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Advent

Ein Rückblick | 2017

Die letzten vier Jahre habe ich es getan und auch in diesem Jahr (wenn auch mit vorbereitetem Eintrag, bei dem nur noch das Dezember-Bild fehlt):
Ein Bild für jeden Monat des vergangenen Jahres. 2017 war ziemlich abwechslungsreich und – wie in all den vielen Jahren zuvor – ich bin froh, dass der Liebste dabei stets an meiner Seite war. Gemeinsam haben wir viel erlebt, waren im Urlaub, haben mehrere Städte erkundet, Konzerte, Theater und Museen besucht.
Auch 2013, 2014, 2015 und 2016 habe ich schon in Bildern auf das Jahr zurückgeschaut.


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Januar

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Februar

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März

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April

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Mai

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Juni

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Juli

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August

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September

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Oktober

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November

(Folgt)

Dezember

3. Adventswochenende in Bildern 16./17. Dezember

Nun ist der dritte Advent schon beinahe vorbei, ist das zu glauben? Das Winterbaby lässt noch etwas auf sich warten, doch da es ihm (und mir) gutgeht, ist das kein Problem und ich bin geduldig. So hatten der Liebste und ich ein kuschelig-gemütliches Wochenende und konnten sogar noch einen wunderschönen Advents-Kunsthandwerker-Markt in der Nähe besuchen.
Die gesammelten Bilder vom Wochenende versammeln sich wie immer bei Susanne.


Samstag

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Nachdem wir am Freitagabend noch sehr lange mit meiner Mama und ihrem Freund zusammensaßen und erst gegen drei Uhr im Bett waren, starten wir ins Wochenende erst am Vormittag. Zum Frühstück gibt es Blaubeer-Pancakes nach meinem Lieblingsrezept – die sind sooo fluffig und lecker!

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Wir trödeln durch den Tag, ich lese ein bisschen, kuschele die Katze und dann ist es auch schon Zeit, aufzubrechen. Da das Winterbaby nun ja offiziell überfällig ist, habe ich einen Kontrolltermin im Geburtshaus. Dort stellt sich heraus: alles wunderbar, uns beiden geht es gut und ich muss mir keine Gedanken machen. Es tut gut, das zu hören und nach einer halben Stunde sind der Liebste und ich wieder auf dem Heimweg.

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Da ich mich gut fühle, fahren wir gemeinsam mit meiner Mama und ihrem Freund zum „Advent in den Höfen“. Die Höfe sind wirklich toll und in der Altstadt gelegen. Die Besucher verteilen sich auch gut und ich entdecke das ein oder andere schöne Stück. Kurz überlege ich, gönne mir dann aber – als Weihnachtsgeschenk für mich selbst – einen aus Holz gedrechselten Haarstab und eine Haarspange aus Kupfer. Meine Haare sind inzwischen wieder gut gewachsen und es fühlt sich gut an, sie so schön hochzustecken. Noch dazu geht das auch mit Baby dann ganz schnell.

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Der Liebste schenkt mir einen wunderschönen Ring – fast so einen wie jenen, die ich ganz am Anfang unseres Kennenlernens von ihm bekommen und nach einiger Zeit verloren habe. Seitdem suchte ich nach einem ähnlich aussehenden Ersatz und bin so, so glücklich darüber, ihn nun zu haben.

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Ziemlich hungrig beschließen wir, auf dem Heimweg noch beim (für uns) allerbesten Asiaten in der Gegend einzukehren. Dort gibt es samstags ein fabelhaftes, leckeres Buffet. Wir essen uns satt und müde und fallen dementsprechen früher ins Bett.

Sonntag

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Am Sonntag schlafen wir ganz gemütlich aus, bevor wir aufstehen und Waffelteig anrühren. Ganz gemütlich sitzen wir zusammen, trinken Tee und frühstücken.

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Am Wochenende ist es immer ganz besonders schön, Zeit gemeinsam zu haben und sich zu unterhalten. Eine ganze Weile bleiben wir am Frühstückstisch sitzen und ich freue mich über die Sonne, die hereinstrahlt und auch den Weihnachtsbaum zum Leuchten bringt.

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Nachmittags unternehmen wir einen Spaziergang und auch wenn das Wetter inzwischen nicht mehr ganz so schön ist, tut es doch gut, draußen zu sein.

