Browsing Category

Essen

Essen

Mein liebster Eierlikör-Gugelhupf

5. November 2015

Es gibt so Dinge, denen ich (erst mal) nicht viel abgewinnen kann – Eierlikör gehört dazu. Und so mochte ich Eierlikör-Kuchen bisher auch nicht so gern, habe ihn aber manchmal doch gegessen. Dann aber waren wir am Wochenende am Steinhuder Meer und dort gab es selbst gemachten Eierlikör, von dem der Liebste ein kleines Fläschchen mitnahm (er liebt Eierlikör-Kuchen)… Also beschloss ich, mal wieder ein neues Rezept auszuprobieren und wandelte ein Rezept für einen Eierlikör-Gugelhupf ein bisschen ab. Was soll ich sagen? Am liebsten hätte ich den Kuchen sofort komplett aufgegessen! Die Stärke macht ihn ein bisschen ‚trockener‘ vom Gefühl auf der Zunge (er ist aber trotzdem herrlich saftig) und die zartbitteren Schokotröpfchen, fügen sich ganz wunderbar ein.
Wichtig ist, dass ich eine kleine Gugelhupf-Form verwendet habe – wer eine große Form verwenden möchte, sollte das Rezept also entsprechend anpassen.

Du brauchst:

  • 2 Eier
  • 70g Zucker
  • 175ml Eierlikör
  •   75ml Pflanzenöl
  • 150g Dinkelmehl
  •   50g Stärke
  • 1/2 Pck. Weinsteinbackpulver
  • 1 Pr. Salz
  • ~1/2TL gemahlene Vanille
  • Schokostückchen nach Belieben, evtl. etwas Puderzucker 

Zuerst Eier, Zucker und Vanille schaumig schlagen.
Eierlikör und Öl langsam hizugeben, danach Mehl-Weinsteinbackpulver-Salz-Mischung hinzugeben.
Zu einem glatten Teig verrühren, danach die Schokostückchen unterheben.
Eine kleine Gugelhupfform einfetten, den Teig hineingeben und den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C etwa 40 Minuten backen (Stäbchenprobe).
Auskühlen lassen, stürzen und mit Puderzucker bestäuben.
Eine Tasse Kaffee oder Tee machen, den Kuchen anschneiden und genießen.

Essen

Kürbiszeit | Scharfe Kürbissuppe mit Schokolade

26. Oktober 2015

Nun reihe ich mich also doch noch ein – in die Riege der über-Kürbis-bloggenden-Menschen… Aber das Rezept, welches Minusch von 2 Kinder/Küche/Bad/Balkon mit mir teilte klang so einfach und gleichzeitig unglaublich lecker, dass ich euch das Ergebnis nicht vorenthalen möchte!
Wie die Zubereitung aussieht, erfahrt ihr bei Minusch selbst, schaut mal hier vorbei.
Mit am Besten ist übrigens, dass gar nicht viele Zutaten benötigt werden; ein Hokkaido-Kürbis, eine Zwiebel, zwei bis drei Knoblauchzehen, etwas Öl, Kokosmilch, Cayennepfeffer und Schokolade (bei mir: 85%ige). Dazu noch ein bisschen Brot (bei mir: Brötchen vom Vortag nochmal aufgebacken und aufgeschnitten) und fertig ist eine den Magen und die Seele wärmende Suppe.

(Mit im Bild sind die Hände des Mannes, denn er hat den Hokkaido (und dazu noch einen Butternut) kleingeschnitten…)
Da die Suppe bei mir etwas zu flüssig schien (zuviel Brühe!),  habe ich noch zwei gute Hände voll Butternut-Kürbis dazugegeben, kurz mitgekocht und dann ebenfalls püriert. Dadurch bekommt die Suppe bei mir ihre herbstblattgelbe Farbe.
Gewürzt habe ich eher sparsam eingesetzt, nur so, dass der Cayenne-Pfeffer einem ein ganz warmes Gefühl beim Essen macht. Dafür gab’s noch ein bisschen Curry-Pulver dazu. Die Schokolade macht die Suppe richtig samtig. Perfekt für ein Essen um sich nach dem Herbstspaziergang aufzuwärmen!

Die Suppe ist schön sämig, lecker würzig* und die Schokolade passt – nicht nur optisch – einfach perfekt dazu. Den Mann musste ich gestern beim Kochen bereits davon abhalten, nicht schon alles aufzuessen („Aber es riecht so gut!“), immer ein gutes Zeichen. Sie ist somit offiziell in meine Lieblings-Suppen-Sammlung aufgenommen.

