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Rückblick

Leben

2017 möchte ich…

31. Dezember 2016

Im letzten Jahr habe ich erstmals getestet, auch meine Vorsätze, Wünsche und Hoffnungen für das kommende Jahr auf diese Weise festzuhalten. Das hat mir gut gefallen und so habe ich beschlossen, es auch für 2017 so zu halten.

Ich möchte…

  • mich wieder für einen Sportkurs anmelden – das hat mir letztes Jahr sehr gut getan und noch dazu viel Spaß gemacht.
  • im Februar meinen neuen Job antreten. Den, den ich wollte und dann kurz vor knapp Ende 2016 auch noch ergattert habe.
  • mich im Fuchsbau richtig einleben und vor allem den Balkon und den Garten genießen. Darauf freue ich mich schon sehr!
  • den 30. Geburtstag des Liebsten und den 55. Geburtstag meiner Mama groß feiern.
  • einen riesiggroßen Wunsch in die Tat umsetzen – ich hoffe sooo sehr, dass es klappt.
  • wieder öfter nach Berlin fahren (zwei Trips sind schon geplant), aber auch neue Orte in Deutschland (und Europa?) entdecken
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2016 habe ich…

  • viel für meinen Rücken getan und gelernt, besser auf mich zu achten.
  • den ersten Hochzeitstag mit meinem Liebsten gefeiert.
  • den Umzug in den Fuchsbau dank Familie und Freunden sehr gut über die Bühne gebracht und dort ein wunderbar entspanntes Weihnachtsfest verbracht.
  • drei Bewerbungsgespräche geführt und einen Job begonnen, der mir leider keinen Spaß macht. Ich habe aber durchgehalten, nicht alles hingeworfen und dann eine neue Chance bekommen und ergriffen

[Eine tolle Idee von Frische Brise]

Leben

Ein Rückblick II | 2016

30. Dezember 2016

Schon 2015 habe ich mir die Zeit genommen, nochmal etwas genauer auf das Jahr zurückzuschauen. Und auch in diesem Jahr habe ich meinen Kalender und mein Notizbuch noch einmal durchgeblättert und geschaut, was das letzte Jahr alles für mich bereithielt. Einiges hat mich überrascht, von anderem (zum Beispiel unserem Umzug) habe ich bereits abstrakt geträumt, jedoch ohne konkrete Vorstellungen. Es war ein sehr ereignisreiches und vollgepacktes Jahr, das mich in vielen Bereichen wirklich weitergebracht und mir einige Neuanfänge (sei es beruflich oder privat) ermöglicht hat.

Januar, Februar, März

Silvester feiern wir in diesem Jahr bei Freunden; jeder von uns bringt etwas zu Essen mit, außerdem gibt es Singstar und allgemein ist die Stimmung wunderbar entspannt und vorfreudig. Da der 1. Januar ein Freitag ist, liegt erst einmal noch ein Wochenende vor uns, bevor es wieder an die Arbeit geht. Das tut wirklich gut und am Sonntag unternehmen wir auch schon den ersten Ausflug für dieses Jahr – an einen Ort, den der Liebste noch nicht kennt. Ich schaffe es tatsächlich, schon im Januar alle jährlichen Check-Ups bei diversen Ärzten zu absolvieren, außerdem ist die Arbeit gerade sehr interessant und die Zeit vergeht schnell. Dann wird auch noch unser Patenkind geboren und wir besuchen es im Krankenhaus. <3
Unser fünfjähriges verbringen der Liebste und ich – wie immer – in Berlin bzw. Potsdam, wo wir uns kennengelernt haben. Wir haben ein tolles und entspanntes langes Wochenende.
Zweimal gehe ich zum Osteopathen, der mir mit meinen Rückenschmerzen ganz großartig weiterhilft. Dann wird es Ende Februar spannend: Ganz spontan haben der Liebste und ich uns zu einem Bodhràn-Wochenende angemeldet… Das Wochenende wird wirklich großartig und ich lerne ein neues Instrument lieben (und natürlich auch schon ein bisschen darauf spielen). Ostern verbringen wir zu Hause, ganz klassisch mit grüner Sauce am Gründonnerstag, Fisch an Karfreitag und Fleisch am Ostersonntag.

