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Hochzeit

1. Hochzeitstag

An diesem Wochenende feierten der Liebste und ich tatsächlich schon unseren ersten Hochzeitstag… Bei Stepanini fand ich vor etwas mehr als einem Jahr (ein paar Tage vor unserer Hochzeit) ein schönes Zitat, welches mir gefiel und worüber ich lange nachdachte.
Hin und wieder kommt es mir in den Sinn und dann kann ich nicht anders, als in Gedanken leise zu nicken.

Der Sinn der Ehe ist nicht mehr aus früheren Vorgaben zu beziehen, vielmehr wird es zur Aufgabe der Beteiligten selbst, ihr Sinn zu geben, mit ihr wiederum dem Leben: Beispielsweise, um im Anderssein, das einer für den Anderen ist, eine größere Spannweite des Lebens zu erfahren, sich wechselseitig eine Ressource, eine immer neue Quelle von Kraft zu sein, ein Schutz um mit den Stärken des Einen die Schwächen des Anderen abzuschirmen, ein Ansporn, um sich weiterzuentwickeln und Dinge gemeinsam zu verwirklichen, ein Ärgernis, um negative Energien beieinander loszuwerden, ein Anlass zu Auseinandersetzungen, die den eigenen Kern berühren und ihn damit spürbar machen, eine frei gewählte Schicksalsgemeinschaft, um den Weg durchs Lebens nicht alleine zu gehen.

Schon vor einiger Zeit hatten der Liebste und ich gemeinsam überlegt, wie und wo wir unseren ersten Hochzeitstag verbringen wollten. Schließlich kamen wir überein, ihn in noch kleinerer Runde zu feiern, als vor einem Jahr unsere Hochzeit. Zu Zweit fuhren wir ein gutes Stündchen weit und verbrachten drei Tage in einem ganz abgelegenen, kleinen Gasthaus und den umliegenden Örtchen. Wir fanden Zeit für Gespräche, zum lesen, wir aßen ganz fabelhaft (und viel…), gingen noch mehr spazieren und glücklicherweise schien ganz oft die Sonne, sodass wir zwischendurch auch mal auf einer Bank im Garten sitzend ausruhen konnten.
Am Samstagabend waren wir noch bei einer fabelhaften und sehr kurzweiligen Lesung; dafür hatte eine sehr nette Dame extra ihren privaten Garten geöffnet. Es gab aber nicht nur ganz viele Lieder, Gedichte und eine Kurzgeschichte, sondern auch heißen Melissentee und frischen Apfelsaft.
Heute Nachmittag kamen wir zurück und meine Mama überraschte uns noch mit einer superleckeren Biskuitrolle – zur Feier des Wochenendes sozusagen. Rundum gelungen waren diese Tage und so können wir morgen hoffentlich froh, entspannt und noch immer verliebt (und „in Liebe“, ganz wörtlich aus dem Englischen übersetzt sozusagen) in die neue Woche starten.

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Susanne sammelt auf ihrem Blog übrigens noch viel mehr Wochenenden in Bildern.

Hochzeit, Teil II

Vorhin konnten wir endlich unsere Hochzeitsfotos anschauen und abholen und ich bin so begeistert! Zwischen durch hatte ich (ja, ja, ich weiß, das ist blöd und albern) die Sorge, ich könnte mir auf den Bildern vielleicht nicht gefallen, würde mich aus irgendeinem Grund hässlich finden… Aber die Bilder sind so wunderschön!
Wenn man sieht, wie angespannt wir vorher waren und dann schaut, wie erleichtert und glücklich wir hinterher aussehen. Gebucht hatten wir eine Hochzeitsreportage mit Portraits und auch, wenn das teurer war als wir ursprünglich wollten, hat es sich wirklich sehr gelohnt. Kein Moment wurde ausgelassen, im Gegenteil, selbst Momente, die wir selbst nicht bemerkten, wurden eingefangen und festgehalten. Wir selbst mussten uns um nichts kümmern und ich vergaß häufig sogar, dass unsere Fotografin überall ganz nah dabei war.
Wir haben hin und her überlegt, uns dann aber doch entschieden, wenigstens ein (kleines) Foto von uns zu teilen – wenn ich auch sonst mit Fotos von mir auf meinem Blog eher sparsam bin… 😉

Hochzeit, Teil I

Viel ging hier in den letzten Wochen vor sich – so viel, über das ich noch nicht bloggen konnte oder wollte. Aber nun ist es soweit und ich kann freudig verkünden: Seit einer Woche bin ich nun verheiratet.