Übrigens passt zum Essen perfekt eine Folge Peanuts – bei mir war es „It’s The Great Pumpkin, Charlie Brown“…

* lange Zeit stand ich Kürbissuppen ziemlich abgeneigt gegenüber, da sie mir meist einfach zu lasch und ziemlich langweilig schmeckten.

Essen

Mohnkuchen

6. März 2013

Auch während ich in New York weile und meinen Urlaub genieße, soll es hier etwas zu lesen geben!

Und noch einmal Mohn… Im Moment finde ich das unglaublich lecker und ich habe noch ein paar Rezepte, die ich gern ausprobieren möchte. Da ich nicht mehr so viel Mohn hatte, habe ich das Rezept halbiert und in einer kleinen Springform gebacken. Ihr findet hier das Rezept für eine normale Springform.

Für diese Variantemusst du 150g Mehl, 65g Butter, 65g Zucker, 1 Ei, 1Teelöffel Backpulver und 1 Päckchen Vanillezucker gut verkneten, ausrollen und in eine Springform geben. Anschließend kochst du 375ml Milch mit 50g Butter auf, gibst 250g Mohn, 50g Grieß, 1/2 Tasse Zucker sowie 50g gehackte Mandeln dazu, vermischst alles gut und lässt es ein wenig abkühlen, bevor du noch 1 Ei unterrührst. Diese Masse kommt nun auf den Teig, dann backst du den Kuchen bei 200°C für etwa 30 Minuten.
Mir persönlich schmeckt er am zweiten Tag noch besser!

Ich finde, er macht sich ganz ausgezeichnet auf der neuen Tortenplatte!

Essen

Mohnzopf

27. Februar 2013

Dieser Mohnzopf ist superlecker, geht ganz einfach und passt perfekt zu Tee und Kaffee.

Zuerst habe ich einen normalen Hefeteig angesetzt (dafür habe ich 1 Päckchen Hefe, 500g Mehl, 250ml Milch, 1 Ei, 75g Butter sowie 75g Zucker gut vermischt und den Teig 1 Stunde ruhen lassen.) und in dieser Zeit Mohnback gemacht. Das ist einfach und schmeckt viel besser als die Supermarkt-Variante. Dazu einfach 60ml heiße Milch auf 125g Mohn geben, das ganze 15 Minuten quellen lassen und schließlich mit 25g weicher Butter und 30-50g Zucker vermischen.

Den Hefeteig habe ich nun noch einnmal gut durchgeknetet und in der Mitte geteilt. Beide Teile wurden lang ausgerollt, schön dünn. Diese habe ich dann mit dem Mohnback bestrichen und sie an der langen Seite eingerollt. Nun habe ich daraus einen Zopf geflochten.

Dieser muss dann bei 180-200°C etwa 45 Minuten backen – ich bestreiche ihn ab und zu mit etwas Milch, dann glänzt er schön.
Das Bild ist leider etwas verwackelt, das hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan.

Essen

Apfelstrudel

20. Februar 2013

Endlich fand ich mal wieder die Zeit, ein vor längerem ausprobiertes Rezept abzutippen. Ich berichtete ja von meinem Vorhaben, überwiegend auf tierische Produkte zu verzichten. Das klappt soweit ganz gut, da das Rezept jedoch schon einige Monate alt ist, sind auf dem Bild noch Eier zu sehen. Außerdem habe ich mich entschlossen, alle Rezepte, dich ich so ausprobiere, in ihrer ursprünglichen Form aufzuschreiben. Dies hat einfach den Grund, dass die tierischen Produkte meiner Meinung nach leicht ersetzbar sind (Hafer-/Soja-/Reismilch, Eipulver, Margarine, …) und deshalb nicht extra hervorgehoben werden müssen.
Ich benutze normalerweise Hafermilch, Weizenmehl Type550, Eiersatzpulver (manchmal lasse ich Eier auch ganz weg, das muss jedoch je nach Rezept ausprobiert werden), Margarine sowie Rohrohrzucker.
Nun aber zu diesem leckeren Apfelstrudel-Rezept:
Bisher hatte ich immer etwas Angst davor, einen Strudel zu machen, da man ihn wirklich sehr dünn ausrollen und dann noch mit den Handrücken auseinanderziehen muss, damit er fluffig wird, doch es hat gleich beim ersten Mal so gut funktioniert, dass ich beschlossen habe, dieses tolle Rezept zu teilen.