April, Mai, Juni

Der Aprilanfang ist vom Auslüften, Ausmisten und Aufräumen geprägt. Danach fühle ich mich gleich selbst etwas luftiger und mein Kopf ist klarer. Schon ein Wochenende später heiratet mein Vater und ich habe viel zu tun: Kuchen backen, während der Hochzeit Fotos machen und der erste Bodhràn-Auftritt (auf der Hochzeit) steht auch an. Gemeinsam mit dem Liebsten meistere ich alles gut und bin hinterher total platt. So ein Wochenende kann schon anstrengend sein.
Etwas später geht es für uns nach Erfurt zu Subway to Sally! Nicht nur das Konzert ist wirklich, wirklich toll; auch die Stadt begeistert uns. Wir laufen viel, ich mache jede Menge Fotos und wir planen, schon bald wiederzukommen. Erfurt ist wunderschön und gleichzeitig so klein, dass man alles erlaufen kann.
Der Rest der Zeit ist etwas ruhiger, der Liebste feiert einen schönen Geburtstag mit Überraschungsparty und so sind auch gleich liebe Freunde und Familie zu Besuch, mit denen wir etwas unternehmen. Das Wetter ist wirklich gut, viele Wochenenden verbringen wir draußen und sehnen uns immer mehr nach einem eigenen Garten – oder wenigstens einem Balkon!
Unseren ersten Hochzeitstag feiern wir ebenfalls und lassen es uns an einem langen Wochenende richtig gut gehen. Dieser Frühling ist wirklich wunderschön und scheint manches Mal nur so dahinzufließen.

Juli, August, September

Auch im Sommer unternehmen wir viele Ausflüge und entdecken auch kulturell neues. Zudem feiere ich Anfang Juli einen richtig schönen Geburtstag. In unserer gemeinsamen Urlaubswoche unternehmen der Liebste und ich einige Überlandfahrten um die Gegen zu erkunden – leider ist das Wetter jedoch oft sehr trüb und an zwei Tagen regnet es sogar. Natürlich lassen wir uns dadurch von nichts abhalten!
Dann wird es noch einmal schön; mein Opa feiert seinen Geburtstag bei wunderbarem Sonnenschein und ich bekomme sogar noch zwei Andenken an meine verstorbene Oma, die mir sehr viel bedeuten.
Unser Patenkind wird – ebenfalls bei bestem Wetter – getauft und wir verbringen einen richtig schönen Tag. Die Kleine schläft in meinen Armen ein und ich sitze glücklich stundenland auf einem Sessel und schaue sie an.
Im September starte ich einen neuen Sportkurs, der Balsam für meinen Rücken ist und mir auch allgemein sehr gut tut. Einmal in der Woche geht es bei Wind und Wetter hinaus, durchatmen, Kraft tanken!
Außerdem passieren gleich zwei tolle Dinge: Wir bekommen die Zusage zu unserem Traumhaus, das wir um Ostern herum angeschaut haben (ja, das hat sich wirklich so lange gezogen…) und ich bekomme die Zusage für einen neuen Job. Beide Zusagen setzen viel in Gang und plötzlich verfliegt die Zeit nur noch so.

Oktober, November, Dezember

Der Herbst ist geprägt vom Ausmisten, Planen und Sachen verkaufen. Nach und nach verkaufen wir viele Möbel und trennen uns von einigem, das nicht mit in den Fuchsbau umziehen soll. Leider stellt sich mein neuer Job als überhaupt nicht für mich geeignet dar… Trotzdem beiße ich mich durch – stets vom Liebsten motiviert  – und versuche, positiv zu denken und daran zu glauben, dass sich schon alles fügen wird.
Das tut es dann auch, als plötzlich genau die Stelle ausgeschrieben ist, die ich unbedingt haben möchte. Ich bewerbe mich darauf und alles scheint sich ewig hinzuziehen, aber schließlich bekomme ich die Zusage! Irgendwie schaffe ich es, meinem Chef davon zu berichten, der das zum Glück professionell aufnimmt. Nebenbei rückt der Umzug immer näher, wir packen Kisten und fahren gefühlt hunderte Male zu IKEA.
Dann geht alles ganz schnell: Drei Wochen früher als geplant bekommen wir die Schlüssel zum Fuchsbau. Wir putzen, tapzieren, malern, bohren… Und  dann ziehen wir um. Sogar aus Berlin kommt Hilfe in Form unseres besten Studienfreundes angereist. Alle gemeinsam schaffen wir unsere Sachen hierher und nach und nach richten wir uns ein. Eine Woche Urlaub Anfang Dezember geht komplett dafür drauf, auf- und auszuräumen, doch dafür sieht es dann auch endlich etwas (vor-)weihnachtlich aus. So geschafft wuppen wir noch den Umzug meiner Mama, der zwei Wochen später ansteht.
Zu Weihnachten igeln wir uns zu Hause ein, machen es uns richtig gemütlich und entspannen einfach. Zwischen den Jahren haben wir frei. Diese Zeit genießen wir richtig: Mit Serien, Filmen, Büchern, Ausflügen und vor allem ganz viel Zeit! Ohne Wecker, ohne Drängeln, ohne Stress. Ich kann fühlen, wie sich meine Akkus langsam wieder aufladen und freue mich auf Silvester im Fuchsbau – mit gutem Essen, vielleicht einem Film und um Mitternacht die perfekte Sicht auf all die Feuerwerke in der Gegend.

