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Urlaub

langes Wochenende in Bildern 13.-16. Oktober

Was war das für ein schönes langes Wochenende! Der Liebste und ich waren in Berchtesgaden, wo wir nicht nur eine wunderschöne Zeit, sondern auch allerbestes Wetter hatten. Sonnenschein und bis zu 24 Grad – hachja! Zurückgekehrt sind wir mit ein paar kleinen Mitbringseln und jeder Menge Fotos; darum reihe ich mich auch noch schnell bei Susanne ein, die alle Wochenenden in Bildern sammelt.


Freitag

früh aufwachen – den Sonnenaufgang über dem Watzmann bewundern – das leckere Frühstücksbuffet zum ersten Mal genießen – einen Ausflug nach Berchtesgaden unternehmen – über den Bauernmarkt bummeln – weiterfahren nach Bad Reichenhall – den Kurgarten und die Saline besuchen – durch die Innenstadt schlendern – abends wieder zurückfahren – im Bräustüberl unglaublich lecker essen – müde ins Bett krabbeln

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Samstag

vom Sonnenaufgang geweckt werden – frühstücken und Tagespläne machen – zu einem Parkplatz fahren und den letzten Platz erwischen – mit vielen Pausen den Grünstein erklimmen – Pause auf der Alm machen, Skiwasser trinken und Kaiserschmarrn essen – noch die letzten steilen Meter bis zum Gipfel zurücklegen – den Ausblick genießen – durchatmen, sich von der Sonne bescheinen lassen – den Abstieg wagen – auf den letzten Metern fast nicht mehr können – zum Abendessen bei einem supertollen Italiener einkehren – sich richtig satt essen, wieder zur Pension fahren und sehr platt ins Bett fallen

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Sonntag

ausschlafen – in Ruhe frühstücken – zum Königssee fahren – eine Karte bis nach Salet und zurück lösen – in Salet zum Obersee laufen – die Ruhe und das klare Wasser genießen – entspannt zurückgehen – in St. Bartholomä aussteigen – Pause machen und schon wieder Kaiserschmarrn essen (sooo lecker!) – noch ein bisschen am Ufer entlangspazieren – sich in die Schlange für die Rückfahrt einreihen – mit dem Elektroboot zurückfahren und beobachten, wie der See sich im Laufe des Tages verändert – kurz in der Pension einkehren um Handtüchter und Badezeug zu holen – nochmal nach Berchtesgaden fahren und chinesisch essen – satt und müde in die Therme fahren – dort die Sole-Landschaft genießen – entspannt zur Pension fahren – schon mal Koffer packen – kurz danach einschlafen

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Montag

Weckerklingeln im Morgengrauen – schnell anziehen – hinunter zum Königssee fahren – zum Malerwinkel laufen – den Sonnenaufgang beobachten – einen Spaziergang zum Auto zurück machen – noch einmal das Buffet genießen und sich ordentlich satt essen – alle Sachen ins Auto packen – Berchtesgaden auf Wiedersehen sagen – Mittagspause in Nürnberg machen – lecker essen – durch die Altstadt zur Burg hinaufbummeln – weiter fahren – zu Hause ankommen und die Katze kuscheln – ein bisschen auspacken – müde und glücklich ins eigene Bett fallen

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Winterurlaub

Vor ziemlich genau einer Woche sind wir in Berlin in den Zug gestiegen, um wieder zurück nach Hause zu fahren. Ich habe sehr viele Bilder gemacht und die ganze Woche Berlin (und Potsdam) war einfach wunderbar und genau richtig. Seitdem bin ich – auch, wenn ich momentan leider krank bin – so erholt und entspannt. Wir hatten eine wirklich schöne Pension in der Nähe meiner ehemaligen Wohngegend. Dort haben wir dann auch die Zuckerfee für uns entdeckt und so sehr oft sehr gut gefrühstückt! Überhaupt haben wir immer gut gegessen und es uns so richtig, richtig gutgehen lassen. Ich habe meine liebste Studienfreundin wiedergetroffen, wir waren an unserer Alma Mater in Potsdam und haben anschließend noch einen entspannten Spaziergang durch den Park Sanssouci gemacht. Auch unseren sechsten Jahrestag haben wir in Berlin gefeiert. Zudem waren wir in zwei Ausstellungen und sind auch ganz oft einfach rumgelaufen oder mit unserem Bus gefahren, haben unsere erste gemeinsame Wohnung (naja, mehr den Eingang und die Treppe) wiedergesehen und hatten mal wieder richtig Zeit für uns.