Du brauchst für zwei Strudel 250g Mehl, eine Prise Salz, 20g zerlassene Butter, 100ml lauwarmes Wasser und 1 Ei. Alle Zutaten werden zunächst wie ein Hefeteig verknetet. Ist ein weicher Teig entstanden, wird dieser immer wieder auf die Arbeitsfläche geschlagen, bis er glatt ist und nicht mehr klebt. Nun teilst du den Teig in zwei Portionen, rollst diese zu einer Kugel und lässt sie unter einer heiß ausgespülten Porzellanschale 30 Minuten ruhen. Ich habe eine der Kugeln direkt eingefroren, diese lässt sich ohne Probleme wieder auftauen und weiter verwenden. In den 30 Minuten habe ich ca. 1,5kg Äpfel geschält, entkernt und kleingeschnitten. Diese kommen dann zusammen mit 100g Zucker, 1 Teelöffel Zimt und 50g gemahlenen Haselnusskernen in eine Schüssel und werden gut vermischt. Wer möchte, kann noch etwa 100g Rosinen dazugeben.

Nun wird die Kugel zu einem Teig ausgerollt. Dafür nimmst du ein großes Küchenhandtuch (eines aus Leinen ist am besten, es geht aber auch mit einem gewöhnlichen Baumwollhandtuch), bestreust dieses gut mit Mehl und rollst die Kugel langsam zu einem Rechteck aus. Wenn sie nicht mehr dünner wird, schiebst du vorsichtig die ebenfalls bemehlten Handrücken unter den Teig und ziehst diesen behutsam, sodass er nicht reißt, auseinander. Auf dem Bild erkennt man gut das Muster des Tuchs unter dem Teig; er ist schön dünn geworden.

Den Teig bestreichst du mit etwas zerlassener Butter und verteilst die Apfelmischung darauf. Wenn du magst, kannst du noch Sauerrahm dazugeben. Die Seitenränder des Teigs werden nun ein wenig eingeschlagen, dann rollst du den Strudel mithilfe des Küchenhandtuchs langsam ein. Zum Schluss hebst du den Strudel mit der Naht nach unten in eine ofenfeste Form und schlägst die Seiten unter den Teig. Meiner wurde so groß, dass ich ihn zu einem Kreis formen musste.
Dieses Wunderwerk sollte nun ca. 30-40 Minuten bei etwa 200°C backen; ab und zu kannst du es mit zerlassener Butter bestreichen, wenn du magst.
Ich habe den abgekühlten Studel schließlich mit Puderzucker bestäubt und er wurde ziemlich schnell aufgegessen!

Essen

Erbsenpesto

17. Dezember 2012

Während der Freund am Sonntag einen Tannenbaum holte, begann ich schon mal damit, Geschenke zu verpacken, da es in der nächsten Woche für uns in die Heimat geht, um mit meiner Familie Weihnachten zu feiern.
Unter anderem packte ich ein Erbsenpesto ein, welches ganz schnell gemacht ist, wunderbar aussieht und auch noch gut schmeckt!

Du brauchst für 3 kleine Gläser 4 Teelöffel geröstete Pinienkerne, 3 Tassen Erbsen (ca. 4 Minuten in Salzwasser gekocht), 1 mittelgroße Knoblauchzehe, 2/3 Tasse Parmesan und 1 Teelöffel Salz.

Das ganze wird nun gut püriert, langsam eine halbe Tasse Olivenöl zugegeben und dann in Gläser gefüllt und gut verschlossen. Und so sieht das Ergebnis aus:

Lecker!

Essen

Pancakes

29. Oktober 2012

…Um genauer zu sein die besten Pancakes, die ich bisher gegessen habe!
Das Rezept ist von dem wunderbaren „Der muss haben sieben Sachen“-Blog, wo es ganz viele tolle Rezepte gibt.

Du brauchst dazu 30g Butter, 225 ml Milch, 4EL Zucker, 2 Eier, 250g Mehl, 2TL Backpulver, 1/2TL Natron sowie 1 Prise Salz.
Zuerst schmilzt du die Butter und rührst Milch, Zucker und Eier unter.
Dabb gibst du Mehl, Backpulver, Natron und Salz hinzu, verrührst alles zu einem glatten Teig und lässt diesen bei Zimmertemperatur 15 Minuten ruhen.
Nun backst du in einer (mäßig) gefetteten Pfanne die Pfannkuchen, wendest sie dabei jedoch nur einmal.
Schließlich gibst du Ahornsirup dazu und: fertig!

