Fasten: Klamottenkur

Jedes Jahr wieder überlege ich mir, ob es etwas gibt, was ich fasten möchte. Das Resultat ist immer wieder ein bisschen anders, aber meistens gibt es schon das ein oder andere, was ich gerne mal reduzieren möchte – oder auch einfach einen Verzicht, den ich gern mal probieren mag. Da kommt mir die diesjährige Aktion Klamottenkur sehr gelegen!

Im letzten Jahr habe ich das schon einmal versucht und es hat, ehrlich gesagt, viel besser geklappt, als ich zu Anfang dachte. Im Wesentlichen geht es bei der Aktion darum, den ersten Schritt in Richtung nachhahltigen Konsum zu tun, also weniger Konsum.

Das gilt auch für die Klamotten im Kleiderschrank. Schaffst du es, deine Garderobe für sieben Wochen zu reduzieren? […] Mit einer temporären Garderobe die 50 Teile zählt, können viele Ziele erreicht werden!

Aktion KlamottenkurIch habe mich schon Sonntagabend daran gemacht, meinen Kleiderschrank mal wieder durchzusehen und auch überlegt, wie die Regeln für mich aussehen können. So war mir schnell klar, dass ich bestimmte Dinge nicht mitzählen möchte. Dazu gehören Sportsachen, Schuhe, Unterwäsche und Strumpfhosen, ebenso wenig die gemütlichen Klamotten, die ich nur zu Hause trage, denn da gibt es ohnehin nur fünf komplette „Outfits“.

Weil nun aber einiges nicht mitzählt, habe ich die Zahl reduziert und bin schließlich auf 35 Teile gekommen, die ich in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag tragen werde. Dazu zählen Kleider, Röcke, Cardigans, lange und kurze Oberteile sowie zwei Jacken. Ich denke, ich bin ganz gut ausgestattet und ich freue mich schon darauf, wenn es losgeht. Da ich am Sonntag sehr schnell fertig mit dem Sortieren war, beschloss ich, die Zeit bis Aschermittwoch dazu zu nutzen, mir genau anzuschauen, was ich rausgesucht habe und gegebenenfalls noch etwas auszutauschen.

Zwischendurch berichte ich natürlich sehr gern von dieser Aktion! Wer sich grundsätzlich für so etwas interessiert, dem sei der Blog Widerstand ist zweckmäßig ans Herz gelegt. Maria hat sich intensiv mit dem Thema Kleidung/Kleiderschrank auseinandergesetzt und viele tolle Einträge dazu verfasst.

Der Start war übrigens sehr gut, da ich bereits gestern eine Idee hatte, was ich heute anziehen könnte. Und: der Liebste macht auch mit, das motiviert umso mehr. Die Aktion im letzten Jahr half mir eine lange Zeit schon, weniger Kleidung zu kaufen, doch in den letzten Monaten bin ich dann wieder mehr und mehr in alte Verhaltensweisen zurückgefallen. Es ist also mal wieder Zeit für einen Neustart.

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