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Weihnachten 2016

Auch an diesem Wochenende sammelt Susanne das „Wochenende in Bildern“ und da ich über Weihnachten wirklich viel festgehalten habe, möchte ich die Bilder gern teilen.
Wir hatten es wirklich schön, gemütlich, lecker und fröhlich. Ich wurde sehr reich beschenkt und bin glücklich über meine Geschenke – besonders wenn ich sehe, dass die_r Schenkende sich wirklich Gedanken gemacht hat, um etwas schönes zu finden, das mich erfreut.

Heiligabend

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Weihnachten

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Ein Wochenende in Erfurt

Das vergangene Wochenende war so schön und erholsam. Der Liebste hatte uns schon vor einigen Monaten Karten für Subway to Sally Abschiedskonzert der „NEON – Ekustik Tour 2016“ in Erfurt besorgt. Von Freitag bis Sonntag wollten wir dort Zeit verbringen, entspannen und das Konzert genießen. Dann kristallisierte sich jedoch heraus, dass wir nicht beide an diesem Freitag Urlaub bekommen würde. Wir überlegten hin und her und beschlossen dann, die Tickets zu verkaufen. Wir warteten, doch niemand wollte unsere Karten. Also entschlossen wir am Montag – sehr spontan – dass wir dann eben doch hinfahren aber nur die Nacht von Samstag auf Sonntag in Erfurt verbringen würden. Ich hatte Sorge, dass das mehr Stress als Spaß würde, stimmte aber schließlich zu, da ich die Tickets auch nicht einfach verfallen lassen wollte.
Gewissermaßen in letzter Minute fanden wir noch eine Übernachtungsmöglichkeit und günstige Zugtickets. Gestern Morgen standen wir also, anstatt auszuschlafen, um 7:00 Uhr auf und fuhren zum Bahnhof. Schon vormittags kamen wir in Erfurt an; wir schlenderten durch die Innenstadt, am Anger vorbei und über die Krämerbrücke, bis wir an dem wunderschönen Haus ankamen, in dem wir übernachten sollten.
Die Besitzerin der Pension zeigte uns unsere Zimmer (als wir anriefen, war nur noch das Apartment frei – was für ein Glück!) und dann packten wir erst einmal aus. Unsere Unterkunft entsprach genau meinem Geschmack, zurückhaltend, mit vielen (aber nicht zu vielen) alten Möbeln, hell und offen und mit einem tollen, großen Badezimmer und sogar einem eigenen Laubengang.
Dennoch packten wir dann unsere Siebensachen und machten uns auf dem Weg zurück. Unterwegs kamen wir an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei und machten schließlich direkt neben einer wunderschönen Bäckerei in der Sonne eine Pause; mit Kaffee, Limo und himmlischen Buchteln.
Den Nachmittag vertrödelten wir in Erfurts Innenstadt, besonders auf der Krämerbrücke waren wir lange Zeit. Dort gab es eine tolle Schokoladen-Manufaktur, mehrere Läden mit Antiquitäten, ein Buchgeschäft… Ach, alles mögliche eben! Ich erstand einen wunderschönen alten Kamm aus Bakelit und der Liebste kaufte mir ein unglaublich schönes, kleines Medaillon. Dem Bild im Inneren nach zu schließen, muss es sehr, sehr alt sein. Außerdem bekam ich noch eine Feldpostkarte von 1916 dazugeschenkt (das ließ natürlich sofort mein Germanistinnenherz höher schlagen).
Am frühen Abend aßen wir dann Erfurts vermutlich beste Burger und ruhten unsere müden Füße aus, bevor wir weiter zur Oper gingen.
Das Konzert selbst war dann wirklich richtig, richtig toll. Ich kann es nur schwer in Worte fassen – genau die richtigen Lieder, genau die richtige Stimmung, ein paar tolle Derniere-Gags und überhaupt vergingen die etwas mehr als zwei Stunden wie im Flug.
Natürlich gab es einige Walpurgisfeste; unter anderem am Domplatz, wo wir uns dann (auf dem Rückweg zur Pension) jeder noch zwei Kugeln Eis gönnten und eine Weile dem Feuer zusahen und der Musik lauschten. Ziemlich müde und mit ganz platten Füßen fielen wir ins Bett…
Der nächste Morgen fing recht früh an, aber das Wetter war einfach zu schön, um noch länger liegenzubleiben. Ich hatte im Voraus schon ein kleines Bistro rausgesucht, in dem wir fantastisch frühstückten (ich glaube, langsam nehmen die Superlative überhand), außerdem machten wir uns noch auf den Weg zur Alten Synagoge und danach auf zur Zitadelle Petersberg, die wirklich beeindruckend groß war und einen schönen (Abschieds-)Blick auf die Stadt bot. Mittags waren wir dann wieder am Bahnhof, wo der Zug uns mit nur fünf Minuten Verspätung heimbrachte.
Meine müden Füße habe ich inzwischen gebadet und nun werden wir den Abend ganz entspannt und ruhig ausklingen lassen.
Bevor ich diesen Eintrag beschließe, lasse ich aber natürlich noch Bilder für unser Wochenende sprechen:

