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Leben

Ein Rückblick II | 2016

30. Dezember 2016

Schon 2015 habe ich mir die Zeit genommen, nochmal etwas genauer auf das Jahr zurückzuschauen. Und auch in diesem Jahr habe ich meinen Kalender und mein Notizbuch noch einmal durchgeblättert und geschaut, was das letzte Jahr alles für mich bereithielt. Einiges hat mich überrascht, von anderem (zum Beispiel unserem Umzug) habe ich bereits abstrakt geträumt, jedoch ohne konkrete Vorstellungen. Es war ein sehr ereignisreiches und vollgepacktes Jahr, das mich in vielen Bereichen wirklich weitergebracht und mir einige Neuanfänge (sei es beruflich oder privat) ermöglicht hat.

Januar, Februar, März

Silvester feiern wir in diesem Jahr bei Freunden; jeder von uns bringt etwas zu Essen mit, außerdem gibt es Singstar und allgemein ist die Stimmung wunderbar entspannt und vorfreudig. Da der 1. Januar ein Freitag ist, liegt erst einmal noch ein Wochenende vor uns, bevor es wieder an die Arbeit geht. Das tut wirklich gut und am Sonntag unternehmen wir auch schon den ersten Ausflug für dieses Jahr – an einen Ort, den der Liebste noch nicht kennt. Ich schaffe es tatsächlich, schon im Januar alle jährlichen Check-Ups bei diversen Ärzten zu absolvieren, außerdem ist die Arbeit gerade sehr interessant und die Zeit vergeht schnell. Dann wird auch noch unser Patenkind geboren und wir besuchen es im Krankenhaus. <3
Unser fünfjähriges verbringen der Liebste und ich – wie immer – in Berlin bzw. Potsdam, wo wir uns kennengelernt haben. Wir haben ein tolles und entspanntes langes Wochenende.
Zweimal gehe ich zum Osteopathen, der mir mit meinen Rückenschmerzen ganz großartig weiterhilft. Dann wird es Ende Februar spannend: Ganz spontan haben der Liebste und ich uns zu einem Bodhràn-Wochenende angemeldet… Das Wochenende wird wirklich großartig und ich lerne ein neues Instrument lieben (und natürlich auch schon ein bisschen darauf spielen). Ostern verbringen wir zu Hause, ganz klassisch mit grüner Sauce am Gründonnerstag, Fisch an Karfreitag und Fleisch am Ostersonntag.

April, Mai, Juni

Der Aprilanfang ist vom Auslüften, Ausmisten und Aufräumen geprägt. Danach fühle ich mich gleich selbst etwas luftiger und mein Kopf ist klarer. Schon ein Wochenende später heiratet mein Vater und ich habe viel zu tun: Kuchen backen, während der Hochzeit Fotos machen und der erste Bodhràn-Auftritt (auf der Hochzeit) steht auch an. Gemeinsam mit dem Liebsten meistere ich alles gut und bin hinterher total platt. So ein Wochenende kann schon anstrengend sein.
Etwas später geht es für uns nach Erfurt zu Subway to Sally! Nicht nur das Konzert ist wirklich, wirklich toll; auch die Stadt begeistert uns. Wir laufen viel, ich mache jede Menge Fotos und wir planen, schon bald wiederzukommen. Erfurt ist wunderschön und gleichzeitig so klein, dass man alles erlaufen kann.
Der Rest der Zeit ist etwas ruhiger, der Liebste feiert einen schönen Geburtstag mit Überraschungsparty und so sind auch gleich liebe Freunde und Familie zu Besuch, mit denen wir etwas unternehmen. Das Wetter ist wirklich gut, viele Wochenenden verbringen wir draußen und sehnen uns immer mehr nach einem eigenen Garten – oder wenigstens einem Balkon!
Unseren ersten Hochzeitstag feiern wir ebenfalls und lassen es uns an einem langen Wochenende richtig gut gehen. Dieser Frühling ist wirklich wunderschön und scheint manches Mal nur so dahinzufließen.

