Veränderungen II

23. Oktober 2017

Ein bisschen was über die Schwangerschaft mit dem Winterbaby habe ich ja bereits geschrieben – heute geht es mir aber mehr darum, wie sich eigentlich der Fuchsbau in der Zwischenzeit verändert hat.

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Momentan sieht es normalerweise noch nicht so aus, als wohnte hier bald jemand mit uns – zumindest in Flur, Küche und Wohnbereich. Natürlich haben wir schon einiges angeschafft, doch so viele Dinge für das alltägliche Wohnen brauchen wir eigentlich gar nicht.
Der einzige Raum, der sich (vor allem am letzten Wochenende) schon sehr verändert hat, ist das Schlafzimmer. Das Winterbaby wird erst einmal mit uns im Familienbett schlafen; immerhin haben wir inzwischen ein 2×2 Meter großes Bett mit durchgängiger Matratze. Dazu passend haben wir einen Rausfallschutz und ein dünnes, schlichtes Baumwollnestchen gekauft, damit es im Winter an der Seite nicht so zieht. Beides bringen wir dann wohl Ende November an, wenn wir uns mehr und mehr auf die Geburt einstimmen.
Gegenüber unseres Bettes hat sich hingegegn ganz viel getan, hier sind Schrank, Regal und Hocker gewichen und haben Platz gemacht für ein paar andere Möbel.

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Nachdem der Liebste und ich schon vor einiger Zeit eine gebrauchte Wickelkommode erstanden hatten und nun auch endlich die wunderschöne Wickelauflage von Kraftkids bei uns eingezogen ist, hatten wir eine Zeit lang so ein bisschen provisorisch ein Billy-Regal und ein Wandregal dazu angebracht.
Das gefiel mir schnell nicht mehr, aber so eine richtige Idee hatte ich auch noch nicht… Bis ich dann bei meinem Lieblingströdler einen wunderschönen, nicht zu tiefen Schrank fand, den ich mir sofort perfekt als Wäscheschrank für das Winterbaby vorstellen konnte. Er war ziemlich gebraucht, ein Scharnier musste neu angebracht und der alte, inzwischen gelbliche Stoff im Inneren entfernt werden, aber ich zeigte ihn dem Liebsten und ein paar Tage später holten wir ihn tatsächlich ab.
Da ich kein passendes kleines Regal finden konnte, um die Lücke hinter der Wickelkommode zu schließen, beschloss ist außerdem, einfach selbst eines zu bauen – sooo schwer konnte das ja nicht sein. Am letzten Wochenende war es dann soweit, ich nahm mir beide Tage Zeit und werkelte an den verschiedenen Stücken herum, bis mir alles gefiel. Nun passt es wunderbar in unser Schlafzimmer, keines der Stücke ist zu wuchtig und die Möbel sind so ruhig, wie ich es gern mag und zum Schlafen auch brauche. (Zwar mag ich unbehandeltes Holz sehr gern, die verschiedenen Töne (gerade bei gealterten Möbeln) sind mir aber oft zu unruhig und passen dann für mich schnell nicht mehr ins Konzept eines Raumes.)
Zwischendurch habe ich immer mal wieder Bilder vom Prozess gemacht:

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Und das Ergebnis sieht nun so aus und macht mich sehr, sehr glücklich:

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Besonders gefällt mir auch die kleine Salzsteinlampe, ein Mitbringsel aus Berchtesgaden. Sie spendet warmes, gerade richtig helles Licht und ist besonders nachts sehr gemütlich und nicht so störend, wie andere Lampen.
Im Schrank befinden sich nun die Kleidungsstücke des Winterbabys (auf dem untersten Regalbrett auch schon in der nächsten Größe), außerdem momentan noch die Babydecke, das Handtuch und ein paar andere Dinge, die bisher natürlich noch nicht gebraucht werden. In der Wickelkommode selbst können wir dann die Windeln aufbewahren und ins Regal kommt alles, an das man schnell heranmöchte.
Ein schöner Nebeneffekt ist auch, dass ich für mein altes  und vor langem erstandenes Apothekerschränkchen ebenfalls eine Idee bekommen habe, wofür ich es nutzen kann: Es bewahrt nun, neben dem Spiegel befestigt, meine Parfums und mein Deo auf, außerdem hat mein Schmuck wieder einen schönen Platz bekommen.

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Fehlt eigentlich nicht mehr viel: Die Bilder werden noch umgehangen, damit die Wärmelampe ihren Platz finden kann und ich glaube, dann ist der Wickelplatz wirklich (erst einmal) fertig.

 

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