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Anschließend machen wir es uns mit Tee und Obst auf dem Sofa gemütlich. Die Katze liegt natürlich – wie immer – ganz fest bei uns angekuschelt. Gleich gibt es dann noch Essen und wir werden endlich mal wieder „Der Herr der Ringe“ schauen, das wollte ich schon lange mal wieder tun.

 

2. Adventswochenende in Bildern 09./10. Dezember

Das vergangene Wochenenede war – mal wieder, ich wiederhole mich langsam – wunderschön. Wir waren draußen, es schneite ganz viel, dann haben wir im Fuchsbau nochmal das Wohn-Arbeits-Esszimmer komplett umgeräumt (okay, das meiste hat der Liebste gemacht), außerdem gab es leckeres Essen und ich konnte ganz gut schlafen. Alles ist einfach besser mit dem Liebsten zusammen! Da ich nun aber gerade ziiiiemlich müde bin und wir gleich noch einen Weihnachtsfilm schauen werden, gibt es meine Bilder vom Wochenende heute mal ohne Text.
Auch in dieser Woche sammelt Susanne auf ihrem Blog wieder alle Wochenenden in Bildern.


Samstag

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Sonntag

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1. Adventswochenende in Bildern 02./03. Dezember

Nun ist es vorüber, das erste Adventswochenende. Es war wirklich schön und rundum vollkommen. Zu meinem Geburtstag im Juli hatte der Liebste mir Konzertkarten geschenkt – gekauft hatte er sie allerdings, bevor wir vom Winterbaby wussten. So waren wir immer wieder ein bisschen unsicher, ob wohl alles klappen würde, doch zum Glück waren unsere Sorgen unbegründet. Noch dazu lag ganz viel Schnee und wir waren auf einem Weihnachtsmarkt. Falls das Winterbaby sich also dazu entschließen sollte, demnächst zu kommen: meinetwegen! 🙂
Die anderen Wochenenden in Bildern sammelt, wie in jeder Woche, Susanne auf ihrem Blog.


Samstag

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Der Morgen beginnt entspannt; ich habe ausnahmsweise mal recht gut geschlafen und bin dann sogar ziemlich fit. Während der Liebste noch etwas döst, stehe ich auf und kümmere mich um die Küche; ich räume die Spülmaschine aus, spüle das, was nicht hinein durfte und sammel‘ den ganzen Kleinkram mal ein.

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Zum Frühstück gibt es heute nicht nur Bagel, sondern auch Kuchen. Ich mag es ja morgens gerne süß und so passt das sehr gut.

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Nach einem langen, entspannten Frühstück und dem Öffnen der zweiten Türchen des Adventskalenders wartet noch ein bisschen Haushalt: Wäsche aufstellen, Bad putzen und dann auch endlich mal die Wärmelampe anbringen. Leider ist unser Badezimmer nicht groß genug und so wird das Winterbaby im kühlen Schlafzimmer gewickelt werden – das ist wahrscheinlich auch nachts angenehmer.

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Wo wir schon mal dabei sind, wird auch gleich das Bett frisch bezogen und der Balkon angebracht. Da unser Bett 2×2 Meter groß ist, braucht das Baby kein Extrabett sondern darf von Anfang an bei uns schlafen. Ich glaube, jetzt ist wirklich alles, was vorbereitet sein kann, vorbereitet. Ein gutes Gefühl.

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Nach einem schnellen Mittagessen machen wir uns auf den Weg, den vor uns liegt noch eine längere Autofahrt, bevor wir erst einen Weihnachtsmarkt und dann das Konzert besuchen.

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Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es noch eine Stärkung und der Liebste und ich merken mal wieder, dass wir beide eher kleine Märkte bevorzugen – die vielen Menschen, die sich überall hindurchdrängeln, sind einfach nichts für uns. Dafür sind die Crêpes ausnahmsweise mal wirklich, wirklich gut.

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Das Konzert ist fabelhaft und es werden auch einige meiner Lieblingslieder gespielt. Noch dazu ist es bestuhlt – und wir sitzen in der ersten Reihe! Auf dem Weg nach Hause fallen mir fast die Augen zu, ich halte aber noch ein bisschen durch und krieche dann in das frisch bezogene Bett.

 

Sonntag

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Als ich am Sonntag ausgeschlafen habe und mich aufsetze, bemerke ich sofort die Helligkeit: Es hat geschneit! Der ganze Raum leuchtet hell und ich stehe schnell auf, um vom Wohnzimmer aus nach draußen zu sehen. Der Balkon, der Garten – alles ist bedeckt und still. Wie wunderschön und passend, denn heute ist der erste Advent.