Juli, August, September

Auch im Sommer unternehmen wir viele Ausflüge und entdecken auch kulturell neues. Zudem feiere ich Anfang Juli einen richtig schönen Geburtstag. In unserer gemeinsamen Urlaubswoche unternehmen der Liebste und ich einige Überlandfahrten um die Gegen zu erkunden – leider ist das Wetter jedoch oft sehr trüb und an zwei Tagen regnet es sogar. Natürlich lassen wir uns dadurch von nichts abhalten!
Dann wird es noch einmal schön; mein Opa feiert seinen Geburtstag bei wunderbarem Sonnenschein und ich bekomme sogar noch zwei Andenken an meine verstorbene Oma, die mir sehr viel bedeuten.
Unser Patenkind wird – ebenfalls bei bestem Wetter – getauft und wir verbringen einen richtig schönen Tag. Die Kleine schläft in meinen Armen ein und ich sitze glücklich stundenland auf einem Sessel und schaue sie an.
Im September starte ich einen neuen Sportkurs, der Balsam für meinen Rücken ist und mir auch allgemein sehr gut tut. Einmal in der Woche geht es bei Wind und Wetter hinaus, durchatmen, Kraft tanken!
Außerdem passieren gleich zwei tolle Dinge: Wir bekommen die Zusage zu unserem Traumhaus, das wir um Ostern herum angeschaut haben (ja, das hat sich wirklich so lange gezogen…) und ich bekomme die Zusage für einen neuen Job. Beide Zusagen setzen viel in Gang und plötzlich verfliegt die Zeit nur noch so.

Oktober, November, Dezember

Der Herbst ist geprägt vom Ausmisten, Planen und Sachen verkaufen. Nach und nach verkaufen wir viele Möbel und trennen uns von einigem, das nicht mit in den Fuchsbau umziehen soll. Leider stellt sich mein neuer Job als überhaupt nicht für mich geeignet dar… Trotzdem beiße ich mich durch – stets vom Liebsten motiviert  – und versuche, positiv zu denken und daran zu glauben, dass sich schon alles fügen wird.
Das tut es dann auch, als plötzlich genau die Stelle ausgeschrieben ist, die ich unbedingt haben möchte. Ich bewerbe mich darauf und alles scheint sich ewig hinzuziehen, aber schließlich bekomme ich die Zusage! Irgendwie schaffe ich es, meinem Chef davon zu berichten, der das zum Glück professionell aufnimmt. Nebenbei rückt der Umzug immer näher, wir packen Kisten und fahren gefühlt hunderte Male zu IKEA.
Dann geht alles ganz schnell: Drei Wochen früher als geplant bekommen wir die Schlüssel zum Fuchsbau. Wir putzen, tapzieren, malern, bohren… Und  dann ziehen wir um. Sogar aus Berlin kommt Hilfe in Form unseres besten Studienfreundes angereist. Alle gemeinsam schaffen wir unsere Sachen hierher und nach und nach richten wir uns ein. Eine Woche Urlaub Anfang Dezember geht komplett dafür drauf, auf- und auszuräumen, doch dafür sieht es dann auch endlich etwas (vor-)weihnachtlich aus. So geschafft wuppen wir noch den Umzug meiner Mama, der zwei Wochen später ansteht.
Zu Weihnachten igeln wir uns zu Hause ein, machen es uns richtig gemütlich und entspannen einfach. Zwischen den Jahren haben wir frei. Diese Zeit genießen wir richtig: Mit Serien, Filmen, Büchern, Ausflügen und vor allem ganz viel Zeit! Ohne Wecker, ohne Drängeln, ohne Stress. Ich kann fühlen, wie sich meine Akkus langsam wieder aufladen und freue mich auf Silvester im Fuchsbau – mit gutem Essen, vielleicht einem Film und um Mitternacht die perfekte Sicht auf all die Feuerwerke in der Gegend.

Leben Sehen

Ein Rückblick | 2016

28. Dezember 2016

Ich mag es gern, in Bildern auf das Jahr zurückzublicken. So viele Erinnerungen kommen dabei auf und oft kann ich mich gar nicht entscheiden, welches Bild ich für welchen Monat auswählen soll…
Hier nun also meine Bilder für das Jahr 2016:

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Januar – Jahrestag mit dem Liebsten in Berlin und Potsdam feiern.

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Februar – Viel Zeit zu Hause verbringen.