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Susanne sammelt auf ihrem Blog übrigens noch viel mehr Wochenenden in Bildern.

Bodhránwochenende

Es gibt so Erlebnisse, die sich für mich nur schwer in Worte fassen lassen. Das vergangene Wochenende gehört zwar dazu, ich möchte es aber trotzdem gern versuchen.

Die Vorgeschichte reicht wohl etwa ein Dreivierteljahr zurück, denn da erfuhr ich erstmalig von jenem Instrument, welches mich seitdem so fasziniert: Ich sah (und hörte) zum ersten Mal eine Bodhrán. Die Bodhrán ist eine irische Rahmentrommel, bei der eine Hand mit dem Tipper spielt, während die andere Hand (die Fellhand) die Tonhöhe verändert. Ein paar sehr beedinruckende Spieler sind beispielsweise John Joe Kelly oder auch Rónán Ó Snodaigh, um nur zwei zu nennen (natürlich gibt es noch viel mehr tolle und vor allem sehr unterschiedliche Spieler).

Um nun nicht zu weit auszuholen: Ich beschäftigte mich etwas mehr damit und kam so auf die Seiten von Rolf und Guido. Die beiden bieten jeweils im Frühjahr und im Herbst Bodhrán-Weekends an und ich beschloss, dass ich das zu gern irgendwann einmal machen möchte. Nun ergab es sich, dass der Liebste und ich am letzten Wochenende den Freitag frei hatten. Eine Woche zuvor las ich, dass das nächste Bodhrán-Weekend undmittelbar bevorstand, also kontaktierte ich Rolf und fragte ihn, ob noch zwei Plätze und ein Doppelzimmer frei seien. Beides bejahte er nach Rücksprache mit Guido und so meldeten der Liebste und ich uns direkt ohne langes Zögern an.