Leben Sehen

Ein Rückblick | 2016

28. Dezember 2016

Ich mag es gern, in Bildern auf das Jahr zurückzublicken. So viele Erinnerungen kommen dabei auf und oft kann ich mich gar nicht entscheiden, welches Bild ich für welchen Monat auswählen soll…
Hier nun also meine Bilder für das Jahr 2016:

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Januar – Jahrestag mit dem Liebsten in Berlin und Potsdam feiern.

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Februar – Viel Zeit zu Hause verbringen.

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März – Eine Küchenwand schwarz streichen; überhaupt viel zu Hause verändern.

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April – Gemeinsam wandern gehen und das schöne Wetter genießen.

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Mai – Ganz viel unternehmen, gemeinsam eine neue Stadt kennenlernen, viel Zeit haben.

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Juni – Den ersten Hochzeitstag feiern.

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Juli – Geburtstag feiern.

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August – Familie neu und wieder entdecken.

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September – Einen tollen Altweibersommer genießen und ganz viel draußen sein.

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Oktober – Vertraute und neue Orte besuchen.

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November – In den Fuchsbau umziehen und wunderschöne Sonnenauf- und -untergänge genießen.

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Dezember – Weihnachten im Fuchsbau verbringen und zwischen den Jahren ganz viel Zeit haben.
 

Hier gibt es meine bildlichen Rückblicke von 2013, 2014 und 2015.

Leben

Halbzeit

30. Juni 2016

Unglaublich – die ersten sechs Monate dieses Jahres sind tatsächlich schon vorbei.
Zeit also, kurz innezuhalten um zurückzuschauen und nachzufühlen: Was ist in der ersten Hälfte des Jahres passiert? Was hatte ich mir vorgenommen?
Meine kompletten Vorsätze für das Jahr findet ihr an dieser Stelle.

Tatsächlich war ich in diesem Jahr bisher sehr viel draußen und habe dabei auch gleich etwas für mich getan: Ich habe begonnen, laufen zu gehen. Das ist ein guter Ausgleich und macht mir manchmal sogar Spaß, auch wenn ich gestehen muss, dass ich ohne den Liebsten wohl nicht so drangeblieben wäre. Daher macht sich auch bemerkbar, dass er in den letzten zwei Wochen nicht laufen durfte. Zwischendurch kam mir dann noch ein extrem schlimmer Heuschnupfen (teilweise mit Atemnot) in die Quere und so werde ich wohl am Wochenende endlich wieder durchstarten.

Eine wirklich Reise steht bisher nicht an, auch wenn mein Fernweh mich arg beschäftigt. Dafür gibt es aber einfach so viel anderes zu tun und eine wunderbare Zeit mit Freunden und meinem Liebsten habe ich bisher allemal verbracht.
Überhaupt, mein Mann und ich – das ist schon etwas ganz, ganz tolles. Etwas über ein Jahr sind wir verheiratet und bald fünfeinhalb Jahre teilen wir unsere Leben miteinander. Trotzdem wird es nie langweilig und uns ist bisher auch noch nicht der Gesprächsstoff ausgegangen. Wir können albern und ausgelassen sein, ebenso sind wir oft ernst und führen lange, tolle Gespräche. Wir mögen unsere Familien gegenseitig, unsere Freunde sowieso. Das Band, das uns verbindet, hat sich auch in diesem halben Jahr weiter gefestigt, ohne uns die Luft abzuschnüren. Wir haben Freiraum, gemeinsame Zeit und ich hoffe, dass wir nie aufhören, in Kontakt zu bleiben.