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März – Eine Küchenwand schwarz streichen; überhaupt viel zu Hause verändern.

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April – Gemeinsam wandern gehen und das schöne Wetter genießen.

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Mai – Ganz viel unternehmen, gemeinsam eine neue Stadt kennenlernen, viel Zeit haben.

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Juni – Den ersten Hochzeitstag feiern.

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Juli – Geburtstag feiern.

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August – Familie neu und wieder entdecken.

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September – Einen tollen Altweibersommer genießen und ganz viel draußen sein.

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Oktober – Vertraute und neue Orte besuchen.

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November – In den Fuchsbau umziehen und wunderschöne Sonnenauf- und -untergänge genießen.

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Dezember – Weihnachten im Fuchsbau verbringen und zwischen den Jahren ganz viel Zeit haben.
 

Hier gibt es meine bildlichen Rückblicke von 2013, 2014 und 2015.

Leben

Der Herbst ist da!

26. September 2016

Morgens liegt manchmal schon Nebel über den Feldern. Es riecht so herbstlich, nicht mehr nur warm, wenn die Sonne scheint. Da ist auch dieser erdige, ein bisschen modrige Geruch. Die Sonne steht tiefer, an der Arbeit scheint sie mir am Spätnachmittag ins Gesicht.
Und ich merke, dass auch ich mich langsam, unterbewusst darauf einstelle, dass mein Körper sich umstellen muss. Ich bin so oft so müde, fast schon erschöpft. Manchmal fehlt mir die Energie. Viel lieber sitze ich eingekuschelt auf der Couch, Tee trinkend und in Ruhe.
Auch Ramona hat über diese Umstellung auf den Herbst geschrieben und ich habe mich in so vielen Punkten wiedergefunden.
So wie sie habe auch ich mir überlegt, was mir guttut…

  • rausgehen, auch wenn ich eigentlich gar nicht so richtig Lust darauf habe
  • mir immer wieder Pausen gönnen und früh(er) ins Bett gehen, wenn ich es brauche
  • viel frische Luft und Licht in die Wohnung lassen
  • mich mit Wollsocken, Tee und einem guten Buch oder einer Zeitschrift auf das Sofa kuscheln
  • merken, dass nicht alles auf einmal geht und Dinge ohne allzu schlechtes Gewissen verschieben; sei es ein Einkauf, eine Email, die erwartet wird oder ein Projekt, an dem ich gern teilgenommen hätte
  • den schönen, langsam beginnenden Herbst in Bildern festhalten

Das habe ich dann auch am Wochenende gemacht, als ich mit dem Liebsten unterwegs war. Dieser kleine Ausflug hat so gut getan, den kopf freigepustet und dann sogar neue Energie freigesetzt, sodass ich abends noch ein bisschen ausmisten und packen konnte (darüber dann bald mehr).

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Leben

Ein Rückblick | 2015

28. Dezember 2015

Die Zeit zwischen den Jahren, für viele – auch für mich – immer eine Zeit der Rückschau, bevor der Blick sich nach vorn richtet, auf das kommende Jahr.
Wie schon öfter starte ich meine Rückblick-Reihe mit Bildern aus dem vergangenen Jahr.
Ein Monat, ein Bild.

Januar – Zur Ruhe kommen und Kraft tanken in Dänemark

Februar – Spaziergänge im Schnee, im Park, im Wald, …

März – Die ersten Frühilngssonnenstrahlen genießen

April – Den Frühling mit lieben Freunden und Familie feiern
Mai – Viel Zeit mit dem Liebsten verbringen, z.B. beim gemeinsamen Frühstück

Juni – Sich trauen, sich trauen lassen – kurz: heiraten

Juli – Abende auf dem Balkon mit Erdbeeren, Schneemilch und guter Gesellschaft

August – Ausflüge mit dem Fahrrad
September – Immer wieder neue Winkel und Ecken in der Heimat entdecken

Oktober – Gemeinsam Wien erkunden, auf Hochzeitsreise

November – Wieder eine neue Ecke entdecken und ans Meer fahren

Dezember – so viel Zeit wie möglich zu Hause verbringen, backen, kochen, den Jahresausklang genießen und zelebrieren

An dieser Stelle findet ihr alle 12 von 12 aus 2015, außerdem hier (2013) und hier (2014) die bildlichen Jahresrückblicke der Vergangenheit.

