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Liebe

4 Monate Winterbaby

Mit vier Monaten…

…passt du gut in Kleidergröße 62 – okay und manchmal noch in 56.
…wirst du tagsüber zum Schlafen nach wie vor am Liebsten getragen.
…bist du sehr agil und liegst gern auf deiner Matratze, um zu spielen oder dich im Spiegel zu betrachten.
…kannst du dich (noch langsam und hochkonzentriert) vom Rücken auf den Bauch drehen.
…gehe ich sehr gern am Nachmittag spazieren. Gemeinsam schauen wir uns dann alles an und ich lerne unsere Stadt noch einmal ganz neu kennen.
…machst du so einen ganz besonderen (und gemeinen) Ton, wenn dir etwas nicht gefällt.
…kreischst du vor Freude, Ärger oder Überraschung.
…wirst du ganz ungeduldig, wenn du Hunger hast.
…bist du so süß, dass ich dich auffressen könnte!

 

3 Monate Winterbaby

Mit drei Monaten…

…ist deine Lieblingsfarbe grün.
…sind deine Augen dunkelblau – und um die Pupille herum hellbraun, was ganz toll aussieht.
…kannst du schon richtig kräftig und gezielt zupacken.
…sind deine Haare hellbraun und sie werden immer länger.
…passt du gut in Größe 62.
…machst du den ganzen Tag über (und sogar nachts) Geräusche und erzählst.
…lachst du uns lautlos an, wenn du dich besonders freust oder wenn dir etwas sehr gut gefällt.
…würdest du am liebsten immer sitzen und krabbeln – und übst beides fleißig.
…bist du nach wie vor gerne im Tuch und beobachtest, was so vor sich geht.
…lässt du uns auch mal fünf Stunden schlafen.

…bist du der tollste kleine Mensch den ich kenne!

 

 

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2 Monate Winterbaby

Mit zwei Monaten…

…kannst du dich vom Bauch auf den Rücken rollen – und warst beim ersten Mal ziemlich erstaunt darüber.
…lässt du uns nachts oft vier oder viereinhalb Stunden schlafen!
…wirst du gern getragen und schläfst dort auch wunderbar; noch lieber allerdings blickst du dich um und erkundest so die Welt.
…werden deine Augen langsam wieder dunkler – welche Farbe sie wohl annehmen?
…hast du wunderschöne hellbraune Haare mit einem leichten Rotschimmer.
…liebe ich all die Geräusche die du machst, wie du mich anlachst und deine zarten Hände mit den langen Fingern.
…zeigst du deutlich, was du magst und was nicht. Und inzwischen hast du auch Unmut- und Freudenlaute, um uns das mitzuteilen.
…liegst du gern auf dem Wickeltisch und strampelst dort.
…magst du am allerliebsten dein kleines grünes Seidenpüppchen, das ich manchmal über dir aufhänge.
…streckst du die Arme aus, wenn du etwas haben magst.
…passt du gut in Größe 56, 50 wird langsam eng.

…kann ich mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen, meine kleine Motte.

 

 

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Marmeladenglas-Momente | 7

In letzter Zeit bin ich – na klar – sehr oft sehr müde (sonst bin ich „nur“ müde) und manchmal genervt; deshalb glaube ich, dass es mal wieder an der Zeit ist, auf das Schöne zu schauen, das mich jeden Tag umgibt. Was also war in dieser Woche, in den letzten Tagen, schön und erinnernswert?

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  • der Liebste hatte am Donnerstag frei und passenderweise kamen am selben Tag unser neues Bett und unsere neue Matratze. Wir haben ein bisschen umstrukturiert und umgeplant und so wurde es Zeit für etwas neues. Nun sind wir beide sehr zufrieden und haben die erste Nacht wunderbar geschlafen, denn…
  • …passenderweise wachte das Winterbaby nur einmal auf. Das war wirklich erholsam und auch wenn es eine Ausnahme war: Ich weiß, dass die Zeit für uns spielt und dass es irgendwann immer so sein wird.
  • ich freute mich auch über das Wetter, denn endlich schien wieder ab und zu die Sonne. Das habe ich in diesem Winter bisher wirklich vermisst! Auch die klare Luft tut so gut und dann noch der Blick vom Fuchsbau-Balkon aus über die Stadt – es gibt nichts schöneres.
  • außerdem kehrt langsam so etwas wie eine neue Struktur in die Tage zurück. Der Liebste arbeitet ja unter der Woche in Elternzeit nur vier Stunden am Tag, ist also nach knapp fünf Stunden wieder zu Hause. Davor starten das Winterbaby und ich langsam in den Tag, räumen ein bisschen auf, ich wasche sie und ziehe sie in Ruhe an, dazwischen wird ausgiebig gekuschelt (und manchmal nochmal ein bisschen eingeschlafen).
  • gute Freunde, die am Leben Anteil nehmen, sind so wichtig und toll, eine wirkliche Bereicherung. Da habe ich wirklich Glück, denn mit solchen bin ich beschenkt. Und ich bin froh, in das neue Jahr ohne „Altlasten“ gestartet zu sein, also ohne jene Menschen, mit denen manches noch nicht geklärt ist, was mir dann doch immer wieder nachhängt. Mit manchem habe ich allein abgeschlossen (abschließen müssen), aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem, wie es momentan ist. Lieber eine Hand voll richtig gute Freunde, die zwar (leider) weit weg wohnen, aber immer für mich da sind, als welche in der Nähe, die sich entziehen und auf die ich mich nicht verlassen kann. <3
  • auch nicht fehlen in dieser Aufzählung darf natürlich das Winterbaby – inzwischen werde ich aus vollem Herzen angelacht und angelächelt und es „erzählt“ ganz viel (mit Händen, Füßen, Mimik und Lauten), wenn es wach ist. Mein tolles, fröhliches Baby macht auch mich jeden Tag froh und dankbar.