Durch die Ruhezeit brauchen die Pancakes zwar etwas länger, sie schmecken jedoch einfach besser!
Und so sehen sie aus:

Essen

Kürbis-Käsekuchen

15. Oktober 2012

Bei diesem Kuchen weiß ich gar nicht mehr genau, woher ich das Rezept dazu habe. Ich vermute, aus einer Zeitschrift oder von einem Blog. Sollte jemand von euch das Rezept kennen, sagt mir einfach Bescheid, damit ich (gegebenenfalls) entsprechend verlinken kann.

Für den Kuchen zerkleinerst du etwa 20-30 Biskuitplätzchen (ohne Zucker), vermengst sie mit 2EL Butter und drückst sie in eine eingefettete Springform.
Anschließend verrührst du 200g Frischkäse, 150g Zucker, 2 Eier, 200g Kürbispüree, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 1/2 EL Mehl und den Saft einer Orange und gibst es über den Biskuitboden. Diese beiden Schichten müssen nun für knapp 40 Minuten bei 160°C backen.
Im letzten Schritt vermischst du 350g saure Sahne mit 100g Zucker sowie 1 TL Vanillezucker, gibst die Masse auf den Kuchen und lässt alles noch einmal etwa 20 Minuten weiterbacken.

Dieser Kuchen schmeckt am besten, wenn du ihn über Nacht stehenlässt.
Gab’s bei uns am Freitag zum Frühstück.

x

Essen

Kürbismarmelade

8. Oktober 2012

Heute geht das neue Semester los und da ich noch nicht genau weiß, wieviel Zeit ich im nächsten halben Jahr für den Blog haben werde, folgt hier noch schnell ein unglaublich leckeres, herbstliches Marmeladenrezept, welches ich bei Susanne gefunden habe.

Du brauchst dafür 750g Kürbisfleisch (bei mir waren es Hokkaido und Butternut), Schale & Fruchtfleisch einer Orange, Schale & Saft zweier Zitronen, ein etwa walnussgroßes Stück Ingwer, 500ml Orangensaft (Direktsaft) und 500g Gelierzucker 2:1.
Zuerst schneidest du das Kürbisfleisch in Stücke und gibst es mit der filetierten Orange und dem gehackten Ingwer in einen Topf.
Dazu kommen die Orangen- und Zitronenschalen, außerdem der Orangensaft.
Das Ganze lässt du nun etwa 30 Minuten kochen und pürierst es dann fein.
Nun gibst du den Zitronensaft und den Gelierzucker hinzu und kochst alles vier Minuten auf (Gelierprobe machen!).
Die fertige Marmelade füllst du in heiß ausgespülte Gläser und lässt sie auf einem Küchentuch auf den Kopf gestellt abkühlen.

Ich kochte die Marmelade bereits Donnerstagabend und schickte meiner Mama gleich am Freitag eine Kostprobe davon.

Essen

Russischer Zupfkuchen

28. September 2012

Vor einigen Tagen war ich auf der Suche nach einem neuen Kuchenrezept. Bei Stephs Kuriositätenladen wurde ich dann schließlich fündig. Einen russischen Zupfkuchen hatte ich zuvor noch nicht selbst gebacken, doch dieser ist wirklich leicht zuzubereiten und sooo lecker!
Der Freund und ich aßen ihn so schnell auf, dass ich diesmal kein Bild machen konnte…

Für eine große Springform benötigst du: (Für den Schokoteig) 100g Zucker, 100g Butter, 2 Eigelb, 200g Mehl, 40g Kakao und 10g Backpulver,
(Für die Quarkmasse) 4 Eier, 1TL Salz, 600g Quark, 100g Zucker, 40g Stärke, 140ml Speiseöl, das Mark einer Vanilleschote sowie den Saft einer halben Zitrone.

Nun gibst du alle Zutaten für den Schokoteig in eine Schüssel und verknetest sie zügig. Im Anschluss daran kommen 2/3 des Teiges in eine gut gefettete und mit Kakopulver bestäubte Springform, wo sie am Boden und am Rand festgedrückt werden.
Nun trennst du die Eier und schlägst das Eiweiß mit dem Sal schaumig (nicht steif!).
Die restlichen Zutaten werden in einer Schüssel verrührt, ehe das Eiweiß vorsichtig untergezogen wird.
Die Quarkfüllung kommt nun auf den Schokoboden, darüber werden die restlichen Streusel verteilet.
Der Kuchen muss nun nur noch im auf etwa 180°C vorgeheizten Backofen ca. 30-45 Minuten backen.