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Die erste Kerze am Advents“kranz“ brennt und der Liebste und ich machen es uns zum Frühstück gemütlich. Überall im Wohnzimmer leuchten Kerzen und es schneit weiterhin.

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Bevor wir uns zu einem Weihnachtsmarkt aufmachen wollen, wird noch ein bisschen Wäsche zusammengelegt, dann suchen wir warme Kleidung aus dem Schrank.

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Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt ist richtig schön und es ist – wohl dank der Kälte – nicht zu viel los, sodass wir einen guten Parkplatz bekommen.

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Wir wärmen uns mit Fruchtpunsch und einem frisch gebackenenen Schokoring auf, gehen dann noch ein bisschen über den Weihnachtsmarkt und durch den Tierpark spazieren, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machen.

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Am späten Nachmittag gibt es eine große Kanne Tee und selbst gebackene Plätzchen auf dem Sofa. Während es langsam dunkelt, wird es immer gemütlicher. Ich liebe die Vorweihnachtszeit!

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Eigentlich wollten wir uns nun zum Raclette bei meiner Mama treffen – leider geht es einer ihrer Katzen jedoch gar nicht gut und so fahren wir erst einmal zur Tierklinik, um das abklären zu lassen. Anderthalb Stunden und zwei Spritzen später sind wir wieder zu Hause, die Katze ruht sich auf dem Sofa aus und wir essen doch noch zusammen.
Schließlich falle ich seeehr müde, satt und glücklich ins Bett.

Ein Rückblick II | 2015

Glück

Nichts mehr,
was dich treibt,
nichts mehr,
was dich hält.
Auf den Hügel hinauf
und so lange
nach Innen singen,
bis die Stimme
dich aufhebt
und mitnimmt.

