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Leben

5 Bücher in 2015…

12. Juni 2015

Hach, schon vor einer Weile wurde mir von der lieben Minusch ein Stöckchen zugeworfen, welches ich nur zu gern auffing. Dann legte ich es jedoch erst einmal beiseite und der Alltag lenkte mich zu sehr ab – nun ist es aber so weit, endlich schaffe ich es, ihr zu antworten!

Fünf Bücher sind gefragt, die ich 2015 noch lesen möchte. Meine Liste ist – wie immer eigentlich – optimistisch lang (besonders wenn ich bedenke, wie selten ich während der Vorlesungszeit in der Uni zum lesen komme! Ich hoffe auf einen lesereichen und vorlesungsfreien Sommer…), darum war es eigentlich nicht schwer, fünf auszuwählen, aber… nur fünf? Welche sollen das sein und warum? Hachja, das ist nicht so einfach. Für diese hier habe ich mich dann schließlich entschieden:

Florian Illies – 1913
Dieses Buch habe ich im letzten Jahr zum Geburtstag bekommen, nachdem ich es mir lange gewünscht habe. Ich mag die kleinen Anekdoten und habe auch hin und wieder schon einmal hineingelesen. Schön geschrieben ist es und dazu sehr kurzweilig – vielleicht ein Buch für heiße Sommertage?

Irène Némirovsky – Das Mißverständnis
Auch dieses Buch stand auf einer meiner Wunschlisten; bekommen habe ich es dann zu Weihnachten. Gerade heute habe ich begonnen, es zu lesen und bin ganz verzaubert von der schönen Sprache, den wunderschönen Vergleichen und ganz gefangen von der Geschichte. Dass es mir gefällt, weiß ich also inzwischen; ich hoffe nur, dass ich es auch bald beenden kann (vielleicht ja heute Abend noch? Eine frische Tasse Tee steht neben mir…)

Sommerträume
Ein Buch, das ich irgendwann einmal ganz zufällig erstanden habe. Es besteht aus zehn Kurzgeschichten und in jedem Jahr lese ich es wieder (manchmal auch mehrmals). Besonders liebe ich „Samstagnachmittage“ von Antonio Tabucchi, aber auch „Der verzauberte Garten“ von Italo Calvino ist wundervoll. Dieses Buch ist für mich der Inbegriff des Sommers.

Dezső Kosztolányi – Lerche
Dieses Buch habe ich mir selbst zu Beginn des Jahres gekauft und auch schon begonnen; der Schreibstil passt für mich sehr gut zur Geschichte, leider kam dann jedoch (mal wieder) die Uni dazwischen und so landete es auf meinem Lesestapel. Ich denke, ich werde es nach „Das Mißverständnis“ weiterlesen.

Noch ohne Bild, aber trotzdem auf meiner Liste (vor allem auch auf meiner Geburtstagswunschliste…) sind die Kelly-Briefe von Wolf Wondratschek. Davon habe ich bei Stepanini bisher nur gutes gelesen und ihre Worte haben mich sehr neugierig gemacht!

Was man sofort merkt: Der Sommer naht! Hätte ich dieses Stöckchen im Herbst oder Winter gefangen, stünden sicherlich ganz andere Bücher darauf. Denn, ich gebe es zu, ich lese Bücher nach Jahreszeiten. In jedem Jahr gibt es Bücher, die ich immer wieder lese (auf so eine Sommerliste kommt ganz sicher auch „Ferien auf Saltkrokan“ von Astrid Lindgren), dazu kommen dann neue, die für mich gefühlt in eine bestimmte Jahreszeit gehören. Schon jetzt habe ich zwei Bücher auf meiner Winterliste, die ich dann hoffentlich lesen werde…

Nominieren möchte ich gern die zauberhafte Schattenmalerin und die wunderbare Elefanenhüterin. Das sind zwar nicht fünf, aber das ist bestimmt nicht so schlimm…

Leben

Die Spieluhr

19. Januar 2014

Der Liebste und ich sahen es, als es im Fernsehen vorgestellt wurde und einen Tag später schenkte er es mir. Ich fand es wunderschön – die Farben, der Einband, die Schrift… Und legte es erst einmal beiseite. Auf der letzten Fahrt von Arbeit und Uni zurück in die Heimat (immerhin fast drei Stunden), las ich es durch – und war vollkommen gefangen. Zuhause angekommen ließ es mir keine Ruhe und noch am selben Abend laß ich es dem Liebsten in einem Rutsch vor – ich konnte nich aufhören, vorzulesen und er nicht, zuzuhören. Lange sprachen wir noch darüber, über unsere Eindrücke und all die Geschichten, die in dieser kleinen Novelle erzählt oder auch nur angedeutet werden.
Die Sprache ist so poetisch, die Figuren vielschichtig und spannend und trotz einiger Elemente wirkt das Ganze kaum Fantastisch.
Ein wunderbare Buch, das schon jetzt – nach zweimaligem Lesen – in die Riege der Lieblingsbücher aufgestiegen ist. Ich gab es sofort weiter und hoffe, dass noch viele Menschen es lesen, verschlingen und genießen werden.

Auf Herrn Tukurs Website steht dazu:

Inspiriert durch einen der Kultromane des 20. Jahrhunderts, Der große
Meaulnes von Henri Alain-Fournier, erzählt Ulrich Tukur in dieser
Novelle von der Schönheit der Kunst und ihrer Wirkung auf
den Betrachter. Eine Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit,
Realität und Phantasie.

Und mehr möchte auch ich nicht verraten.