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Dies & Das

Ruhe.

In den letzten Tagen ist hier nicht viel passiert, und das hatte einen ganz einfachen Grund: Ich war krank. Nach einer scheinbaren Ewigkeit hat’s mich mal wieder erwischt. Zwar hatte ich kein Fieber, dafür aber gemeine Kopfschmerzen, Husten und Schnupfen. Ich fühlte mich einfach furchtbar matschig, konnte mich kaum konzentrieren und verbrachte so die meiste Zeit auf dem Sofa. Ein gutes hatte das ganze jedoch irgendwie. Ich steckte den Liebsten an (oder er sich) und so konnten wir eine ganze Woche gemeinsam verbringen! Leider muss er im Moment sehr viel arbeiten und hat manchmal auch noch ganz blöde Schichten, wo er spät zu Hause ist, weswegen wir nur wenig Zeit füreinander haben. Es tat gut, die gemeinsamen Akkus mal wieder aufzutanken, zusammen auf dem Sofa Tee zu trinken, zu reden und gemeinsam zu kochen.
Über das Fasten machte ich mir zwar hin und wieder Gedanken, doch für einen Blog-Eintrag hatte ich einfach keine Muße, bzw. wollte ich mich mit Kopfschmerzen nicht an den PC setzen.
Mir ist jedoch aufgefallen, dass es sehr stark davon abhängt, was bei mir so los ist, wie ich mich anderen gegenüber verhalte. Es geht mir ja beim Fasten auch darum,

Nichts Negatives über irgend einen Menschen sagen sondern versuchen
das positive sowohl in jeder Situation, als auch in jeder Person zu
sehen.

Bin ich selbst entspannt, am Besten noch ausgeschlafen und insgesamt recht zufrieden, ist das für mich auch gar kein Problem. Wenn ich jedoch krank und nörgelig bin, fällt es mir ganz schön schwer, mich zusammenzureißen und nach etwas positivem zu suchen. Was ich jedoch gut finde ist, dass mir das durch das Fasten noch bewusster geworden ist, so konnte ich bereits daran arbeiten.
Nachdem der Liebste und ich uns wieder ziemlich auskuriert hatten, nahmen wir dann das Wohnzimmer in Angriff – wir hatten uns gegenseitig den Floh ins Ohr gesetzt, statt dreier Bücherregale lieber Wandregale anzubringen und ein Sideboard zu kaufen, um es darunter zu stellen. Gesagt getan, wir liehen uns also das Auto meiner Mama und fuhren in den Baumarkt und zum Möbelschweden. Nach einigen kleineren Komplikationen kamen wir auch wieder zu Hause an und es ging ans Löcher bohren (immerhin 20 Stück) und Regalböden lackieren (vier Stück à 2,50m). Gestern räumten wir dann die Bücher ein uns es sieht einfach fabelhaft aus. Das Wohnzimmer wirkt nun viel luftiger und größer!
Nun geht es mir also (bis auf eine etwas verschnupfte Nase) wieder gut und nächste Woche – ich bin schon aufgeregt – fahre ich zum ersten Wiedereingliederungs-Schulungstag, um dann von Mai bis Oktober wieder zu fliegen! Ich hoffe, dass ich noch genügend weiß, immerhin ist das letzte Mal knapp vier Jahre her. Ich hoffe aber, wenn alles gut klappt, dass ich im Sommer dann auch immer mal wieder darüber schreiben kann, wo ich so stecke und was mir so passiert.

Schon lange hatte ich es vor, nun habe ich es getan: Ich habe die alten Label entfernt und neue erstellt. Das war eine nervige Arbeit, aber ich finde, es hat sich gelohnt. Nun ist alles etwas übersichtlicher! Zudem habe ich noch kleine Icons zu jenen Seiten erstellt, auf denen ihr mich so finden könnt (flickr*, Bloglovin‘, …).
Eine wirklich gute Hilfe war mir dabei diese Seite!
Sobald ich wieder Zeit habe, möchte ich auch das Layout noch ein wenig verändern und vielleicht hier und da noch etwas verbessern.

