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Herbst

Unterwegs

Es gibt ja diese und jene Wochenenden… Eigentlich haben der Liebste und ich momentan immer sehr viel zu tun und so versuchen wir, am Wochenende auch mal ganz bewusst zu entspannen. Ich habe aber irgendwann gemerkt, dass es mich nicht immer so sehr entspannt, auf dem Sofa zu sitzen und einen Film oder eine Serie zu schauen – meist ist es für mich viel erholsamer, draußen unterwegs zu sein. Dann bin ich abends meist auch viel ausgeglichener und schlafe besser. An diesem Wochenende haben wir, ganz ungeplant, viel Zeit draußen verbracht und das war so schön! Wir waren im Wald, in einer Stadt in der Nähe, haben sehr lecker gegessen, uns wunderbar unterhalten, etwas mit meiner Mama unternommen und zwischendurch auch immer wieder etwas geschafft. Gerade habe ich gebadet und nun geht es bald ins Bett – auf in eine neue Woche, die letzte im alten Job!

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Susanne sammelt auf ihrem Blog übrigens noch viel mehr Wochenenden in Bildern.

Der Herbst ist da!

Morgens liegt manchmal schon Nebel über den Feldern. Es riecht so herbstlich, nicht mehr nur warm, wenn die Sonne scheint. Da ist auch dieser erdige, ein bisschen modrige Geruch. Die Sonne steht tiefer, an der Arbeit scheint sie mir am Spätnachmittag ins Gesicht.
Und ich merke, dass auch ich mich langsam, unterbewusst darauf einstelle, dass mein Körper sich umstellen muss. Ich bin so oft so müde, fast schon erschöpft. Manchmal fehlt mir die Energie. Viel lieber sitze ich eingekuschelt auf der Couch, Tee trinkend und in Ruhe.
Auch Ramona hat über diese Umstellung auf den Herbst geschrieben und ich habe mich in so vielen Punkten wiedergefunden.
So wie sie habe auch ich mir überlegt, was mir guttut…

  • rausgehen, auch wenn ich eigentlich gar nicht so richtig Lust darauf habe
  • mir immer wieder Pausen gönnen und früh(er) ins Bett gehen, wenn ich es brauche
  • viel frische Luft und Licht in die Wohnung lassen
  • mich mit Wollsocken, Tee und einem guten Buch oder einer Zeitschrift auf das Sofa kuscheln
  • merken, dass nicht alles auf einmal geht und Dinge ohne allzu schlechtes Gewissen verschieben; sei es ein Einkauf, eine Email, die erwartet wird oder ein Projekt, an dem ich gern teilgenommen hätte
  • den schönen, langsam beginnenden Herbst in Bildern festhalten

Das habe ich dann auch am Wochenende gemacht, als ich mit dem Liebsten unterwegs war. Dieser kleine Ausflug hat so gut getan, den kopf freigepustet und dann sogar neue Energie freigesetzt, sodass ich abends noch ein bisschen ausmisten und packen konnte (darüber dann bald mehr).

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Herbst-Suppe mit Fladenbrot

Nach dem einfachen Flammkuchen-Rezept gibt es heute ein noch viel einfacheres für eine leckere, herbstliche Suppe!
Einfacher deshalb, weil ich keine genauen Mengenangaben für euch habe (ich mache das nach Gefühl bzw. nach dem, was die Speisekammer hergibt) und, weil das aufwendigste daran das schnippeln ist.
Für die Suppe brauchst du: 1/3 Kürbis (ich habe einen Butternut-Kürbis genommen, der ist schön groß), 1 Süßkartoffel, 5 Kartoffeln, 4 Möhren, 1 Stange Lauch, 1 Zwiebel, Gemüsebrühe, 1 Stück Ingwer, Kokosmilch und Gewürze (bei mir Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf), 2 verschiedene Sorten Curry und Pfeffer).
Ich habe also erst einmal alles kleingeschnippelt (das geht besonders gut, wenn die beste Freundin da ist und sich währenddessen mit einem unterhält!) und dann Lauch, Inger und Zwiebeln angedünstet.
Im Anschluss daran habe ich das Gemüse dazugegeben und kurz mitgedünstet. Nun Gemüsebrühe (bei mir ca. 700ml) und Kokosmilch dazu und das Ganze mindestens eine halbe Stunde bei niedrigster Stufe köcheln lassen.
Schließlich habe ich alles grob püriert und mit den Gewürzen abgeschmeckt.
Die Suppe sieht dann so aus:

[BILD folgt.]

Dazu gab es für den Freund und mich noch selbstgemachtes Fladenbrot. Das Brot lässt du dann jedoch nur ca. 30 Minuten aufgehen, rollst es zu einem Fladen aus und backst es bei etwa 200°C 15 Minuten im Ofen.