[Peter Härtling]
Dieses Gedicht  steht am Anfang meines Kalender für 2015. Wie auch schon im letzten Jahr möchte ich mir die Zeit nehmen, die Seiten, die ich mit Gedanken, Ereignissen und To-Do-Listen gefüllt habe, noch einmal durchzublättern um zu schauen, was so geschehen ist in diesem für mich sehr spannendem Jahr.
Januar, Februar, März
Silvester feiern wir in diesem Jahr mit Freunden bei uns. Es gibt chinesisches Essen, dazu Feuerzangenbowle (natürlich schauen wir auch den passenden Film) und wir sitzen gemütlich und entspannt zusammen. Nur drei Tage später geht es dann für eine Woche nach Dänemark. Dort ist es schön kalt, ich bin jeden Tag am Strand und freue mich über die Sonne, die mir ins Gesicht scheint, während die Meeresbrise mir entgegenpustet. Abends prasselt ein Kaminfeuer, wir spielen Karten, lesen, fahren Kerzen ziehen und entspannen alle zusammen. Ich kann es kaum glauben, als wir schon wieder zusammenpacken müssen, um unsere Heimreise anzutreten. Leider erfahre ich, dass meine Stelle an der Arbeit sehr… spontan eingekürzt wurde und so muss ich ganz schnell etwas neues finden! Den Job, den ich im Februar antrete, habe ich eigentlich aus der Not heraus angenommen. Trotzdem macht er mir Spaß (neben dem ganzen Stress) und ich lerne neue tolle Menschen kennen. Mein erstes Master-Semester beende ich mit gemischten Gefühlen. Zwar macht es mir Spaß, gleichzeitig ist der Unterschied zu meiner alten Uni aber immer spürbar und ich brauche einige Zeit, um mich einzufinden.
Wunderbar ist es, als ich meine liebste Brieffreundin kennenlerne, die mir über Facebook schreibt. Dass man auf diese Weise eine wirklich eine tolle Freundin finden kann, hätte ich nie geglaubt!
April, Mai, Juni
Über Ostern haben der Liebste und ich Besuch von unserem liebsten Studienfreund. Am Ostermontag gibt es einen Osterbrunch mit Freunden und wir haben eine tolle Zeit. Kurz danach schaffen die liebste Brieffreundin und ich es, uns gemeinsam mit unseren Männern zu treffen. Ich bin so aufgeregt und habe schrecklich Angst, dass wir uns in echt vielleicht gar nicht mögen könnten. Natürlich – zum Glück – ist das nicht der Fall; wir verbringen eine tolle Zeit zusammen und auch unsere Briefe reißen nicht ab. Der Liebste und ich beschließen, nach nun fast zwei Jahren der Verlobungszeit, doch endlich zu heiraten. Spontan suchen wir einen Termin und heiraten dann an einem traumhaften Ort bei gutem Wetter und im ganz kleinen Kreis. Das Wochenende danach verbringen wir in einer ehemaligen Schäferhütte. Wir lassen es uns richtig gut gehen und auch, wenn sich eigentlich nichts ändert, ist es doch plötzlich irgendwie anders. Ich fühle mich nun noch einmal auf eine ganz andere Weise verbunden.
Juli, August, September
Im Juli feiere ich meinen Geburtstag und meine längste Studienfreundin kommt endlich einmal zu Besuch. Ich freue mich total darüber; und noch mehr als ich merke, dass wir uns nach wie vor ganz wunderbar verstehen. Solche Freundschaften werden mir immer wichtiger, während ich Freundschaften, die immer loser und oberflächlicher geworden sind, nicht mehr brauche. In meinem Leben ist so viel los, lieber habe ich eine Hand voll Menschen, auf die ich mich immer verlassen kann als Freunde aus meiner Vergangenheit, mit denen mich (leider) nicht mehr viel verbindet. Dieser Schritt ist wirklich schwer für mich, aber ich spüre, dass es mir danach besser geht. Der Sommer besteht gefühlt hauptsächlich aus Radtouren, Ausflügen, Nachmittagen am Badesee und viel Kultur (Theater, Konzerte, …). Ich kann richtig entspannen und bin unglaublich froh, als sich Ende August eine neue Jobchance ergibt, die der Liebste und ich dann sogar gemeinsam ergreifen können. Zwar muss mein Studium dafür zurückstecken, aber finanzielle Unabhängigkeit, endlich mal (weitgehende) Sorglosigkeit und planbare Wochenabläufe sind mir wichtiger.
Oktober, November, Dezember
Der Oktober beginnt für mich in Wien, sozusagen mitten in der Hochzeitsreise. Dort ist es einfach fabelhaft, das Wetter, die Stadt, die Menschen, … Es ist so schön, dem Mann an meiner Seite Orte zu zeigen, die ich schon kenne und gemeinsam neues zu entdecken. Die Arbeit geht mir leicht von der Hand und es macht Spaß, Menschen endlich einmal wirklich helfen zu können. Erleichtert bin ich, als der Vertrag dann auch noch unerwartet verlängert wird. Nun kann Weihnachten kommen. Plätzchen, ein Weihnachtsbaum, Geheimniskärmerei und Geschenke, Musik und altgeliebte Bücher… Ich liebe diese Zeit! Außerdem besitze ich (gemeinsam mit dem Liebsten) fast schon plötzlich ein Auto, welches vieles erleichtert und uns ganz neue Möglichkeiten für spontane Erkundungstouren bietet. Fast schon traditionell gibt es am zweiten Weihnachtsfeiertag dann das Weihnachtsessen mit Freunden bei uns. Wir sitzen lange, lange zusammen und auch unser Studienfreund schafft es, dabei zu sein.
Viele Dinge habe ich ausgespart oder ausgelassen, aber auch so wirkt das Jahr auf mich sehr ereignisreich. Vieles ist passiert, auch in mir. Ich muss nicht mehr krampfhaft an alten Dingen festhalten, ich habe gelernt, loszulassen. In manchem kann ich gelassener sein und ich habe wieder einmal gemerkt, was mir wichtig ist.
Gespannt bin ich auf das, was nun vor mir liegt.

Ein Rückblick | 2015

Die Zeit zwischen den Jahren, für viele – auch für mich – immer eine Zeit der Rückschau, bevor der Blick sich nach vorn richtet, auf das kommende Jahr.
Wie schon öfter starte ich meine Rückblick-Reihe mit Bildern aus dem vergangenen Jahr.
Ein Monat, ein Bild.