Layout

Lange hat sich hier am Layout nicht getan – hauptsächlich deshalb, weil ich nicht wusste, was ich will. Ich hatte keine Ideen und beließ deshalb alles so, wie es war. Doch nun sind mir beim Stöbern einige Ideen gekommen und so sieht das Ergebnis aus. Ganz fertig ist es noch nicht, doch das sind nur Kleinigkeiten, die sicherlich kaum auffallen werden.
Außerdem gibt es nun auch die Möglichkeit, mir bei Bloglovin‘ Google+ und Facebook zu folgen.
Die folgenden Buttons findet ihr auch rechts unten in der Sidebar:

Über Ada Blitzkriegs Artikel bin ich auf die seite neinzumbetreeungsgeld.de gestoßen, und da auch ich gegen das Betreuungsgeld bin, möchte ich diesen Aufruf mit euch teilen.
Bitte unterzeichnet hier.

Und damit zu etwas erfreulicherem: Endlich, endlich, endlich schaffe ich es mal, am „Sonntagssüß“ teilzunehmen. Gastgeberin heute ist Fräulein Text, deren Blog ich schon lange und mit Begeisterung verfolge.
Bei mir gibt es eine Art Hefe-Apfel-Strudel, der – mehr oder weniger – spontan und ohne Rezept entstand.
Dafür setzt du erst mal einen ganz normalen Hefeteig an (bei mir heißt das: 500g Mehl, 75g zerlassene Butter, 75g Zucker, 1/2 Teelöffel Salz, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Ei und 250ml Milche verkneten bis ein fluffiger Teig entsteht und das ganze zugedeckt ca. 1 Stunde an einen warmen Ort stellen).
Während der Hefeteig aufgeht, schälst du ca. 4 Äpfel und schneidest sie in kleine Würfel.
Im Anschluss daran gibst du etwas Butter in einen Topf, lässt diese zergehen und schüttest die Äpfel hinzu.
Dann noch etwas Vanillezucker, Zimt und, wenn du hast, eine ausgehöhlte Vanilleschote (ich habe eine von denen genommen, mit denen ich immer Vanillezucker mache).
Das ganze lässt du etwas 10-15 Minuten auf niedrigster Stufe köcheln.
Hat sich der Hefeteig verdoppelt? Wunderbar!
Dann heizt du den Ofen vor (Gas: Stufe 4-5) und rollst den Hefeteig vorsichtig zu einem Rechteck aus.
Nun ist es Zeit für die Äpfel: Vorsichtig verteilst du einen Schwung Äpfel auf der langen Seite des Teigs und beginnst, diesen einzurollen.
Ich habe dann noch zweimal Äpfel hinzugefügt und weitergerollt.
Nun legst du die Rolle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und formst ihn zu einem Kringel.
Zum Schluss schneidest du die Rolle einige Male ein und schiebst sie für etwa 40 Minuten in den Ofen.
Nach jeweils 20 und 30 Minuten kannst du die Apfelrolle mit etwas Milche bepinseln, dann glänzt sie schön.
Und so sieht das Ganze dann aus:

Tag

Am Wochenende war ich in der Heimat, Familie und Freunde besuchen und da ich mir den heutigen Tag freigenommen habe, habe ich auch endlich mal wieder Zeit, zu bloggen.
Ich wurde von der lieben Ederlezi getagged.
Hier die Regeln:
1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat.
2. Beantworte die dir gestellten Fragen.
3. Tagge elf weitere Personen.
4. Sage diesen elf Bloggern Bescheid, dass du sie getaggt hast.
5. Stelle elf eigene Fragen an diese Blogger. 

1. Was würdest du am vergangenen Monat gerne ändern, sofern es in deiner Macht liegt?
Ich würde mir gern etwas mehr Zeit für mich nehmen und in mich hineinhorchen, was ich gerade brauche. Ich neige dazu, die Uni (und ebenso die Arbeit) sehr wichtig zu nehmen und mich gar nicht mehr mit mir selbst zu beschäftigen.
2. Wo und wie würdest du deinem (potenziellen) Partner einen Heiratsantrag machen?
Ich denke, ich würde es ganz privat machen – zu Hause. Wobei… Wie ich mich kenne, würde ich es wohl, sobald ich den Entschluss gefasst hätte, kaum für mich behalten können, es könnte also überall passieren. Ich kann mich im Moment nur schwer zurückhalten, um dem Freund nicht schon seine Geburtstagsgeschenke zu überreichen – nur, damit ihr euch mal ein Bild machen könnt.

3. Mit welcher Sinnesbehinderung könntest du eher leben und warum? Blindheit oder Gehörlosigkeit?

Über diese Frage habe ich schon sehr oft nachgedacht und ich finde sie äußerst schwer zu beantworten. Ich denke mal, ich könnte eher damit leben, nichts zu hören als nichts zu sehen. Ich liebe es, zu lesen und andere Menschen zu beobachten, außerdem hätte ich Angst vor der anfänglichen Orientierungslosigkeit.