Freitagnachmittag machten wir uns also auf den Weg zur Proitzer Mühle, wo wir das Wochenende verbringen wollten. Der Weg dorthin war gar nicht so leicht zu finden, durch viele kleine Dörfer, ein langes Stück Wald und viele kleine Straßen entlang fuhren wir, bis wir ankamen. Dort waren auch schon einige andere Teilnehmer, die uns erklärten, wie alles funktionierte. Also holten wir unseren Zimmerschlüssel und bezogen unser Quartier. Ein wunderschönes Zimmer erwartete uns – ich muss aber dazu sagen, dass ich alle Zimmer, die ich so gesehen habe, wirklich schön fand. Überall alte Holzmöbel, alles sehr liebevoll eingerichtet und insgesamt total stimmig.

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Nach dem Abendessen gab es eine Begrüßungsrunde und dann ging es auch direkt los, die erste Bodhránstunde stand an. Ich suchte mir also eine Bodhrán und einen Tipper aus und schon startete Guido mit Erklärungen und unsere kleine Gruppe spielte zum ersten Mal. Das war schon ein ziemlich tolles und aufregendes Gefühl. Sofort spürte ich, wie viel Spaß mit das ganze machte und ich sog alle Informationen, die wir bekamen, förmlich auf. Ganz schnell war die Zeit um und im Anschluss ging es hinüber ins Haupthaus, wo es am Abend eine Slow Session mit Hamburger Musiker*innen geben sollte. Die Stimmung war fabelhaft, die Jigs und Reels nicht zu schnell und so war es auch uns absoluten Anfängern möglich, ein paar Stücke leise mitzuspielen – ein ziemlich erhebendes Gefühl.
Zudem gab es noch ein – eher ungewöhnliches – Whiskytasting. Dieses bestand nämlich darin, dass Interessierte einen Schluck ihres eigenen Whisky mitbringen konnten, um dann auch bei den Anderen zu probieren und sich auszutauschen. Glücklicherweise hatte mein Liebster eine Flasche dabei und so probierte auch ich an diesem Abend mal einen sehr milden Schluck.
Immer wieder ergaben sich gute Gespräche mit den Anderen, bis wir dann gegen zwei Uhr ziemlich müde ins Bett fielen.

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Der nächste Morgen startete etwas langsam mit einem reichhaltigen Frühstück. Die Stimmung war müde aber gut und spätestens nach dem TaKeTiNa-Kurs von Dörthe waren die Meisten wieder wach.
Ich selbst hatte zuvor noch nie TaKeTiNa gemacht und muss sagen, dass es mir wirklich gut gefallen hat. Vor allem für meine Konzentration war es sehr förderlich und hinterher machte sich eine wunderbar angenehme entspannte Wachheit in mir breit. Diese konnte ich auch gleich für die nächste Bodhránstunde, dieses Mal bei Rolf, nutzen. Auch so eine Sache, die mir gut gefallen hat: Alle Gruppen hatten abwechselnd bei Guido und Rolf Unterricht. Beide ergänzen sich wunderbar und ich konnte wirklich ganz viel mitnehmen.
An diesem Vormittag hatte ich zunächst eine andere Bodhrán in der Hand, um ein bisschen auszuprobieren. Und das war wirklich frustrierend für mich! Ich konnte sie einfach nicht gut spielen und wusste nicht, woran es lag. Bis es mir dann aufging: diese war kleiner, dafür aber etwas tiefer. Zwar klang sie wunderbar, doch die Proportionen stimmten für mich einfach nicht. Ich war so froh, als ich mein Instrument wiederfand!
Mittags gab es eine längere Pause zum Essen und Entspannen, bevor nachmittags wieder eine Stunde Unterricht folgte. Nach dem Abendessen gab es dann das nächste Highlight: Zuerst einen Vortrag von Rolf und dann ein wunderbares Konzert.
Kalüün spielten auf der Mühle und begeisterten mich wirklich. Die beiden Geschwisterpaare von der Insel Föhr machen wunderbar friesische Musik. Ruhige und schnelle Stücke wechselten sich ab und die Zeit verging wie im Flug. Glücklicherweise blieb die Band noch, um den Abend mit uns und einigen Sessionmusikern aus Hamburg und Hannover ausklingen zu lassen. Wieder wurde es ein toller, lustiger, und ziemlich langer Abend für fast alle von uns.