Januar – Zur Ruhe kommen und Kraft tanken in Dänemark

Februar – Spaziergänge im Schnee, im Park, im Wald, …

März – Die ersten Frühilngssonnenstrahlen genießen

April – Den Frühling mit lieben Freunden und Familie feiern
Mai – Viel Zeit mit dem Liebsten verbringen, z.B. beim gemeinsamen Frühstück

Juni – Sich trauen, sich trauen lassen – kurz: heiraten

Juli – Abende auf dem Balkon mit Erdbeeren, Schneemilch und guter Gesellschaft

August – Ausflüge mit dem Fahrrad
September – Immer wieder neue Winkel und Ecken in der Heimat entdecken

Oktober – Gemeinsam Wien erkunden, auf Hochzeitsreise

November – Wieder eine neue Ecke entdecken und ans Meer fahren

Dezember – so viel Zeit wie möglich zu Hause verbringen, backen, kochen, den Jahresausklang genießen und zelebrieren

An dieser Stelle findet ihr alle 12 von 12 aus 2015, außerdem hier (2013) und hier (2014) die bildlichen Jahresrückblicke der Vergangenheit.

Weihnachten 2015

Da schlägt Madita plötzlich die Hände vors Gesicht und schluchzt herzzereißend.
„Oh, Mama, jetzt ist es vorbei, oh, es ist schon zu Ende!“
Aber als sie dann im Bett liegt und all ihre Weihnachtsgeschenke neben sich aufgestapelt hat, da freut sie sich schon wieder auf den neuen Tag, wo sie ihre Weihnachtsbücher lesen und ihre Weihnachtsskier ausprobieren und mit ihrer Weihnachtspuppe spielen kann […].

[aus: Weihnachten auf Birkenlund, Astrid Lindgren]
 

4. Advent | 2015

Die vergangene Woche hatte ich nicht so wirklich Abwechslung. Ich kurierte meinen Rücken aus und kann heute sagen, dass es mir langsam wieder so gut geht, dass ich wohl ab morgen wieder laufen gehen kann. Das sollte ich auch dringend tun, denn noch einen Hexenschuss möchte ich wirklich (erst einmal) nicht bekommen!

Das vergangene Wochenende war nach der Schonung wirklich schön und sehr abwechslungsreich. Am Samstag machten wir uns auf den Weg nach Marburg, wo wir uns mit meinem Vater und seiner Freundin trafen. Wir bummelten durch die Stadt und über den Weihnachtsmarkt, aßen wirklich lecker und fuhren abends spät zu ihnen nach Hause.
Am Sonntag frühstückten wir gemeinsam und machten dann schon einmal vorgezogene Bescherung, da wir uns in der nächsten Woche nicht sehen werden. Die Tage waren wirklich sehr schön, entspannt und lustig. Am frühen Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Heimweg und den Abend verbrachte ich bisher damit, meinen neuen Kalender zu beschreiben. Ob es wohl noch jemanden gibt, der das so gern macht wie ich?
Die nächste Woche wird bestimmt stressig, aber auch sehr schön. Morgen treffen wir uns mit meiner liebsten Brieffreundin und ihrem Freund (unseren Trauzeugen, übrigens – immerhin sind wir seit Freitag ein halbes Jahr verheiratet… <3 ) zum Frühstück und danach geht es auf den Markt, ganz viel einkaufen!

3. Advent | 2015

Der dritte Advent war … ganz anders, als vorher geplant. Von Samstag gibt es ja einige Bilder, die direkt zu meinen 12 von 12 gewandert sind. Am Sonntag wollten der Liebste und ich dann eigentlich gemeinsam nach Potsdam, unsere Alma Mater besuchen, über den Weihnachtsmarkt bummeln und spazieren gehen. Abends sollte dann unser Zug zurück nach Hause fahren. Tja. Während ich mich am Sonntag anzog, machte es plötzlich einen Ruck und ich hatte einen Hexenschuss – übrigens den ersten in meinem Leben. Da ich schon Wochen zuvor Rückenprobleme hatte, wunderte mich das zwar nicht, es tat aber trotzdem höllisch weh. Ich schaffte es noch, in einen Stuhl zu sinken – den Rest regelte dann der Liebste. Er ging zur Rezeption und sagte Bescheid, dass wir länger bleiben würden, holte mir Frühstück, buchte unsere Züge um… Einfach alles. Ich war so dankbar! bis der Mittagszug fuhr, wirkten auch langsam die Schmerztabletten; zumindest so gut, dass ich halbwegs transportfähig war. Zurück zu Hause ging es für mich direkt in die Arztnotrufzentrale und dann nach Hause, erst auf’s Sofa, dann ins Bett.

Kein schöner dritter Advent, aber bestimmt ein erinnerungswerter. Nur die Enttäuschung, dass wir nicht nach Potsdam fahren konnten und noch dazu unnötige Ausgaben für die Umbuchung der Züge hatten, an der knabbere ich noch etwas.