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Liebe

Liebe

Wir sind, was sich zusammenbraut

31. Juli 2016
Sind aus dem selben Holz geschnitzt
Wir sind der reine Geistesblitz
Allein nur Ton und unbewusst
Zusammen Sinfonie der Lust

Ja, wir sind ein Gemisch zur Sensation prädestiniert
Eine magische Verbindung und ein Teufelselixier
Ich war allein so leer und halb doch jetzt gehör ich dir
Lass es für immer sein, komm, nimm mich jetzt und nimm mich hier

 

Teufelselixier

Leben Sehen

1. Hochzeitstag

19. Juni 2016

An diesem Wochenende feierten der Liebste und ich tatsächlich schon unseren ersten Hochzeitstag… Bei Stepanini fand ich vor etwas mehr als einem Jahr (ein paar Tage vor unserer Hochzeit) ein schönes Zitat, welches mir gefiel und worüber ich lange nachdachte.
Hin und wieder kommt es mir in den Sinn und dann kann ich nicht anders, als in Gedanken leise zu nicken.

Der Sinn der Ehe ist nicht mehr aus früheren Vorgaben zu beziehen, vielmehr wird es zur Aufgabe der Beteiligten selbst, ihr Sinn zu geben, mit ihr wiederum dem Leben: Beispielsweise, um im Anderssein, das einer für den Anderen ist, eine größere Spannweite des Lebens zu erfahren, sich wechselseitig eine Ressource, eine immer neue Quelle von Kraft zu sein, ein Schutz um mit den Stärken des Einen die Schwächen des Anderen abzuschirmen, ein Ansporn, um sich weiterzuentwickeln und Dinge gemeinsam zu verwirklichen, ein Ärgernis, um negative Energien beieinander loszuwerden, ein Anlass zu Auseinandersetzungen, die den eigenen Kern berühren und ihn damit spürbar machen, eine frei gewählte Schicksalsgemeinschaft, um den Weg durchs Lebens nicht alleine zu gehen.

Schon vor einiger Zeit hatten der Liebste und ich gemeinsam überlegt, wie und wo wir unseren ersten Hochzeitstag verbringen wollten. Schließlich kamen wir überein, ihn in noch kleinerer Runde zu feiern, als vor einem Jahr unsere Hochzeit. Zu Zweit fuhren wir ein gutes Stündchen weit und verbrachten drei Tage in einem ganz abgelegenen, kleinen Gasthaus und den umliegenden Örtchen. Wir fanden Zeit für Gespräche, zum lesen, wir aßen ganz fabelhaft (und viel…), gingen noch mehr spazieren und glücklicherweise schien ganz oft die Sonne, sodass wir zwischendurch auch mal auf einer Bank im Garten sitzend ausruhen konnten.
Am Samstagabend waren wir noch bei einer fabelhaften und sehr kurzweiligen Lesung; dafür hatte eine sehr nette Dame extra ihren privaten Garten geöffnet. Es gab aber nicht nur ganz viele Lieder, Gedichte und eine Kurzgeschichte, sondern auch heißen Melissentee und frischen Apfelsaft.
Heute Nachmittag kamen wir zurück und meine Mama überraschte uns noch mit einer superleckeren Biskuitrolle – zur Feier des Wochenendes sozusagen. Rundum gelungen waren diese Tage und so können wir morgen hoffentlich froh, entspannt und noch immer verliebt (und „in Liebe“, ganz wörtlich aus dem Englischen übersetzt sozusagen) in die neue Woche starten.

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Susanne sammelt auf ihrem Blog übrigens noch viel mehr Wochenenden in Bildern.

Leben Liebe

Solche Tage

29. Mai 2016

Im Moment gibt es leider immer wieder diese Tage: Tage, an denen ich mich einfach müde und kaputt fühle. An denen ich mir eigentlich nur die Decke über den Kopf ziehen und meine Ruhe haben möchte. Continue Reading

Liebe

Erinnerungen | 2011

5. April 2016

Dienstag, 5. April 2011

Dann lass‘ es uns doch einfach offiziell machen.
GUT
Ein
(letztes) klärendes Gespräch führen. Dabei weinen, aber nicht aus
Trauer, sondern darüber, dass man seit Monaten schlecht geschlafen und
zu wenig gegessen hat, dass man zuviel nachgedacht hat und zu wenig
unbeschwert war. Dann in der Dunkelheit nach Hause gehen und eine Hand
in der Eigenen fühlen. Noch etwas trinken und reden und lachen und
telefonieren und irgendwann zu zweit nebeneinander liegen. Reden und
fühlen und küssen. Und nun schauen, was daraus wird. Und sich plötzlich
so leicht fühlen, als sei eine Riesenlast verschwunden (und eigentlich
sind es zwei). „Wie kamen wir auf die Idee, dass es so einfacher sei? Es ist viel schwieriger und unsicherer.“ und „Was essen wir heute Abend?„.
Sich auf die nächsten Tage freuen und auf das Grillen am Donnerstag.
Nach vorne blicken und neugierig und unsicher sein, aber mit einem guten
Gefühl in Bauch, Herz und Kopf.