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Am nächsten Morgen fiel es mir echt schwer, nicht liegenzubleiben… Irgendwie schaffte ich es aber trotzdem, aufzustehen, meine Sachen zusammenzupacken und rechtzeitig beim Frühstück zu sein. Noch einmal nahmen wir danach am TaKeTiNa teil, hatten die letzte Bodhránstunde bei Rolf und brachen schließlich nach dem Mittagessen bei strahlendem Sonnenschein (wie das ganze Wochenende über) auf.
Ich hatte definitiv richtig viel Spaß und freue mich unglaublich darüber, dass ich mich schließlich dazu entschieden habe meine Bodhrán und meinen Tipper mit nach Hause zu nehmen. Viele der Informationen beginnen, sich zu setzen und ich denke, dass ich tatsächlich mein Instrument gefunden habe. Beim nächsten Workshop möchte ich auf jeden Fall wieder dabeisein !

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Urlaub

Unseren fünften Jahrestag verbrachten der Liebste und ich gemeinsam dort, wo wir uns kennengelernt haben: in Potsdam. Gemeinsam gingen wir noch einmal die vertrauten Wege, tauschten Briefe aus, erinnerten und erfreuten uns. Und auch die Sonne begleitete uns glücklicherweise den ganzen Tag.

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12 von 12 | Dezember

Da ich momentan noch einen ganz fiesen Hexenschuss habe – nur ganz schnell meine 12 Bilder die ich am 12. Dezember – dieses Mal in Berlin – gemacht habe!

 
 
 
 

Mehr 12 von 12 gibt’s wie immer bei Caro

Auszeit

Vor einer Woche um diese Zeit stand ich am Meer. An einem ganz kleinen, umgeben von Moor, von kleinen Dörfern, von Wald und Wiesen.
Manchmal brauche ich eine Auszeit, Entspannung vom Alltag. Einfach mal die Gedanken sortieren, gute Gespräche führen, lecker Essen und Zeit mit lieben Menschen verbringen.
Meine Mama hatte mir schon oft vom Steinhuder Meer erzählt, wo sie manchmal am Wochenende mit ihren Eltern hinfuhr, als sie klein waren. Also überlegten der Liebste und ich nicht lange und beschlossen dann, ihr ein Wochenende genau dort zu schenken.
Wir buchten eine gemütliche Ferienwohnung für uns drei und fuhren dann am letzten Freitag dorthin, ohne genau zu wissen, was uns wohl erwarten würde. Und es war wunderbar!
Ganz ohne Erwartungen kamen wir dort an und hatten eine wundervolle Zeit.
Wir besuchten kleine Dörfer, fuhren ganz ums Steinhuder Meer, schauten uns das Kloster Loccum an, nahmen spontan an einem Abendmahlsgottesdienst teil, besuchten eine Kürbis-Scheune mit den verschiedensten Kürbissen, gingen am Strand entlang, wanderten durchs Moor, aßen unglaublich lecker und genossen die frischen Brötchen vom Bäcker gegenüber, hielten auf dem Rückweg noch bei einem kleinen Kunsthandwerkermarkt, beschlossen spontan, über Land zu fahren und machten noch einen Zwischenstop in Hameln (ein von mir lang gehegter Wunsch) und kamen mit der ein oder anderen Kleinigkeit (viele Fotos, Papiersternen, (Zier-)Kürbissen, …) nach Hause.
Es war eine ganz wunderbare Auszeit, die mir vorkommt, als habe sie viel länger als nur zweieinhalb Tage gedauert. Ich fühle mich erholt und bereit, für den letzten Jahres-Abschnitt. Ich freue mich auf das, was nun noch kommt.
Noch dazu haben sich einige Dinge geklärt, in meinem Kopf und in meinem Herzen. Der Liebste und ich haben wichtige Entscheidungen treffen können und ich fühle mich sehr befreit.

Mehr Bilder gibt’s wie immer an dieser Stelle.