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Essen

Herbst-Suppe mit Fladenbrot

Nach dem einfachen Flammkuchen-Rezept gibt es heute ein noch viel einfacheres für eine leckere, herbstliche Suppe!
Einfacher deshalb, weil ich keine genauen Mengenangaben für euch habe (ich mache das nach Gefühl bzw. nach dem, was die Speisekammer hergibt) und, weil das aufwendigste daran das schnippeln ist.
Für die Suppe brauchst du: 1/3 Kürbis (ich habe einen Butternut-Kürbis genommen, der ist schön groß), 1 Süßkartoffel, 5 Kartoffeln, 4 Möhren, 1 Stange Lauch, 1 Zwiebel, Gemüsebrühe, 1 Stück Ingwer, Kokosmilch und Gewürze (bei mir Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf), 2 verschiedene Sorten Curry und Pfeffer).
Ich habe also erst einmal alles kleingeschnippelt (das geht besonders gut, wenn die beste Freundin da ist und sich währenddessen mit einem unterhält!) und dann Lauch, Inger und Zwiebeln angedünstet.
Im Anschluss daran habe ich das Gemüse dazugegeben und kurz mitgedünstet. Nun Gemüsebrühe (bei mir ca. 700ml) und Kokosmilch dazu und das Ganze mindestens eine halbe Stunde bei niedrigster Stufe köcheln lassen.
Schließlich habe ich alles grob püriert und mit den Gewürzen abgeschmeckt.
Die Suppe sieht dann so aus:

[BILD folgt.]

Dazu gab es für den Freund und mich noch selbstgemachtes Fladenbrot. Das Brot lässt du dann jedoch nur ca. 30 Minuten aufgehen, rollst es zu einem Fladen aus und backst es bei etwa 200°C 15 Minuten im Ofen.

Irische Apple Pie

Das heutige Rezept hat der Freund in der aktuellen LECKER Bakery entdeckt und es bewog ihn immerhin dazu, mir diese Zeitschrift sofort zu kaufen. Diese Pie ist wirklich großartig und die Zeit, die sie benötigt, absolut wert! Ich habe das Rezept unseren Vorlieben angepasst, deswegen hier meine persönliche Variante…

Für eine Pie-Form benötigst du: 500g mehligkochende
Kartoffeln, 125g + 45g Mehl, 50g + 2EL Butter, 1 Prise Salz, 3TL Zimt,
60g + 3EL + 2EL brauner Zucker, 800g säuerliche Äpfel, den Saft einer Zitrone,
3EL gemahlene Mandeln.
Zuerst kochst du Kartoffeln etwa 25 Minuten, schreckst sie anschließend ab und ziehst die Schale ab.
Noch heiß drückst du sie durch eine Kartoffelpresse und lässt die Masse abkühlen.
Nun fügst du 125g Mehl, 50g weiche Butter, 1 Prise Salz, 3TL Zimt und 3EL braunen Zucker hinzu.
Diese Zutaten knetest du zu einem glatten Teig und lässt diesen zugedeckt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen.
Kurz bevor der Teig fertig ist, fettest du eine Pie- oder Tarte-Form und bestreust sie mit Semmelbröseln.
Außerdem heizt du den Ofen auf etwa 175°C vor.
Jetzt
schälst und entkernst du die Äpfel, viertelst sie und schneidest sie in
feine Scheiben. Fertig? Gut, dann kommen die Äpfel jetzt mit dem
Zitronensaft, 60g Zucker und 45g Mehl in eine Schüssel und werden gut
vermischt (wenn du magst, kannst du auch noch Zimt hinzugeben).
Nachdem
du den Teig aus dem Kühlschrank geholt hast, halbierst du ihn und
rollst ihn nacheinander Rund aus. Mit einer Hälfte legst du die Form aus
und bestreust den Boden mit 3EL gemahlenen Mandeln.
Darüber kommt nun der Apfelmix. Zum Schluss stichst du aus der zweiten Hälfte in der Mitte einige Sterne aus, legst die Teigplatte auf den Kuchen und die Sterne auf den Teig.
Nun musst du nur noch überstehende Ränder abschneiden und den Teig am Rand zusammendrücken.
Außerdem streichst du den Kuchen mit 2EL geschmolzener Butter ein und bestreust alles mit 2EL braunem Zucker.
Dieses Wunderwerk darf nun für etwa 45-50 Minuten in den Ofen.
Und nachdem er gut abgekühlt ist, genießt du ihn mit frischem Vanilleeis. Lecker!

Zucchini-Hack-Sauce

Das absolut liebste Lieblingsessen des Freundes ist – seitdem er mich kennt – Zucchini-Hack-Sauce. Ich bin schon etwas stolz darauf, dass er ausgerechnet eines meiner Essen dazu gekürt hat und dementsprechend gibt es diese Leckerei auch recht häufig. Zuletzt vor einigen Tagen. Es ist einfach und geht schnell! Das Rezept habe ich von einer, die heute leider nicht mehr bloggt, doch ich denke oft an sie, wenn ich diese Sauce koche…

Du brauchst dazu: 300g Rinderhack, 2 kleine (oder 1 große) Zucchini, Tomatenmark, 1/2 Glas Wasser, etwas Olivenöl, Zimt, Oregano, Basilikum, Paprikapulver (edelsüß) und etwas Thymian.
Nachdem du die Zucchini kleingeschnitten hast, lässt du Olivenöl in einer Pfanne heiß werden und brätst das Gehacktes an. Nun gibst du die Zucchiniwürfel dazu und lässt das Ganze einige Minuten brutzeln. Schließlich fügst du Wasser und Tomatenmark hinzu – nun alles gut verrühren! Zum Schluss würzt du die Sauce so wie du magst (ich begann mit 1TL Zimt, inzwischen ist es jedoch deutlich mehr, weil es so eine tolle Kombination ist) und lässt das Ganze bei niedriger Hitze und mit Deckel kochen, während du Spaghetti dazu machst.

Saftiger Apfelkuchen

Ich freue mich so sehr darüber, dass es jeden Tag ein wenig kühler wird und bin derart in Herbststimmung, dass ich die Äpfel, die gestern in der Ökokiste mitgeliefert wurden, unbedingt zu einem leckeren Kuchen verarbeiten wollte. Äpfel passen einfach immer, doch für mich gehören sie zum Herbst wie Kürbisse.

Für etwa 12 Stückchen brauchst du: 1 Auflaufform, etwas Paniermehl, ca. 4 mittelgroße Äpfel, 175g weiche Butter, 250g Mehl, 150g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, etwas Zimt, 1 Prise Salz, 3 Eier, 2 1/2 TL Backpulver sowie 125g Naturjoghurt. Hast du alles? Dann kann es losgehen:
Zuerst den Ofen auf ca. 175°C vorheizen. Dann die Auflaufform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Anschließend die Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Butter, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Salz vermischen und mit dem Mixer cremig rühren. Ein Ei nach dem anderen hinzugeben und weiterhin gut mixen. Mehl und Backpulver vermischen und, abwechselnd mit dem Naturjoghurt, unterrühren.Nun den fertigen Teig in die Auflaufform geben, glatt streichen und etwa die Hälfte der Äpfel darauf verteilen und 1cm tief eindrücken, die übrigen Apfelschnitze auf dem Kuchen verteilen und etwas Zucker darüberstreuen.
Den Kuchen ca. 55 Minuten backen und auskühlen lassen.