(Diesen Blogpost schreibe ich im Voraus. Mein Herz schlägt schon ein bisschen schneller beim Gedanken daran, wie das wohl sein wird, heute in elf (ELF!) Tagen… Hui!)

Verlobt waren der Mann (verrückt, jetzt kann ich das endlich mal schreiben) und ich seit dem 28. Mai 2013. Wenn es nach uns ginge, hätten wir auch schon früher geheiratet, aber: Kein Geld, kein Geld. Schließlich sagte sein Bruder uns zu, den Hauptteil der Summe, die wir benötig(t)en, zu leihen, er vergaß es jedoch (es war ihm einfach nicht so wichtig, was ja fast irgendwie auch ein wenig verständlich ist) und so erfuhren wir im Frühling dieses Jahres: Kein Geld, kein Geld. Hach, wir waren beide sehr niedergeschlagen… Drei Tage (und Nächte) sprachen wir darüber, berieten uns, holten Informationen ein. Und dann stand fest: Wenn es nicht im großen Kreis geht, heiraten wir eben ganz winzigklein und ohne großes Aufheben darum. Die große Feier mit Familie und Freunden wollen wir natürlich nachholen – aber eben erst, wenn wir auch genug Geld dafür angespart haben. So lange wollten wir mit unserer Hochzeit allerdings nicht mehr warten!


Der 18. Juni 2015: Das ist nun ganz offiziell unser Hochzeitstag.
(Die Ringe haben wir gestern, am 06.06. abgeholt, ebenso den Anzug des Mannes. Mein Kleid ist schon auf dem Weg zu mir und die Fotografin weiß auch Bescheid und wird da sein. Langsam wird es ernst und inzwischen bin ich schon zieeemlich aufgeregt und voller Vorfreude! Wie er wohl wird, unser Tag?)

Karten an unsere engsten Verwandte und Freunde sind bereits unterwegs, ich hoffe, dass sie ganz schnell ankommen. Und dann gibt’s natürlich auch noch mehr zu erzählen von unserer Hochzeit. Verrückt, dieser Gedanke.

Ein kleiner Rückblick.

Huch, wo ist der April geblieben? Es gäbe so viel zu schreiben und zu
erzählen. Vom Brieffreundinnentreffen, von wichtigen Plänen, von der
Uni, der Arbeit, … Aber die Zeit dazu konnte ich mir bisher einfach nicht nehmen.
Ich hoffe da sehr auf den Mai, der durch die vielen Feiertage vielleicht etwas ruhiger wird.

Einen kleinen Rückblick wollte ich aber dennoch schreiben, denn im April habe ich endlich meine Brieffreundin getroffen und es war so schön!
Was hatte ich Angst. Davor, dass sie mich nicht mag, dass ich sie nicht mag, dass der Liebste sie und/oder ihren Freund nicht mag.
Doch all die Ängste waren ganz unbegründet, denn als wir uns auf einem Mittelaltermarkt zum ersten Mal trafen, fielen wir uns gleich um den Hals. Es fühlte sich einfach an, als sei sie eine Freundin, die ich lange nicht gesehen habe. Genau richtig.
Wir verbrachten einen wunderbaren Tag, redeten ganz viel und am Ende hatte ich einen Sonnenstich und sie und der Liebste Sonnenbrand. Das kann meine schöne Erinnerung jedoch nicht trüben.
Gleich in der Woche darauf sollten wir uns wiedersehen, bei einem Theatertreffen. Uns war die Zeit viel zu kurz und so freute ich mich, dass sie zusagte, als ich sie anschließend noch zu uns nach Hause einlud.
Und in der vergangenen Woche sahen wir uns ganze drei Mal! Unser Gesprächsstoff wird nicht weniger, ganz im Gegenteil. Und schreiben tun wir uns auch noch (meine Befürchtung war ja zwischenzeitlich, dass wir das Schreiben gar nicht mehr ‚brauchen‘, wenn wir uns öfter sehen). Letzte Woche Dienstag waren wir gemeinsam beim Chor, am Freitag gingen wir zusammen ins Kino und am Samstag… Hachja. Darüber mag ich noch nicht schreiben – das muss noch etwas warten.
Jedenfalls verbrachten wir dann spontan auch den Abend zusammen, es gab leckeres Essen und wir saßen lange zusammen.

Außerdem begann im April mein zweites Mastersemester und ich habe vier wirklich gute Kurse. Ich bin froh, dass das alles so geklappt hat, nur die beiden Hausarbeiten aus dem ersten Semester wollen endlich geschrieben werden, aber da komme ich noch nicht so richtig voran. Vielleicht muss ich mir mal wieder einen Schreib-Lese-Plan machen, um wirklich endlich etwas zu schaffen. Mit etwas Disziplin lässt sich das gut mit der Arbeit vereinbaren.
Da wird es auch immer besser und ich denke, dass ich mich wirklich dort eingelebt und mich daran gewöhnt habe. Es dauert ja immer ein wenig, aber inzwischen bekomme ich nicht mehr nach vier Stunden Kopfschmerzen oder bin einfach nur müde – zumindest nicht immer.