 

Liebe

Erinnerungen | 2011

15. März 2016

Dienstag, 15. März 2011

Was it love or fear of the cold that led us through the night?
For every kiss your beauty trumped my doubt

And my head told my heart
„Let love grow“
But my heart told my head“This time no
This time no“

Liebe

Erinnerungen | 2011

12. März 2016

Samstag, 12. März 2011

Und wie wäre es, wenn wir uns später kennenlernen würden? In einigen
Monaten, wenn wir beide – von Kopf und Herz her – wieder dazu bereit
sind? Manchmal muss ich überlegen, warum wir uns in so einem Moment
kennengelernt haben. Warum es nicht einfach sein kann, auch wenn es das,
von weit weg betrachtet, ja ist. Keine Verpflichtungen, einfach
zusammensein. Und doch ist es nicht so, denn wir sind ja nicht zusammen.
Ich möchte das (noch) eben so wenig wie du und ich glaube und hoffe,
dass es wirklich irgendwann klappen könnte. Aber ich habe Angst, dadurch
diese leichte, luftige Verliebtheit zu überspringen, die doch irgendwie
dazugehört. Weil ich das im Moment so weit wie möglich verstecke und
vergesse, weil es mir unpassend erscheint. Dabei möchte ich doch nur
dieses komische, verliebte Grinsen im Gesicht haben und von dir
schwärmen und Liebeslieder hören können. Ohne dieses leise Aber
in meinem Kopf. Ohne diesen nervigen Beigeschmack. Und was ist, wenn
wir dann soweit sind – aber diese Verliebtheit längst vorbei ist? Oder
kommt die erst so richtig, wenn ich mir selbst erlaube, sie auch
zuzulassen?

Liebe

Erinnerungen | 2011

8. März 2016

Dienstag, 8. März 2011

ich war in der heimat und es ging. es ging mir gut, es war komisch, es
hat wehgetan, es war schön. alles in allem war es okay. und dann bin ich
wieder hier, zuhause. wir
verabreden uns und ich sehe dich am ende der straße auftauchen. mein
herz pocht. und in der nacht ziehst du mich in deine arme, hältst mich
fest. und plötzlich kann ich ganz tief durchatmen. die augen schließen
und spüren, dass ich wirklich zu hause angekommen bin. das ist
so schön und macht mir gleichzeitig solche angst. wir sprechen nur
selten darüber, was das mit uns ist oder wo das mit uns hinführen
könnte. einerseits macht es das so einfach und entspannt und zum ersten
mal schaffe ich es tatsächlich, einfach den moment zu
genießen. aber wenn ich reflektiere und überlege, habe ich einfach nur
angst, dass du irgendwann gehst, genau so schnell wie du in mein leben
gekommen bist. mit eben jener wucht. aber ich möchte mich nicht
verschließen, ich möchte durchsichtig bleiben für dich. dir
sagen können, wenn es mir gut geht – aber auch, wenn es mir schlecht
geht. manchmal mit dir telefonieren, mit dir schreiben. dich treffen,
mich auf dich freuen. und an manchen abenden einfach in deinem arm
liegen, meine nase an deinem hals. und mich fallen lassen können.

Liebe

Erinnerungen | 2011

26. Februar 2016

Samstag, 26. Februar 2011

 

Ich leg‘ mein Herz auf diese Münze
Du sagst dann Kopf oder Zahl.
es ist so… anders,
dich kennenzulernen. weil dinge für dich selbstverständlich sind, an die
andere nicht einmal denken. und nur deswegen musste ich dir letzte
nacht all diese worte schicken. weil ich dir vertraue. und weil ich
glaube, dass die vielen, vielen gedanken bei dir gut aufgehoben sind.
und trotzdem habe ich angst, wie du damit umgehen wirst, wenn du es
liest. ich kann es nicht einschätzen. oder vielleicht mache ich mir auch
einfach zu sehr einen kopf darum, dass du gehen könntest. oder merken,
dass dir das zu viel ist. wenn du erst einmal merkst, wie kaputt ich
bin. und wie erschöpft.
aber trotzdem ist es so schön, jetzt in deinem pullover hier zu sitzen („damit du nicht frierst.„), einen tee zu trinken und musik zu hören.
Liebe

Erinnerungen | 2011

16. Februar 2016

Mittwoch, 16. Februar 2011

das mädchen im roten mantel. „ich sehe dich.“ gemeinsam unbekannte straßen entlanglaufen. abendlichter. „darf ich dir noch einen tee anbieten?“
musik. gefüllte paprika. himym. vodka. absinth. lange gespräche. 3 uhr,
4 uhr. er auf dem rücken liegend, die katze auf seinem bauch, das
mädchen in seinem arm. „einer muss doch wachen.“ geborgenheit.
sicherheit. wärme. geflüsterte worte. früh morgens erwachen, sich noch
einmal umdrehen. der duft von frischem tee. die augen aufschlagen, ein
lächeln. irgendwann aufstehen. toast mit honig. musik. gemeinsam zur
haltestelle laufen. „bis spätestens freitag.“ nach hause fahren, sonne im gesicht. das letzte stück laufen und sich ganz leicht fühlen. josé gonzalez.

One night to be confused
One night to speed up truth
We had a promise paid
Four hands and then awayBoth under influence
We had a divine sense
To know what to say
Mind is a razor blade

To call for hands of above
to lean on
Wouldn’t be good enough
for me, noOne night of magic rush
The start a simple touch

One night to push and scream
And then relief

Ten days of perfect tunes
The colors red and blue
We had a promise made
We were in love

To call for hands of above
to lean on
Wouldn’t be good enough
for me, no

To call for hands of above
to lean on
Wouldn’t be good enough

And you, you knew the hand of the devil
And you, kept us awake with wolves teeth
Sharing different heartbeats
In one night

To call for hands of above
to lean on
Wouldn’t be good enough
for me, no

To call for hands of above
to lean on
Wouldn’t be good enough