es bei Wind und Wetter hinaus, durchatmen, Kraft tanken!
Außerdem passieren gleich zwei tolle Dinge: Wir bekommen die Zusage zu unserem Traumhaus, das wir um Ostern herum angeschaut haben (ja, das hat sich wirklich so lange gezogen…) und ich bekomme die Zusage für einen neuen Job. Beide Zusagen setzen viel in Gang und plötzlich verfliegt die Zeit nur noch so.

Oktober, November, Dezember

Der Herbst ist geprägt vom Ausmisten, Planen und Sachen verkaufen. Nach und nach verkaufen wir viele Möbel und trennen uns von einigem, das nicht mit in den Fuchsbau umziehen soll. Leider stellt sich mein neuer Job als überhaupt nicht für mich geeignet dar… Trotzdem beiße ich mich durch – stets vom Liebsten motiviert  – und versuche, positiv zu denken und daran zu glauben, dass sich schon alles fügen wird.
Das tut es dann auch, als plötzlich genau die Stelle ausgeschrieben ist, die ich unbedingt haben möchte. Ich bewerbe mich darauf und alles scheint sich ewig hinzuziehen, aber schließlich bekomme ich die Zusage! Irgendwie schaffe ich es, meinem Chef davon zu berichten, der das zum Glück professionell aufnimmt. Nebenbei rückt der Umzug immer näher, wir packen Kisten und fahren gefühlt hunderte Male zu IKEA.
Dann geht alles ganz schnell: Drei Wochen früher als geplant bekommen wir die Schlüssel zum Fuchsbau. Wir putzen, tapzieren, malern, bohren… Und  dann ziehen wir um. Sogar aus Berlin kommt Hilfe in Form unseres besten Studienfreundes angereist. Alle gemeinsam schaffen wir unsere Sachen hierher und nach und nach richten wir uns ein. Eine Woche Urlaub Anfang Dezember geht komplett dafür drauf, auf- und auszuräumen, doch dafür sieht es dann auch endlich etwas (vor-)weihnachtlich aus. So geschafft wuppen wir noch den Umzug meiner Mama, der zwei Wochen später ansteht.
Zu Weihnachten igeln wir uns zu Hause ein, machen es uns richtig gemütlich und entspannen einfach. Zwischen den Jahren haben wir frei. Diese Zeit genießen wir richtig: Mit Serien, Filmen, Büchern, Ausflügen und vor allem ganz viel Zeit! Ohne Wecker, ohne Drängeln, ohne Stress. Ich kann fühlen, wie sich meine Akkus langsam wieder aufladen und freue mich auf Silvester im Fuchsbau – mit gutem Essen, vielleicht einem Film und um Mitternacht die perfekte Sicht auf all die Feuerwerke in der Gegend.

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