Einfach weitermachen

…einfach weiter prokrastinieren.
Am letzten Freitag habe ich – endlich – meine Bachelor-Arbeit abgegeben. Der Liebste und ich waren von Mittwochnacht bis Sonntagvormittag in Berlin, da er dort am Donnerstag Absolventenfeier hatte. Also schaffte ich es, meine Bachelor-Arbeit wirklich richtig abzuschließen und persönlich beim Prüfungsamt abzugeben. Dafür bekam ich auch ein freundliches „Nun genießen Sie Ihre freie Zeit!“ dazu. Den Rest der Zeit verbrachten wir hauptsächlich damit, Freunde zu treffen – das war einfach so schön. Auch hier in der Heimat haben wir inzwischen Freunde gefunden (bzw. ein paar gibt’s ja schon seit Jahrzehnten durch mich), aber manchmal vermisse ich meine liebsten Freunde im fernen Berlin doch sehr! Außerdem wollten wir unsere Trazuzeugen (beide haben ‚Ja‘ gesagt!) persönlich fragen, ob sie diese Aufgabe übernehmen möchten.
Seit vorgestern Nachmittag sind wir also wieder zurück, den gestrigen Tag verbrachte ich hauptsächlch mit meiner Mama (erst musste ich zum Arzt, dann sie, dann beschlossen wir, den Nachmittag in einer nahegelegenen kleinen Stadt zu verbringen) und heute habe ich dann einfach mal versucht weiter zu prokrastinieren. Was während wichtiger Dinge so gut funktioniert, müsste doch auch danach möglich sein – vor allem, wenn man sich so sehr daran gewöhnt hat. Also habe ich heute Drei unserer sechs Fenster geputzt, staubgewischt, die Pflanzen entstaubt und gegossen und nachher werde ich noch unsere schöne hölzerne Arbeitsplatte mit Leinöl bestreichen.
Jetzt gibt’s aber erst mal einen Tee!

Post Scriptum: Ich muss noch etwas warten, bis ich wirklich darüber schreiben kann, was mich seit Mai beschäftigt und mir eine Krankschreibung eingebracht hat. Noch ein paar Tage, dann ist aber endlich(!) alles geklärt.

1 Jahr

 Sonntag, 23. Januar 2011

My heart skips a beat.

…Der erste Blog-Eintrag nach unserem ersten richtigen Treffen (außerhalb der Uni und des Tutoriums). Und heute sind wir genau ein Jahr verlobt.

Mittwochsschön | KW 7

So lange ist mein letzter Eintrag her, doch der Alltag nimmt mich immer wieder sehr in Anspruch. Durchschnittlich zwei bis drei Mal pro Monat pendele ich nun seit Dezember, und wenn ich dann zu Hause bin, verbringe ich natürlich so viel Zeit wie möglich mit meinem Liebsten.

Nun bin ich bis Freitag wieder zum arbeiten in Berlin (gleich muss ich losfahren) und da finde ich immer etwas mehr Zeit, zu schreiben.
Ich hoffe jedoch, dass es bald ohnehin wieder mehr zu schreiben gibt – denn der Liebste und ich haben nun den 24.01.2015 als Termin für unsere Hochzeit festgelegt und so langsam läuft die Planung an…
Am vergangenen Wochenende waren wir gemeinsam in der Stadt, um Ringe auszusuchen – sie sind perfekt. Ganz schlicht (ohne Stein o.ä.), in Roségold und matt. Das Tollste daran ist aber, dass eine Faksimile-Gravur angeboten wird, das heißt also, dass wirklich unsere Unterschriften in die Ringe graviert werden, außerdem auch eine persönliche Widmung, wenn wir mögen.
Ich bin ganz aufgeregt, wenn ich nur daran denke! Am kommenden Samstag machen wir die erste Anzahlung und dann geht es wirklichwirklich los.
Ich möchte gern hin und wieder auf dem Blog etwas darüber posten, vor allem, um meine Gedanken (die zur Zeit ganz oft darum kreisen), sortieren zu können.
Auf meinem Pinterest-Account (siehe rechts 😉 ), habe ich schon vor längerer Zeit eine Hochzeits-Pinnwand angelegt, auf der ich Ideen und Inspirationen sammele.