Leben

27

7. Juli 2015

twenty seven years twenty seven years old
the only thing i know
the only thing i get told
i’ve gotta sell out if i wanna get sold
don’t want the devil to be taking my soul, I
write songs that come from the heart
i don’t give a fuck if they get in to the chart or not
only way i can be
is to say what i see
and have no shadow hanging over me

i don’t know where i’m running but i know how to run
‚cos running’s the thing i’ve always done
i don’t know what i’m doing but i know what i’ve done
i’m a hungry heart i’m a loaded gun

twenty seven years twenty seven years now
only thing i know
i know that i don’t know how
to please everybody all of the time,
‚cos everybody’s always fucking changing their minds
a little bit faded
a little bit jaded
not gonna stop and i won’t be persuaded
to write words i can’t believe in
to see my face on a video screen

i don’t know where i’m running but i know how to run
‚cos running’s the thing i’ve always done
i don’t know what i’m doing but i know what i’ve done
i’m a hungry heart i’m a loaded gun

twenty seven years twenty seven years done
written six hundred songs only twelve get sung
eighty seven thousand cigarettes have passed through these lungs
and every single day i wish i’d never smoked one
a week brushing my teeth and a week getting my haircut
eight years sleeping i’m still tired when i wake up
a whole year eating and i still lost weight fuck
five proper girlfriends and five messy breakups
twenty seven birthdays twenty seven new years
thirty thousand quid just so i could have a few beers
ever dying old hopes
ever growing new fears
don’t know where i’m going but i know how i got here

i don’t know where i’m running but i know how to run
‚cos running’s the thing i’ve always done
i don’t know what i’m doing but i know what i’ve done,
i’m a hungry heart i’m a loaded gun,
i don’t know where i’m running but i know how to run
‚cos running’s the thing i’ve always done
i don’t know what i’m doing but i know what i’ve done
i’m a hungry heart i’m a loaded gun

Leben

Entspannung im Alltag

15. Januar 2015

Im Alltag fällt es mir manchmal schwer, einfach zu entspannen und loszulassen. Momentan merke ich das vor allem am Abend. Meine Energie ist aufgebraucht, aber ich finde keinen Tagesabschluss. Ich sitze zum Beispiel im Wohnzimmer und schaue eine Serie. Mir fallen fast die Augen zu und das kommuniziere ich auch. Wenn der Liebste dann aber vorschlägt, ins Bett zu gehen, kann ich nicht. Ich kann nicht benennen, was mich davon abhält; ich stehe dann gewissermaßen zwischen den Stühlen und weiß mir nicht zu helfen. Vielleicht brauche ich doch wieder so etwas wie ein Einschlafritual. Etwas, um den Tag zu beenden und zur Ruhe zu kommen. Bücher funktionieren da leider nur bedingt – meist machen die mich eher neugieirg und ich möchte immer weiterlesen, finde noch weniger ein Ende.
Für den Tag bin ich gerade auf der Suche nach verschiedenen Möglichkeiten, die mich entspannen und ein wenig abschalten lassen. Früher ging ich mit meinem Hund am Nachmittag raus. Fast immer die gleiche Strecke. So konnte ich draußen sein, abschalten, die Gedanken ziehen lassen. Ich denke, dass ich abschalten konnte, hängt aber vor allem damit zusammen, dass es immer der gleiche Ablauf, die gleiche Strecke war. Würde ich jetzt einfach so rausgehen, am Fluss entlang, wäre mir das schnell zu viel. Zu viel zu sehen, zu hören, zu riechen. Da funktionieren meine Filter einfach nicht gut genug; zumal wenn ich ohnehin schon müde und erschöpft bin.
Vor einigen Tagen half mir ein Mandala, zur Ruhe zu kommen. Ich konnte mich ganz auf das Muster und die Farben konzentrieren. So wurde ich entspannter, schaltete ab. Manchmal ist mir aber auch das zuviel.
Also habe ich mich eben einfach auf das Sofa gelegt, Kopfhörer aufgesetzt und meiner Entspannungsplaylist gelauscht. Ich habe sie schon vor einiger Zeit angelegt, seitdem aber nur selten genutzt.