4. Du darfst 4 bekannte Persönlichkeiten (egal ob bereits verstorben und
egal, wofür sie bekannt sind) zum Abendessen begleiten. Wen würdest du
wählen?

Hmm, das finde ich sehr schwer. Ich denke, ich wähle Marilyn Monroe, Helmut Schmidt, J. R. R. Tolkien und Walther von der Vogelweide.

5. Wie war die Nacht vor deinem Geburtstag für dich als kleines Kind?

So wie heute auch: Sehr aufregend! Ich habe mir nochmal überlegt, was ich mir so gewünscht habe (und was ich bekommen werde), mit wem ich feiere und mich sehr auf meine Verwandten und Freunde gefreut.

6. Wo siehst du dich in 40 Jahren?

Nicht an dem Ort, an dem ich momentan lebe. Hmm, in 40 Jahren wäre ich 63. Ich hoffe, ich bin dann mit dem Freund verheiratet, habe einen zufriedenstellenden Job und vielleicht ein paar Kinder und Enkelkinder. Nicht zu vergessen einen Hund und eine Katze. Wichtig sind vor allem die Menschen um mich herum. Ich hoffe, noch immer mit meinen zwei besten Freundinnen befreundet zu sein und an einem Ort zu leben, der mir gefällt.

7. Welches ist dein Lieblingsduft?

Lavendel!

8. Ein neues Hobby muss her – wofür entscheidest du dich?

Entweder fange ich wieder an zu tanzen (das habe ich leider seit fünf Jahren nicht mehr gemacht), oder ich lerne endlich Steno zu schreiben.

9. Deine für andere am wenigsten nachvollziehbare Eselsbrücke / Gedächtnisstütze?

Ich verlasse mich normalerweise auf mein Gedächtnis, da ich mir Bilder sehr gut einprägen kann (bzw. auch wo (also auf welcher Seite / an welcher Stelle) etwas geschrieben steht, etc.) und nutze – zumindest bewusst – keine Eselsbrücken.

10. Stell dir vor, du hättest eine eigene „Gang“. Wie wäre ihr Name?

Eine Gang klingt nicht schlecht, mir fällt allerdings überhaupt kein Name ein, der nur annähernd cool genug klingt.
11. Wie isst du einen Schokoladenschaumkuss?
Ich esse die Schokolade oben ab, sauge den Schaum heraus, esse die restliche Schokolade und zum Schluss die Waffel, weil sie mir am Besten schmeckt.

Hier sind nun meine 11 Fragen, doch ich tagge niemanden – stattdessen dürft ihr euch die Fragen gern mitnehmen und mit einen Kommentar hinterlassen, wenn ihr sie beantwortet habt.

1. Welchen Menschen vermisst du gerade am meisten?
2. Hast du ein Lied, das du immer und immer wieder hören kannst?
3. Wie ist das bei dir: Lebst du, um zu arbeiten, oder arbeitest du, um zu leben?
4. Was ist Familie für dich?
5. Glaubst du, dass Herzen heilen können? Was passiert, wenn Stücke eines zerbrochenen Herzens fehlen?
6. Wasser- oder Honigmelone?
7. Berge oder Meer? Und warum?
8. Eines deiner liebsten Kindheitserlebenisse?
9. Glaubst du an Wunder? (Hast du vielleicht schon einmal eines erlebt?)
10. Hast du manchmal Heimweh nach etwas, das es nicht mehr gibt?
11. Was hast du heute gegessen?

002

Nun geht es also hier weiter. Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll, doch auf meinem alten Blog lesen einfach zu viele Menschen mit, die ich persönlich kenne und von denen ich einfach nicht möchte, dass sie ungefragt und ungefiltert in meinen Kopf hineinschauen können.
Vielleicht wechsele ich schon in wenigen Wochen zurück, vielleicht nutze ich diesen Neuanfang auch, um wieder mehr von dem zu schreiben, was in mir passiert und weniger von meinem Alltag.
Die Balance zwischen dem Wunsch nach Anonymität und dem Bedürfnis, sich mitzuteilen, ist immer schwierig.
So denke ich beispielsweise darüber nach, ob ich überhaupt noch Bilder hier veröffentlichen soll und anderes.
All das zeigt die Zeit und ich freue mich, wenn mir ein paar meiner Leser gefolgt sind.