Schaue ich in meinen Kalender, so wirkt das bisherige halbe Jahr vor allem ziemlich vollgepackt. So viele Pläne wurden umgesetzt, Listen habe ich geschrieben und auch viel erlebt.
Ich war im Kino, im Theater, unterwegs in der Stadt und der umliegenden Gegend. Ich habe Erfurt kennengelernt und auch Berlin mal wieder einen Besuch abgestattet. Mein Kleiderschrank wurde entrümpelt und ich habe mir lange Zeit nichts neues zugelegt – das hat sich jetzt nochmal geändert, als ich ein paar Teile für meine Sommergarderobe entdeckt und reduziert dann auch erstanden habe.
Ich habe neue Rezepte ausprobiert, ein Instrument zu spielen begonnen (mein erstes seit dem Blockflöten-Unterricht in der Grundschule!) und bin inzwischen stolze Patentante eines wunderbaren Kindes. Ich war auf einer Hochzeit, habe ein tolles Osterfest verbracht und dem Liebsten einen schönstmöglichen Geburtstag bereitet.
Oft musste ich mich in Geduld üben (und muss es noch) und manchmal kann ich die Veränderungen, die vielleicht noch bevorstehen, kaum erwarten. Ich habe viele, viele Nachrichten an meine liebste Brieffreundin geschrieben und an anderen Stellen lernen müssen, dass man Menschen manchmal einfach gehen lassen muss – wenn sie einem nicht mehr guttun und auch kein Interesse an einer weiteren Freundschaft zeigen.
Ich bin viel und gern Auto gefahren, habe Hunderte von Fotos gemacht und zwei Alben gebastelt.
Ich hatte endlich wieder Zeit und Muße, mehr zu lesen.

Bisher war das definitiv – und trotz aller Höhen und Tiefen und all der Zeit des Wartens – ein gutes halbes Jahr und ich glaube fest daran, dass es weiter so geht.
Um ehrlich zu sein, kann ich es kaum erwarten.

Leben

Ein Rückblick II | 2015

30. Dezember 2015

Glück

Nichts mehr,
was dich treibt,
nichts mehr,
was dich hält.
Auf den Hügel hinauf
und so lange
nach Innen singen,
bis die Stimme
dich aufhebt
und mitnimmt.

