Marmeladenglas-Momente | 7

In letzter Zeit bin ich – na klar – sehr oft sehr müde (sonst bin ich „nur“ müde) und manchmal genervt; deshalb glaube ich, dass es mal wieder an der Zeit ist, auf das Schöne zu schauen, das mich jeden Tag umgibt. Was also war in dieser Woche, in den letzten Tagen, schön und erinnernswert?

P2088551.JPG

 

  • der Liebste hatte am Donnerstag frei und passenderweise kamen am selben Tag unser neues Bett und unsere neue Matratze. Wir haben ein bisschen umstrukturiert und umgeplant und so wurde es Zeit für etwas neues. Nun sind wir beide sehr zufrieden und haben die erste Nacht wunderbar geschlafen, denn…
  • …passenderweise wachte das Winterbaby nur einmal auf. Das war wirklich erholsam und auch wenn es eine Ausnahme war: Ich weiß, dass die Zeit für uns spielt und dass es irgendwann immer so sein wird.
  • ich freute mich auch über das Wetter, denn endlich schien wieder ab und zu die Sonne. Das habe ich in diesem Winter bisher wirklich vermisst! Auch die klare Luft tut so gut und dann noch der Blick vom Fuchsbau-Balkon aus über die Stadt – es gibt nichts schöneres.
  • außerdem kehrt langsam so etwas wie eine neue Struktur in die Tage zurück. Der Liebste arbeitet ja unter der Woche in Elternzeit nur vier Stunden am Tag, ist also nach knapp fünf Stunden wieder zu Hause. Davor starten das Winterbaby und ich langsam in den Tag, räumen ein bisschen auf, ich wasche sie und ziehe sie in Ruhe an, dazwischen wird ausgiebig gekuschelt (und manchmal nochmal ein bisschen eingeschlafen).
  • gute Freunde, die am Leben Anteil nehmen, sind so wichtig und toll, eine wirkliche Bereicherung. Da habe ich wirklich Glück, denn mit solchen bin ich beschenkt. Und ich bin froh, in das neue Jahr ohne „Altlasten“ gestartet zu sein, also ohne jene Menschen, mit denen manches noch nicht geklärt ist, was mir dann doch immer wieder nachhängt. Mit manchem habe ich allein abgeschlossen (abschließen müssen), aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem, wie es momentan ist. Lieber eine Hand voll richtig gute Freunde, die zwar (leider) weit weg wohnen, aber immer für mich da sind, als welche in der Nähe, die sich entziehen und auf die ich mich nicht verlassen kann. <3
  • auch nicht fehlen in dieser Aufzählung darf natürlich das Winterbaby – inzwischen werde ich aus vollem Herzen angelacht und angelächelt und es „erzählt“ ganz viel (mit Händen, Füßen, Mimik und Lauten), wenn es wach ist. Mein tolles, fröhliches Baby macht auch mich jeden Tag froh und dankbar.
Previous Post
Next Post

No Comments

Leave a Reply