Heute hat sie mir sehr geholfen. Ich konnte einfach daliegen, die Wand anschauen und der Musik lauschen. Nun fühle ich mich entspannt, aber nicht mehr so unglaublich müde. Einfach relaxt. Sie besteht nur aus sieben Liedern, das erste ist gewissermaßen der Auftakt zur Entspannung, das letzte Lied „weckt“ mich wieder. Es enthält als einziges auch Text und ist für mich entspannt-positiv besetzt. Nun fühle ich mich dem restlichen Tag gut gewachsen und mag mich nicht mehr einfach nur im Bett verkriechen.
Leben

Ein Rückblick II | 2014

30. Dezember 2014

Noch einmal nehme ich den Kalender, der nun fast ausgedient hat, in die Hand. Blättere um, lese mich fest, erinnere mich… An ein schönes, anstrengendes, immer wieder neues Jahr.

Januar, Februar, März

Nachdem wir Silvester bei Freunden verbracht haben, gehen wir das neue Jahr ganz ruhig an. Noch eine gute Woche habe ich Zeit, ehe Uni und Arbeit mich wieder nach Berlin rufen. Am Wochenende kommen Freunde zu einer Einweihungsfeier vorbei, wir sitzen in der neuen Küche und lachen, reden und lassen es uns gutgehen. Es ist schön, wieder in der Heimat zu sein.Das erste Vierteljahr pendele ich nach Berlin, wohne dort in der Wohnung einer Freundin und mache meine letzten beiden Seminare für den Bachelor-Abschluss. Außerdem arbeite ich auch noch dort. So muss ich mich jetzt nicht um einen neuen Job kümmern und wenn ich ohnehin dort bin… In der Zeit in der Heimat – die nun auch wieder Zuhause ist – gehe ich ins Kino, zu einer Buchvorstellung und stelle zwei Hausarbeiten fertig. Nachdem ich seit meiner Kindheit nicht mehr da war, gehe ich mit Freundinnen und Bekannten auch mal wieder zum Fasching; es ist unerwartet lustig und die Zeit vergeht wie im Flug. Als Abschluss der Berlinzeit geht es mit dem Liebsten und Freunden nochmal für ein Wochenende dorthin. Ich genieße die Zeit, freue mich aber auch auf die nun kommende Zeit.

April, Mai, Juni

Der April beginnt mit einer Wiedereingliederungsschulung; ich möchte bis zum Studienbeginn im Oktober wieder als Flugbegleiterin arbeiten und ’nebenbei‘ meine Bachelor-Arbeit schreiben. Dass das so nicht möglich ist, kann ich zu Beginn noch nicht glauben. Ostern verbringe ich entspannt mit dem Liebsten und meiner Mama. Danach überschlägt sich alles: Ich werde krank, kann nicht mehr arbeiten und schaffe auch nichts für meine Bachelor-Arbeit. Das gesamte Studium über hatte ich einen, zeitweise auch zwei Jobs. Nun komme ich kaum aus dem Bett. Ich möchte nur schlafen und über nichts mehr nachdenken müssen. Irgendwie schreibe ich meine Bachelor-Arbeit und gebe sie ab. Krankgeschrieben bin ich die ganze Zeit über. Schlecht komme ich mir dabei vor, aber es nützt ja nichts. Die Order: Mich schonen, mir Gutes tun. Dazwischen: Eine Konfirmation, Arzttermine, Mittelaltermärkte, ein grandioser Opernbesuch. Außerdem hat der Liebste Geburtstag und wir feiern gemeinsam. Ende Juni dann wieder eine Fahrt nach Berlin: Der Liebste hat Absolventenfeier und ich bin so stolz auf ihn! Wir treffen liebe Freunde und haben eine wirklich schöne Zeit. Langsam erhole ich mich.