[Peter Härtling]
Dieses Gedicht  steht am Anfang meines Kalender für 2015. Wie auch schon im letzten Jahr möchte ich mir die Zeit nehmen, die Seiten, die ich mit Gedanken, Ereignissen und To-Do-Listen gefüllt habe, noch einmal durchzublättern um zu schauen, was so geschehen ist in diesem für mich sehr spannendem Jahr.
Januar, Februar, März
Silvester feiern wir in diesem Jahr mit Freunden bei uns. Es gibt chinesisches Essen, dazu Feuerzangenbowle (natürlich schauen wir auch den passenden Film) und wir sitzen gemütlich und entspannt zusammen. Nur drei Tage später geht es dann für eine Woche nach Dänemark. Dort ist es schön kalt, ich bin jeden Tag am Strand und freue mich über die Sonne, die mir ins Gesicht scheint, während die Meeresbrise mir entgegenpustet. Abends prasselt ein Kaminfeuer, wir spielen Karten, lesen, fahren Kerzen ziehen und entspannen alle zusammen. Ich kann es kaum glauben, als wir schon wieder zusammenpacken müssen, um unsere Heimreise anzutreten. Leider erfahre ich, dass meine Stelle an der Arbeit sehr… spontan eingekürzt wurde und so muss ich ganz schnell etwas neues finden! Den Job, den ich im Februar antrete, habe ich eigentlich aus der Not heraus angenommen. Trotzdem macht er mir Spaß (neben dem ganzen Stress) und ich lerne neue tolle Menschen kennen. Mein erstes Master-Semester beende ich mit gemischten Gefühlen. Zwar macht es mir Spaß, gleichzeitig ist der Unterschied zu meiner alten Uni aber immer spürbar und ich brauche einige Zeit, um mich einzufinden.
Wunderbar ist es, als ich meine liebste Brieffreundin kennenlerne, die mir über Facebook schreibt. Dass man auf diese Weise eine wirklich eine tolle Freundin finden kann, hätte ich nie geglaubt!
April, Mai, Juni
Über Ostern haben der Liebste und ich Besuch von unserem liebsten Studienfreund. Am Ostermontag gibt es einen Osterbrunch mit Freunden und wir haben eine tolle Zeit. Kurz danach schaffen die liebste Brieffreundin und ich es, uns gemeinsam mit unseren Männern zu treffen. Ich bin so aufgeregt und habe schrecklich Angst, dass wir uns in echt vielleicht gar nicht mögen könnten. Natürlich – zum Glück – ist das nicht der Fall; wir verbringen eine tolle Zeit zusammen und auch unsere Briefe reißen nicht ab. Der Liebste und ich beschließen, nach nun fast zwei Jahren der Verlobungszeit, doch endlich zu heiraten. Spontan suchen wir einen Termin und heiraten dann an einem traumhaften Ort bei gutem Wetter und im ganz kleinen Kreis. Das Wochenende danach verbringen wir in einer ehemaligen Schäferhütte. Wir lassen es uns richtig gut gehen und auch, wenn sich eigentlich nichts ändert, ist es doch plötzlich irgendwie anders. Ich fühle mich nun noch einmal auf eine ganz andere Weise verbunden.
Juli, August, September
Im Juli feiere ich meinen Geburtstag und meine längste Studienfreundin kommt endlich einmal zu Besuch. Ich freue mich total darüber; und noch mehr als ich merke, dass wir uns nach wie vor ganz wunderbar verstehen. Solche Freundschaften werden mir immer wichtiger, während ich Freundschaften, die immer loser und oberflächlicher geworden sind, nicht mehr brauche. In meinem Leben ist so viel los, lieber habe ich eine Hand voll Menschen, auf die ich mich immer verlassen kann als Freunde aus meiner Vergangenheit, mit denen mich (leider) nicht mehr viel verbindet. Dieser Schritt ist wirklich schwer für mich, aber ich spüre, dass es mir danach besser geht. Der Sommer besteht gefühlt hauptsächlich aus Radtouren, Ausflügen, Nachmittagen am Badesee und viel Kultur (Theater, Konzerte, …). Ich kann richtig entspannen und bin unglaublich froh, als sich Ende August eine neue Jobchance ergibt, die der Liebste und ich dann sogar gemeinsam ergreifen können. Zwar muss mein Studium dafür zurückstecken, aber finanzielle Unabhängigkeit, endlich mal (weitgehende) Sorglosigkeit und planbare Wochenabläufe sind mir wichtiger.
Oktober, November, Dezember
Der Oktober beginnt für mich in Wien, sozusagen mitten in der Hochzeitsreise. Dort ist es einfach fabelhaft, das Wetter, die Stadt, die Menschen, … Es ist so schön, dem Mann an meiner Seite Orte zu zeigen, die ich schon kenne und gemeinsam neues zu entdecken. Die Arbeit geht mir leicht von der Hand und es macht Spaß, Menschen endlich einmal wirklich helfen zu können. Erleichtert bin ich, als der Vertrag dann auch noch unerwartet verlängert wird. Nun kann Weihnachten kommen. Plätzchen, ein Weihnachtsbaum, Geheimniskärmerei und Geschenke, Musik und altgeliebte Bücher… Ich liebe diese Zeit! Außerdem besitze ich (gemeinsam mit dem Liebsten) fast schon plötzlich ein Auto, welches vieles erleichtert und uns ganz neue Möglichkeiten für spontane Erkundungstouren bietet. Fast schon traditionell gibt es am zweiten Weihnachtsfeiertag dann das Weihnachtsessen mit Freunden bei uns. Wir sitzen lange, lange zusammen und auch unser Studienfreund schafft es, dabei zu sein.
Viele Dinge habe ich ausgespart oder ausgelassen, aber auch so wirkt das Jahr auf mich sehr ereignisreich. Vieles ist passiert, auch in mir. Ich muss nicht mehr krampfhaft an alten Dingen festhalten, ich habe gelernt, loszulassen. In manchem kann ich gelassener sein und ich habe wieder einmal gemerkt, was mir wichtig ist.
Gespannt bin ich auf das, was nun vor mir liegt.
Leben

Ein Rückblick | 2015

28. Dezember 2015

Die Zeit zwischen den Jahren, für viele – auch für mich – immer eine Zeit der Rückschau, bevor der Blick sich nach vorn richtet, auf das kommende Jahr.
Wie schon öfter starte ich meine Rückblick-Reihe mit Bildern aus dem vergangenen Jahr.
Ein Monat, ein Bild.

Januar – Zur Ruhe kommen und Kraft tanken in Dänemark

Februar – Spaziergänge im Schnee, im Park, im Wald, …

März – Die ersten Frühilngssonnenstrahlen genießen

April – Den Frühling mit lieben Freunden und Familie feiern
Mai – Viel Zeit mit dem Liebsten verbringen, z.B. beim gemeinsamen Frühstück

Juni – Sich trauen, sich trauen lassen – kurz: heiraten

Juli – Abende auf dem Balkon mit Erdbeeren, Schneemilch und guter Gesellschaft

August – Ausflüge mit dem Fahrrad
September – Immer wieder neue Winkel und Ecken in der Heimat entdecken

Oktober – Gemeinsam Wien erkunden, auf Hochzeitsreise

November – Wieder eine neue Ecke entdecken und ans Meer fahren

Dezember – so viel Zeit wie möglich zu Hause verbringen, backen, kochen, den Jahresausklang genießen und zelebrieren

An dieser Stelle findet ihr alle 12 von 12 aus 2015, außerdem hier (2013) und hier (2014) die bildlichen Jahresrückblicke der Vergangenheit.