Ein schneereiches Wochenende

15. Januar 2017

Das vergangene Wochenende war wirklich schön, voll mit Familie, gutem Essen, Zeit und: Schnee! Ich liebe Schnee und davon hatten wir am Wochenende wirklich mehr als genug.

Samstag

Der Samstag startete ziemlich entspannt, wir trödelten so in den Tag hinein, dann setzte ich einen Hefeteig an. Nachmittags sollte die Familie meiner Mama (mein Opa, Tante und Onkel, mein Cousin mit Frau und Kindern) vorbeikommen um den Fuchsbau anzuschauen und so hatte ich beschlossen, einen Streuselkuchen zu machen. Zwischendurch gab es schnell aufgewärme Kartoffelsuppe und irgendwie ging die Zeit viel zu schnell vorbei.
Schon war es Zeit, zu meiner Mama nach unten zu gehen, wo auch bald alle Gäste eintrafen. Wir hatten einen sehr redseligen, lauten und lustigen Nachmittag mit viel Kuchen und noch mehr Spaß. Meine Tante brachte zur Einweihung noch wunderschöne selbstgemachte Geschenke mit, unter anderem eine Etagere, die nun im Wohnzimmer auf dem Esstisch steht und so schön aussieht! Solche persönlichen und noch dazu perfekt passenden Geschenke mag ich am allerliebsten – und dann auch noch unerwartet.
Gegen Abend brachen alle gen Heimat auf und wir berieten uns kurz und beschlossen dann, noch chinesisch Essen zu gehen. Samstags gibt es ein richtig leckeres Buffet und wir freuten uns alle – auch nach dem süßen Kuchen – auf das gute Essen.
Draußen hatte es in der Zwischenzeit richtig viel geschneit, der ganze Garten, der Balkon und überhaupt der ganze Fuchsbau waren mit weißem Puderzuckerschnee überzogen. Glatt war es auf den Straßen, aber glücklicherweise waren die meisten Autofahrer ebenfalls vorsichtig unterwegs.
Pappsatt und zufrieden waren wir gegen zehn Uhr wieder zu Hause und der Liebste und ich fielen dann auch sehr schnell ins Bett. Ich merke doch immer mehr, dass sich mein Arbeits-Schlafrhythmus auch am Wochenende durchsetzt, denn obwohl ich ja ausgeschlafen war, wurde ich ab halz zehn ziemlich müde.

Sonntag

Der Sonntag begann ein wenig früher als der Samstag, allerdings nicht minder entspannt. Zum Frühstück gab es die Kuchenreste vom Vortag und Tee auf dem Sofa. Eigentlich hatten wir nichts vor, doch da über Nacht noch mehr Schnee gefallen war, entschieden wir gegen Mittag, noch einen Spaziergang zu machen. Wir brachen also zum Bergpark auf – und waren natürlich nicht die Einzigen mit dieser Idee!
Überall wimmelte es nur so von Spaziergänger_innen und Familien mit Kindern. Dennoch fanden wir einen guten Parkplatz (und ich war ziemlich froh, dass das Einparken trotz Schnee ziemlich gut gelang). Das Licht war wunderschön, sogar die Sonne zeigte sich zwischendurch. Uns zog es erst mal am Gewächshaus vorbei und dann suchten wir uns Pfade, auf denen noch nicht ganz so viele Leute unterwegs gewesen waren. Es war trotz der vielen Menschen ziemlich ruhig und mit einem Mal hörten wir Musik… Ein Harfinist hatte sich einen Platz auf einer Brücke gesucht und spielte dort, was einfach wundervoll zu diesem Schnee passte. Einen Moment verweilten wir dort und lauschten, dann gingen wir weiter.

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Irgendwann trieb uns der Hunger zurück zum Fuchsbau, wo es dann nochmal Kartoffelsuppe – dieses Mal aber in Ruhe und vor allem mit frischer Kresse und Croûtons gab. Der Liebste und ich machten es uns mit der Katze auf dem Sofa bequem, schauten ein paar Folgen einer Serie und irgendwie muss ich wohl zwischendurch ein wenig eingenickt sein… 😉
Nachdem ich wieder erwachte duschte ich erst mal, wir planten ein bisschen den morgigen Tag und nun gibt es gleich noch einen Tee, mit dem wir den Tag dann auch ausklingen lassen.
Nur noch ein Mal arbeiten, dann geht es für eine Woche nach Berlin!

Auch wenn ich vom Samstag keine Bilder habe, reihe ich mich doch gern bei Susannes „Wochenende in Bildern“ ein – schon allein des schönen Spazierganges wegen.

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  • Linnea 16. Januar 2017 at 10:42

    Danke für das Kasselbild als Linkfoto: Ich habe gleich draufgeklickt und ein bißchen Heimweh bekommen. Viele Grüße aus Schwerin!
    Linnea

    • Waldgängerin 16. Januar 2017 at 21:11

      Ohh, sehr gern, es freut mich, wenn es dich ein bisschen erinnert hat. 🙂
      Viele liebe Grüße nach Schwerin!