1 Monat Winterbaby

Mit einem Monat…

…haben wir langsam so ein bisschen was wie einen neuen Alltag.
…bist du schon ein bisschen gewachsen und hast gut zugenommen, passt aber nach wie vor sehr gut in Größe 50.
…liebst du es, im Tragetuch getragen zu werden.
…lächelst du immer öfter.
…könnte ich dich ständig küssen und kuscheln.
…bist du immer öfter wach und siehst dich neugieirg und aufmerksam um.
…schläfst du nachts am Besten, wenn Papa deine Hand hält.
…waren wir schon oft mit dir draußen und sogar einmal Essen.
…bist du ganz wunderbar, so geduldig, lieb und witzig.
…liebe ich dich jeden Tag mehr. ♥

 

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7 Jahre

Nicht nichts
ohne Dich
aber nicht dasselbe
Nicht nichts
ohne Dich
aber vielleicht weniger
Nicht nichts
aber weniger
und weniger
Vielleicht nicht nichts
ohne Dich
aber nicht mehr viel

[Erich Fried]

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Wir sind, was sich zusammenbraut

Sind aus dem selben Holz geschnitzt
Wir sind der reine Geistesblitz
Allein nur Ton und unbewusst
Zusammen Sinfonie der Lust

Ja, wir sind ein Gemisch zur Sensation prädestiniert
Eine magische Verbindung und ein Teufelselixier
Ich war allein so leer und halb doch jetzt gehör ich dir
Lass es für immer sein, komm, nimm mich jetzt und nimm mich hier

 

Teufelselixier

1. Hochzeitstag

An diesem Wochenende feierten der Liebste und ich tatsächlich schon unseren ersten Hochzeitstag… Bei Stepanini fand ich vor etwas mehr als einem Jahr (ein paar Tage vor unserer Hochzeit) ein schönes Zitat, welches mir gefiel und worüber ich lange nachdachte.
Hin und wieder kommt es mir in den Sinn und dann kann ich nicht anders, als in Gedanken leise zu nicken.

Der Sinn der Ehe ist nicht mehr aus früheren Vorgaben zu beziehen, vielmehr wird es zur Aufgabe der Beteiligten selbst, ihr Sinn zu geben, mit ihr wiederum dem Leben: Beispielsweise, um im Anderssein, das einer für den Anderen ist, eine größere Spannweite des Lebens zu erfahren, sich wechselseitig eine Ressource, eine immer neue Quelle von Kraft zu sein, ein Schutz um mit den Stärken des Einen die Schwächen des Anderen abzuschirmen, ein Ansporn, um sich weiterzuentwickeln und Dinge gemeinsam zu verwirklichen, ein Ärgernis, um negative Energien beieinander loszuwerden, ein Anlass zu Auseinandersetzungen, die den eigenen Kern berühren und ihn damit spürbar machen, eine frei gewählte Schicksalsgemeinschaft, um den Weg durchs Lebens nicht alleine zu gehen.

Schon vor einiger Zeit hatten der Liebste und ich gemeinsam überlegt, wie und wo wir unseren ersten Hochzeitstag verbringen wollten. Schließlich kamen wir überein, ihn in noch kleinerer Runde zu feiern, als vor einem Jahr unsere Hochzeit. Zu Zweit fuhren wir ein gutes Stündchen weit und verbrachten drei Tage in einem ganz abgelegenen, kleinen Gasthaus und den umliegenden Örtchen. Wir fanden Zeit für Gespräche, zum lesen, wir aßen ganz fabelhaft (und viel…), gingen noch mehr spazieren und glücklicherweise schien ganz oft die Sonne, sodass wir zwischendurch auch mal auf einer Bank im Garten sitzend ausruhen konnten.
Am Samstagabend waren wir noch bei einer fabelhaften und sehr kurzweiligen Lesung; dafür hatte eine sehr nette Dame extra ihren privaten Garten geöffnet. Es gab aber nicht nur ganz viele Lieder, Gedichte und eine Kurzgeschichte, sondern auch heißen Melissentee und frischen Apfelsaft.
Heute Nachmittag kamen wir zurück und meine Mama überraschte uns noch mit einer superleckeren Biskuitrolle – zur Feier des Wochenendes sozusagen. Rundum gelungen waren diese Tage und so können wir morgen hoffentlich froh, entspannt und noch immer verliebt (und „in Liebe“, ganz wörtlich aus dem Englischen übersetzt sozusagen) in die neue Woche starten.

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Susanne sammelt auf ihrem Blog übrigens noch viel mehr Wochenenden in Bildern.

Solche Tage

Im Moment gibt es leider immer wieder diese Tage: Tage, an denen ich mich einfach müde und kaputt fühle. An denen ich mir eigentlich nur die Decke über den Kopf ziehen und meine Ruhe haben möchte.Continue Reading