Juli, August, September

Meinen Geburtstag verbringe ich ruhig. Ich gehe mit dem Liebsten essen und plane eine Wiedereingliederung. Diese wird jedoch abgelehnt, stattdessen bekomme ich meine Kündgigun. Und zum ersten Mal entspanne ich mich wirklich, eine riesige Last fällt von mir ab! Die Schwester des Liebsten heiratet und ich bin tatsächlich zu Tränen gerührt – das hätte ich von mir so eigentlich nicht gedacht. Die Hochzeit ist wirklich schön und das Wetter spielt auch mit. Wieder einmal gehe ich ins Kino, außerdem pflücke ich Erd-, Him- und Blaubeeren und koche daraus Marmelade. Über 30 Gläser sollten bis ins nächste Jahr hinein reichen. Mein Bruder und meine Mama feiern Geburtstag, wir grillen bei Freunden und versuchen schließlich, unsere kleine Mieze mit einer anderen Katze zu vergesellschaften – ein Versuch, der grandios scheitert. Gerade erholen wir uns davon, da kommen auch schon Freunde zu Besuch und bleiben über ein langes Wochenende. Wir sind viel draußen, reden bis tief in die Nacht und lernen die Stadt noch einmal von einer anderen Seite kennen. Außerdem gehen wir zu diversen Ausstellungen. Ich bekomme die Zusage für das Master-Studium und bereite mich innerlich darauf vor, dass es ab Oktober wieder losgeht. Bin ich schon bereit dazu? Wie wird es sein, hier zu studieren?

Oktober, November, Dezember

Der Liebste und ich fahren nach Stuttgart, um eine Ausstellung zu besuchen. Die Stadt hat es uns nicht angetan, aber allein für Fastnacht der Hölle hat es sich sehr gelohnt! Einen Tag früher als geplant fahren wir nach Hause. Das Studium beginnt und es gefällt mir sehr, auch wenn ich meine Kommiliton*innen, die Uni und auch die Dozent*innen sehr vermisse. Alles ist so anders und neu, ich gewöhne mich nur langsam daran. Zwei Kurse gebe ich wieder ab, nachdem ich einen neuen Job angenommen habe. Ich will mich nicht wieder permanent überfordern. Da ich weder BAföG, noch sonst irgendetwas bekomme, kann ich auch gut sechs Semester für den Master einplanen. Der neue Job macht mir unglaublich viel Spaß. Auch wenn ich früh aufstehen muss, bin ich sehr gern dort und die acht Stunden vergehen wie im Flug. Eine meiner besten Freundinnen feiert nicht nur Halloween, sondern auch gleich noch ihren Umzug (in meine Nähe) sowie ihren Geburtstag. Es gibt noch mehr Geburtstage und daneben wieder ein paar Kinobesuche. Nach Berlin zieht es uns Anfang Dezember noch einmal. Alle paar Jahre ist das auch wirklich nötig, sonst bekomme ich doch ein wenig Sehsncuht. Zwischen all dem schönen haben wir seit September zwei Löcher in unserem Badezimmer – nach unten zu den Vermietern und nach oben, wo sie den Dachboden zu einer Wohnung ausbauen. Das setzt mir wirklich zu. Irgendwie schaffen wir es dann doch, alles so zu beschleunigen, dass du Weihnachten die Löcher zu sind. Das wurde wirklich Zeit! Insgesamt sechs Mal haben die Handwerker uns versetzt, ohne abzusagen. Ich freue mich auf das kommende Jahr, wenn wir das Badezimmer dann wirklich ’schön‘ machen können. Irgendwie komme ich doch etwas in Weihnachtsstimmung. Bestimmt hilft da auch das Plätzchenbacken und die Kerzen überall in der Wohnung. Den 24. verbringen wir ganz entspannt. Wir schlafen aus, frühstücken gemütlich und schmücken dann den Baum. Ein paar Weihnachtsfilme müssen natürlich auch sein. Am frühen Abend machen wir Bescherung und holen uns dann etwas zu essen. Für den 25. hat mein Papa uns zu sich eingeladen, um seinen Geburtstag zu feiern. Da gibt es noch einmal Bescherung und sehr viel, sehr gutes Essen. Außerdem sind Freunde da, die ich schon ewig nicht gesehen habe. Am 26. reisen die Geschwister (plus Anhang) der Liebsten an, abends gibt es ein riesiges Weihnachtsessen, zu dem jeder (meine Mama und Freunde sind noch dabei) etwas mitgebracht hat. Müde und erschöpft fallen wir ins Bett und sind froh, den 27. und 28. ganz ruhig und für uns verbringen zu können.

