Die letzten Tage war meine Mama zu Besuch und es war – wie immer – so schön und entspannt. Wir unternehmen dann sehr viel, schauen gemeinsam Filme, essen sehr lecker; es ist auch für mich wie Urlaub!
Am Donnerstag kam sie spät an und wir bestellten Pizza und unterhielten uns noch lange Zeit. Am  nächsten Tag standen wir dann recht zeitig auf und entschieden uns nach einem ausgedehnten Frühstück, trotz des schlechten Wetters etwas nach draußen zu gehen und unterwegs einen Kaffee zu trinken. Abends gab es dann, wenn auch einen Tag zu spät, die gute grüne Soße (wie meine Mama sie macht) mit Pellkartoffeln und Ei (für sie) und im Anschluss daran sahen wir endlich „Das weiße Band“ – ein toller, berührender, mich nachdenklich stimmender Film. Dann war auch schon Samstag und wir schlenderten ein wenig über eine Einkaufsstraße in der Nähe, ehe es für sie zu einer Gesichtsbehandlung mit Massage (ein Weihnachtsgeschenk von mir und dem Freund, welches nun endlich eingelöst wurde) ging. Am Abend gab es Gemüsecurry mit Reis, Naan, Bhatura und einem weiteren Film, „Es geschah am hellichten Tag“ – wirklich spannend und sehr gut, auch wenn wir schon wussten, worum es ging. Ostersonntag frühstückten wir dann ausgiebig, suchten Osternester, sahen den Schneeflocken vor dem Fenster zu, redeten viel und schon mussten wir sie zum Bahnhof bringen und verabschieden, was für mich nach wie vor schwer ist, weil ich sie kaum gehen lassen mag. Der Freund und ich räumten dann ein wenig auf, sahen fern und nahmen am Abend ein entspannendes Bad.
Heute geht es dann zu den Eltern des Freundes und dafür ist gerade ein leckerer Apfelstrudel im Ofen und backt vor sich hin.
Nur noch wenige Tage und mein vorletztes Semester beginnt. Heute habe ich meine Seminare ausgewählt und ich hoffe, auch zu allen zugelassen zu werden. So wie es aussieht, wird es mein anstrengendstes Semester, doch ich freue mich darauf, den Trott der vorlesungsfreien Zeit (nur unterbrochen durch Arbeit) hinter mir zu lassen und endlich wieder mehr für meinen Kopf zu tun. Bis dahin muss ich jedoch noch eine Hausarbeit schreiben, bei der ich keinen rechten Anfang finden will, dass wird also meine Beschäftigung für die nächsten Tage sein.
Außerdem geht es morgen endlichendlichendlich zu Mumford & Sons und ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr ich mich darauf freue!

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