Nun steht noch Silvester mit Freunden an und dann… dann geht es endlich mal wieder nach Dänemark. In ein Ferienhaus am Strand, mit Sauna und Kamin. Ich freue mich schon so sehr darauf!

Leben

3. Advent

16. Dezember 2014

Das vergangene Adventswochenende war wirklich schön und sehr entspannt. Wir ließen es ganz langsam angehen, während der Liebste ab Samstagmittag arbeiten musste, backte ich meine ersten Lussekatter – und ich muss mich selbst loben: Der Teig ist einfach fabelhaft. Fluffig, würzig, zartgelb.

Damit im Gepäck holte ich den Liebsten von der Arbeit und flugs ging
es zu meiner Mama, die ganz ausgezeichnet gekocht hatte. Unregelmäßig
treffen wir uns an den Wochenenden und kochen gemeinsam oder für den
jeweils anderen. Danach war uns nur noch nach schlafen zumute, so müde,
vollgegessen und zufrieden waren wir. Am Sonntag frühstückten wir dann
ganz entspannt
 und nahmen uns auch sonst nichts großes vor. Unglaublich, dass schon in wenigen Tagen der 4. Advent ist – und in knapp einer Woche bereits Weihnachten. Ich freue mich sehr auf die Feiertage, auf die Gespräche, das gute Essen und die entspannte Zeit.

Leben

2. Advent

8. Dezember 2014

Den zweiten Advent verbrachte ich in Berlin, im Zug und Zuhause. Von Donnerstag bis Sonntag waren wir zu siebt in Berlin. Es war toll, anstrengend, laut, erschöpfend, wunderbar!
Es gab leckeres Essen, wie immer entdeckte ich noch ein paar neue Berlin-Plätze, im Nikolaiviertel gab es Kinderpunsch und die Feuerzangenbowle, inklusive Wolldecken, damit niemand frieren musste. Wir schliefen alle zusammen in einer Zwei-Zimmer-Wohnung und fanden es gar nicht schlimm.
Am Donnerstag hatten der Liebste und ich Zeit, gemeinsam unser Berlin noch einmal nachzuspüren, Zeit gemeinsam zu verbringen und dann für alle zu kochen.
Ein gutes Wochenende war das. Heute stand dann erst Arbeit auf dem Plan, anschließend drei Maschinen Wäsche und nun gibt es Tee, etwas zu Essen und danach ein entspannendes Bad. Morgen habe ich überraschend frei und ich freue mich darauf, nun doch früher als geplant mal wieder ausschlafen und nichts tun zu können und zu dürfen.

Leben

1. Advent

30. November 2014

Ein vollgepacktes, ereignisreiches, entspanntes und schönes Wochenende liegt hinter mir. Ich bin müde aber auch entspannt – noch viermal schlafen, zweimal arbeiten, zweimal zur Uni gehen, dann geht es nach Berlin. Der Freitag wurde ganz entspannt eingeleitet mit einem ausgiebigen Frühstück, nachdem ich endlich mal wieder ausschlafen konnte. Den Tag über tüddelte ich so vor mich hin, las in einem neuen Buch und stellte den Adventskalender für den Liebsten fertig. Die meiste Hausarbeit erledigten wir auch schon, um am Wochenende wirklich frei zu haben. Am Samstag war ich schon früh wach und stand mit dem Liebsten auf, der zur Arbeit musste. Ich bereitete Kuchenteig vor, traf mich mit meiner Mama und die Zeit ging schnell um – dann trafen wir uns schon mit Freunden. Heute dann, am 1. Advent, waren wir gemeinsam mit denselben Freunden und meiner Mama sehrsehrsehr lecker essen. Anschließend unternahmen wir noch einen Spaziergang am Fluss, dann gab es Kuchen, frisch am Morgen gebackene Plätzchen, Tee und Kaffee. Heute werde ich dann wohl nicht mehr viel machen (der Wecker klingelt immerhin schon um 4.35 Uhr). Vielleicht noch ein Bad, ein Tee und dann ab ins frisch bezogene Bett.